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Törtchenzeit-Buchparty mit Jessi Hesseler und Sonya Kraus + Rezept für den oberleckeren Zimtschneckenauflauf aus dem Törtchenzeit-Buch

Donnerstag, 17. April 2014

Ich habe Urlaub. Ganze 6 Tage am Stück. Ich kann es noch kaum glauben.
Nach einem Monsterprojekt in den vergangenen Wochen und der Reise nach London in der vergangenen Woche, freue ich mich gerade sehr über mein Zuhause und das Nichtstun.
Ich ärger mich über jeden Tag an dem ich nicht dazu komme zu kochen oder bloggen.
Deswegen ist das hier meine erste Urlaubs-Amtshandlung nach dem Aufstehen und Kaffeetrinken. Endlich mal wieder drauflos schreiben!

Buchparty von Törtchenzeit im Exquisit in Köln, mit Cupcakes von Törtchenzeit, Vasