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Sommer, bleib noch ein bisschen! Rezept für blitzschnelles Crème-fraîche-Eis - mit nur zwei Zutaten und ohne Eismaschine

Freitag, 12. September 2014

So, nach einer tollen Geburtstagssause in Hamburg und einer Woche Blogauszeit melde ich mich kurz mal wieder. Ich hab da nämlich noch ein Rezept, das ich unbedingt raushauen will, so lange es noch schön ist. Es geht mal wieder um Eis! Und nachdem ich diese Woche die ersten Kürbisse gekauft habe und mich so langsam aber sicher nach Suppen und Eintöpfen sehne, möchte ich mit den letzten Sonnenstrahlen noch ein wirklich einfach und geniales Eisrezept veröffentlichen. Bevor ich mich für dieses Wochenende wieder verabschiede - diesmal geht es an die schöne Mosel zu einem Weinevent mit ein paaar Bloggerkollegen. Ich freu mich drauf!



Jetzt aber erst mal zum Eis: es ein Eis-Rezept zu nennen, wäre eigentlich etwas übertrieben, besteht das ganze doch aus gerade mal zwei oder wahlweise auch drei Zutaten: Crème fraîche und gezuckerter Kondensmilch. Und dann, ganz nach Geschmack, kann man etwas Vanille mit untermischen. Ich habs mal mit und mal ohne gemacht und finde beide Varianten prima.
Gezuckerte Kondensmilch bekommt man mittlerweile als "Milchmädchen" in so ziemlich jedem Supermarkt, oft aber auch noch günstiger in der polnischen oder russischen Abteilung größerer Supermärkte. Mit eingekochter Dulce de leche habe ich das Rezept noch nicht ausprobiert, das sollte aber auch funktionieren. 
Und noch eine gute Nachricht: Man braucht keine Eismaschine! Ich hab das Eis sowohl in der Eismaschine (geht schneller) gemacht als auch in einem einfachen Behälter und es funktioniert beides ganz wunderbar. Durch die Zutatenzusammenstellung entwickelt es auch ohne gerührt zu werden eine cremige, kaum auskristallisierende Konsistenz. Ich bin sehr begeistert!



Übrigens verwende ich am Liebsten einfache Kastenformen zum Backen als Eisbehälter zum Einfrieren - da bekommt man das Eis ganz prima wieder raus und kann schöne Kugeln formen. Einfache Plastikschüsseln erfüllen aber natürlich auch ihren Zweck.
Wer also ab und zu mal keine Lust hat Eis auf Eigelb-Sahne-Basis anzurühren, vorzukühlen und dann zuzubereiten, dem kann ich dieses wirklich flotte, kinderleichte und wirklich unglaublich leckere Eis sehr ans Herz legen!
Mit Schmand oder Saurer Sahne, also Milchprodukten mit geringerem Fettanteil habe ich es noch nicht ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, dass es nicht ganz so gut gelingt. Wer Lust hat: gerne mal ausprobieren und dann berichten!
Und jetzt macht schnell noch das Eis, bevor der Herbst kommt. Ich stelle es mir aber auch gerade prima zu frischen Waffeln und heißen Kirschen oder Himbeeren sehr gut vor...
Habt ein schönes Wochenende!



Crème-fraîche-Eis
für etwa 800 ml Eis
nach einem Rezept von Lady and Pups

1 Dose gezuckerte Kondensmilch (ca. 400 g)
450 g Crème fraîche
optional: 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark von 1 ausgekratzten Vanilleschote

Alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen gut durchrühren, bis eine glatte Masse ohne Klümpchen entstanden ist.
Die Creme nun entweder in eine Eismaschine geben und zur gewünschten Konsistenz gefrieren lassen oder in einen gefriergeeigneten Behälter geben und mindestens 4 Stunden einfrieren.
Etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Froster nehmen.

Happy Birthday to me - Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup

Freitag, 5. September 2014

Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup auf einem Servierteller angerichtet
Einen schönen guten Morgen allerseits!
Falls ihr an dieser Stelle die beliebte Wochenserie "Müsli der Woche" erwartet, muss ich euch leider enttäuschen. Heute gibt es mal zur Abwechslung kein Knuspermüsli bei moey's kitchen. Dafür gibt es ein anderes schönes Rezept, klickt also nicht gleich wieder weg, falls ihr wegen des Müslis hier seid!
Heute ist nämlich mein Geburtstag. Das ist ja schon mal grundsätzlich ganz schön. Und deswegen schenke ich mir hier heute selber einen ganz schlichten, simplen, aber unheimlich leckeren Kuchen. Und euch quasi gleich mit. Zumindest das Rezept. Der Kuchen passt ziemlich zu mir und meinem Blog und ich empfehle euch ihn ganz dringend nachzubacken! Ich hab ihn in einer alten Ausgabe der Australia Women's Weekly entdeckt und etwas abgewandelt. Deswegen heute kein Müsli, vielen Dank für Ihr Verständnis.
Heute ist nicht irgendein Geburtstag. Ansonsten würde man einfach glückselig lächeln und sich über Glückwünsche freuen. Nein, heute beginnt eine neue Ära, eine neue Dekade, ein neuer Lebensabschnitt! Will man mir zumindest suggerieren. Ich bin ab sofort kein Twen mehr, sondern so richtig erwachsen. Heute ist mein 30. Geburtstag. Und das ist auch gut so. Ein Geburtstag wie jeder andere, nur mit anderer Zahl. Also quasi wie jedes Jahr. Ich feiere keine rauschende Party und fühle mich dabei unglaublich erwachsen. Stattdessen fahre ich lieber weg, so wie jedes Jahr. Und weil es eben mein Geburtstag ist, habe ich mich dazu entschlossen einfach mal kein Müsli zu präsentieren - öfter mal was Neues und eine Überraschung!
Ich esse jetzt Geburtstagskuchen, freue mich wie jedes Jahr über die Glückwünsche und nutze meinen alljährlichen Bestimmertag voll und ganz aus.
Habt ein feines Wochenende und erfreut euch am großartigen und so simplen, saftigen und einfach unglaublich leckeren Kuchen.

Ein Stück Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup auf dem Teller, im Hintergrund der angeschnittene Kuchen
Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup
für eine hohe Springform mit 20 cm Durchmesser

Für den Kuchen:
3 Eier
200 g weiche Butter
200 g feinster Zucker
1 El frisch abgeriebene Zitronenschale
150 g Mehl
2 Tl Weinstein-Backpulver
150 g Semolina bzw. fein vermahlener Hartweizengrieß
250 g griechischer Joghurt (10% Fett)

Für den Sirup:
200 g Zucker
70 g Zitronensaft


Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit weicher Butter ausstreichen. Etwa Mehl hineingeben, gut verteilen, bis die Form damit bedeckt ist, den Rest vorsichtig herausklopfen.
Die Eier vorsichtig trennen. Das Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Rührschüssel mit Hilfe des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine zu steifem Schnee schlagen, dann beiseite stellen.
Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und der Zitronenschale in einer weiteren Rührschüssel zu einer dickschaumigen Creme aufschlagen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Dann das Eigelb dazu geben und noch mehr gründlich unterrühren.
Mehl, Backpulver und Grieß in einer kleinen Schüssel vermengen, dann zusammen mit dem Joghurt zur Butter-Ei-Mischung geben und kurz, aber gründlich unterrühren. 
Zuletzt den Eischnee mit einem Teigschaber oder Kochlöffel vorsichtig unter die Masse heben.
Den Teig in die vorbereitete Form gießen, glatt streichen und auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen.
Den Kuchen etwa 50-60 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Danach aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter etwa 15 Minuten auskühlen lassen. Vorsichtig aus der Form lösen und auf einen Servierteller legen. Mit Hilfe eines Schaschlikspieß viele Löcher in den gesamten Kuchen pieksen.
Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Temperatur erwärmen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Erst dann einmal aufkochen und noch heiß esslöffelweise über den Kuchen gießen, so dass der Sirup in die Löcher und an den Seiten herunterfließen kann.
Vor dem Servieren noch etwas auskühlen und durchziehen lassen.
Der Kuchen hält sich gut verpackt problemlos mehrere Tage im Kühlschrank und schmeckt noch lange frisch und saftig.

Der Anschnitt vom Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup


Ein weiterer Anschnitt vom Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup

Müsli der Woche Nummer 18 - Heute: Overnight Oats mit Mandeln, Chia Samen, Ahornsirup und Blaubeeren

Freitag, 29. August 2014

Banner zur Wochenserie Müsli der Woche - Rezept für selbstgemachtes Knuspermüsli und Granola


Falls ihr denkt, dass ich vor lauter Euphorie und Freudentaumel meinen Müsli-Freitag vergesse... Quatsch! Da bin ich schon.
Wenn ihr heute genauer hinguckt, bemerkt ihr sicherlich, dass es hier heute nicht so wirklich knuspert. Eher im Gegenteil - es wird cremig und weich! Ich finde, man muss auch mal über den Tellerrand gucken. Und neben Müsliriegeln und Granola Cookies dürfen die Overnight Oats in meiner Müsli-Wochenserie natürlich nicht fehlen! Wer heutzutage mal nach Frühstück bei Instagram guckt, sieht sie überall: die über Nacht im Kühlschrank eingeweichten Haferflocken. Overnight Oats klingt natürlich ein bisschen stilvoller als der vorherige Satz. Und ich will mich hier ja keinen Trends verwehren, also heute hier auch mal ein richtiges Trendfrühstück. Und es kommt noch besser: in meine Overnight Oats kommen Chiasamen! An denen kommt heute ja auch kein Foodie mehr dran vorbei. Ehrlichgesagt bin ich nicht unbedingt ein großer Freund von diesen Superfoods und hab mich auch immer Flohsamen und ähnlichem erfolgreich verweigern können. Chia Seeds haben mich aber aufgrund ihrer Konsistenz und Quelleigenschaft neugierig gemacht und deswegen ist bei meinem letzten London-Besuch ein kleines Tütchen dieser Wundersamen in meine Einkaufstasche gewandert. Ich wusste aber bisher immer nicht so recht, was ich damit anstellen soll. Ich lese oft von veganem Pudding und ähnlichem, das reizt mich persönlich nicht wirklich. Für die dieswöchige Müsli-Kreation kamen sie aber gerade recht. In Flüssigkeit eingeweicht, werden sie zu einer puddingartigen Masse und quellen auf - das soll satt machen und vor allem auch lange satt halten. Ob das nun stimmt oder nicht - die Konsistenz war toll und ich war wirklich ziemlich lange satt vom Müsli. Wenn ihr aber nicht gleich mehrere Euro für ein kleines Tütchen bezahlen möchtet, könnt ihr sie auch einfach weglassen. Die Overnight Oats schmecken trotzdem! Ich hatte übrigens weiße Samen - die schwarzen finde ich nicht ganz so hübsch und appetitlich anzusehen.

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Zurück zum Müsli. Machen wir uns nix vor, im Grunde ist das nur eine trendige Variante eines Klassikers: dem guten altern Bircher-Müsli. Wer hats erfunden? Genau. Dabei wird nämlich auch eine Flockenmischung über Nacht in Flüssigkeit (meist Wasser oder Sahne) zusammen mit geriebenem Apfel eingeweicht und am nächsten Morgen verspeist. Nur dass Overnight Oats ganz oft noch vegan zubereitet werden und deswegen nur mit Wasser, Mandel- oder Sojamilch quellen. Nennt mich spießig, aber ich mag Milch und deswegen habe ich sie ganz simpel in normaler, köstlicher Bio-Vollmilch eingeweicht. Es liegt aber ganz bei euch und euerem Geschmack, welche Art von Flüssigkeit ihr verwenden mögt. 
Nur breiig und weich mag ich nämlich auch nicht wirklich, deswegen kann man prima ein paar knackige Nüsse dazugeben. Ich hab mich für relativ neutrale gehackte Mandeln entschieden. Ihr habt aber nur Walnüsse da? Kein Problem, nehmt die. Auch eine Fruchtvariante mit Rosinen, getrockneten Cranberries, Backpflaumen oder Aprikosen ist möglich.
Ich mag eine leichte Süße an meinem Müsli - auch das ist aber optional und ihr könnt diesen Zusatz entweder weglassen oder aber durch die oben genannten Trockenfrüchte oder eine fein gehackte getrocknete Dattel ersetzen. Ich hab mich für Ahornsirup entschieden, weil ich den Geschmack einfach mag. Flüssiger Honig, Agavendicksaft und andere flüssige Süße funktionieren aber ebenfalls.

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Das ganze Geheimnis der Overnight Oats besteht darin eure Lieblingszutaten kurz in einem hübschen Gläschen zusammen zu rühren, fest zu verschließen und über Nacht in den Kühlschrank zu stellen. Morgens habt ihr dann zum Frühstück oder im Büro eine leckere, sättigende und einigermaßen gesunde Mahlzeit ratzfatz auf dem Tisch. Etwas frisches Obst wie Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Bananen, Brombeeren oder auch Äpfel, Birnen, Mango usw. dazu und ihr könnt die Overnight Oats direkt genießen. Durch tausende von Variationsmöglichkeiten könnt ihr an jedem Tag im Jahr ein anderes Müsli genießen - probiert es also unbedingt mal aus! Mich konnte diese Art der Frühstücksvariante absolut überzeugen. Und wenn ich dran denke, versuche ich mir das jetzt auch öfter mal abends vorzubereiten...
Guten Appetit!

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Overnight Oats mit Mandeln, Chia Samen, Ahornsirup und Blaubeeren
für 1 Portion (ein Glas mit etwa 250 ml Inhalt)

25 g Haferflocken 
1 El Chia Samen
120 ml Vollmilch
2 Tl Ahornsirup
2 El gehackte Mandeln
2-3 El frische Blaubeeren zum Servieren

Alle Zutaten bis auf die Blaubeeren in ein fest verschließbares, ausreichend großes Glas geben und gut verrühren bzw. schütteln, bis sich alles vermischt hat. Nach oben hin sollten noch ein paar Zentimeter Platz zum Deckel bleiben.
Das Glas gut verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen mit den Blaubeeren zum Frühstück servieren. 

Es ist Sommer! Rustikale Tomaten-Ricotta-Galette für die schnelle Feierabendküche

Mittwoch, 27. August 2014

Ja, ich habe es getan. Ich habe Pflaumenmus gekocht. Das Rezept ist echt großartig und wird bald verbloggt. Aber der Prozess als solcher und die Verwendung von Zimtstangen, ließen mich in den Herbst-Modus verfallen. 
So ein Quatsch! Es ist Ende August, wir haben Sommer und Köln hat sich heute außerdem von seiner schönsten Seite gezeigt. Deswegen gibt es eine schnelle, simple, vegetarische und sommerliche Feierabendküche.

Tomaten-Tarte als Galette, frisch gebacken aus dem Ofen auf dem Blech


Vor kurzem erst habe ich das perfekte Rezept für den wunderbarsten, knusprigsten Tarteboden für herzhafte Tartes überhaupt gefunden und in einer ganz grandiosen Zucchini-Tarte mit Ziegenfrischkäse und Parmesan-Knusperboden verbacken. Letztes Jahr gab es auch schon eine Rustikale Zucchini-Galette mit Ricotta und Walnüssen. Diesmal sollte es aber die Kombination aus dem genialen Tarte-Boden mit dem rustikalen Charakter einer frei geformten Galette sein. Und es soll natürlich schnell und einfach gehen, so dass man sich sowas eben mal schnell nach Feierabend noch zaubern kann.

Bitteschön, ich präsentiere euch eine blitzschnelle Tomaten-Ricotta-Galette. Man braucht nur wenige Zutaten und wenig Zeit und hat den perfekten Begleiter für einen knackigen Salat gefunden. Die Tarte schmeckt sowohl warm als auch kalt und besonders hübsch sieht sie natürlich aus, wenn ihr bunte Tomaten verwendet.

frisch gebackene rustikale Tomaten-Galette, angeschnitten und auf dem Blech serviert


Rustikale Tomaten-Ricotta-Galette
für eine kleine Tarte für 2-4 Portionen

Für den Boden:
150 g Mehl
60 g Ricotta
70 g kalte Butter in Stückchen
1 Tl Weißweinessig oder Balsamico bianco
1/2 Tl Salz

Für den Belag:
150 g Ricotta
1 Ei
1 TL getrocknete italienische Kräuter
250 g Kirschtomaten
frisch gemahlener schwarzer Pfefer, Meersalz


Den Backofen auf 175 °C vorheizen und ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Teigzutaten für den Tarteboden in einem Multizerkleinerer oder mit dem Händen bzw. einem Messer zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und auf das Backpapier legen. Zu einem Kreis mit etwa 28 cm ausrollen. Vorsichtig den Teigrand rundherum etwa 5 cm breit umklappen, so dass der Rand dicht ist und eine Art Teigschale entsteht (das sieht man auf dem Bild ganz gut, wie der Teig umgelegt und etwas angedrückt aussieht).

Ricotta, Ei, getrocknete Kräuter, Salz und Pfeffer in einem Mixer oder mit Hilfe eines Pürierstabs fein pürieren. Die Mischung in die Mitte der Galette gießen und den Teig darüber etwas andrücken.
Die Tomaten waschen, trocknen und gleichmäßig auf der Ricottamasse verteilen.

Die Galette auf der unteren Schiene im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen, bis die Ricottacreme andickt, die Tomaten gegart sind und der Rand leicht gebräunt ist.
Aus dem Ofen nehmen, etwa 10 Minuten auskühlen lassen und lauwarm oder ausgekühlt servieren. Dazu passt ein frischer, grüner Salat.

Einkochmarathon, Kalifornienvorfreude und dazu noch eine Portion Mango Frozen Yogurt!

Sonntag, 24. August 2014

So. 20 Gläser Bolognese, 6 Gläser Ofen-Tomatensauce und 4 Gläser Tomatenmarmelade später, ist mein Wochenende irgendwie schon wieder fast vorbei. Dafür stehe ich stolz vor meinen Schätzen und denke, dass wir so ganz gut über den Winter kommen sollten. Ein paar Sachen will ich noch machen, das meiste wäre aber schon mal geschafft.

Mitten während meinem Einkochmarathons gestern erreichte mich dann plötzlich die Nachricht: Ich fahr mit zur Walnussernte nach Kalifornien! Wie großartig, abgefahren und unglaublich ist das denn bitte?!
Ihr erinnert euch noch an meinen Beitrag überKalifornien und den Wettbewerb von Zorra, für den ich ein California-Walnuss-Törtchen mit Cream-Chesse-Frosting und Walnuss-Karamell kreiert habe? Die Idee für das Törtchen brachte mich schon in die zweite Runde und damit in die Top 15 der Teilnehmer. Gestern kam dann die Jury-Entscheidung: Ich habe gewonnen!

Ich fahr mit zur Walnussernte nach Kalifornien!
Ich schwebe immer noch irgendwo über dem Boden - die ganze Woche habe ich gebangt und gezittert und gehofft; mein Törtchen mit den anderen Kreationen verglichen und mir Gedanken gemacht. Und dann war ich einfach nur noch absolut überwältigt, musste direkt meine Mutter anrufen, bin durchs Wohnzimmer getanzt und hab gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd. Ich freu mich riesig auf die bevorstehende Reise und bedanke mich ganz herzlich bei der Jury und meinen Mitreisenden (aaahhh, meinen MITreisenden) Zorra, Sandra und Simone sowie natürlich den Kalifornischen Walnüssen.
Guckt euch unbedingt mal die Rezepte meiner "Konkurrenten" an, da sind ein paar tolle Sachen dabei:
Und ganz herzlichen Glückwunsch auch an Maria, die das iPad-Mini gewonnen hat!

Mango Frozen Yogurt, im Eisbecher serviert


Auf so viel Glück und den Schock jetzt aber erst mal ein Eis, oder?
Am Wochenende war es endlich wieder schön und man konnte sowas wie Sommer erahnen - deswegen haue ich euch gleich einen kalten Knaller raus. (Ich erwähne jetzt nicht, dass es just in diesem Moment anfängt zu regnen...)
Ich bin ja ein großer Fan von selbstgemachtem Eis und habe seit ein paar Monaten eine großartige Unold Cortina Eismaschine* im Schrank stehen, die regelmäßig zum Einsatz kommt. Schnell sind mal eben ein paar leckere Zutaten zusammengerührt und man kann auch relativ spontan ein Eis zaubern - sofern man die Eisbasis nicht erhitzen und erst durchkühlen lassen muss. Ansonsten ist das tolle an den Kompressormaschinen, dass sie sofort losrühren können.

Mango-Eis mit Joghurt, in einem Ice Cream Container


Ein schnell gemachtes Eis ist deswegen zum Beispiel ein Frozen Yogurt - man benötigt nur wenige Zutaten und bekommt ein ziemlich leckeres Ergebnis. Ich hatte noch zwei süße reife Mangos zu Hause und griechischen Joghurt im Kühlschrank stehen - da bot sich eine Kombination an. Das schöne ist, dass man ein Frozen Yogurt auch gut ohne Eismaschine machen kann - einfach alle Zutaten wie beschrieben miteinander vermengen und dann in ein gefriergeeignetes Gefäß geben. Am Anfang etwa alle 30 Minuten mit einer Gabel durchrühren, dann durchfrieren lassen und genießen! Wer eine Eismaschine hat, kommt entsprechend schneller in den Genuss, allerdings friere ich das Eis manchmal noch etwas nach. Den schönen Eisbehälter habe ich übrigens in einem niederländischen Laden entdeckt und er eignet sich perfekt für eigene Eiskreationen!
Auch wenn griechischer Joghurt die höchste Fettstufe mit 10% hat, würde ich dringend empfehlen, ihn aufgrund seiner Cremigkeit zu verwenden. Wir verzichten stattdessen komplett auf Sahne - und wen die Mango reif und süß ist, benötigt man auch keinen extra Zucker! Wer mag, kann ansonsten auch einfach einen Klecks Honig dazugeben.

Mango Eis mit frischer Mango und griechischem Joghurt, in einem Eisbecher


Mango Frozen Yogurt
für etwa 500 ml Eis

2 reife, süße Mangos
350 g griechischer Joghurt bzw. Sahnejoghurt (10% Fett)
1 El Zitronensaft
1 El Honig (optional)

Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Zusammen mit dem Joghurt, Zitronensaft und ggf. Honig (falls die Mangos nicht süß genug sind) in eine hohe Rührschüssel, einen Blender oder anderen Mixer geben und mit Hilfe eines Pürierstabs oder eben des Mixers alles gründlich durchmixen, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht.
Die Mischung nun entweder in die Eismaschine geben oder wie oben beschrieben in die Tiefkühltruhe stellen. Etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen.

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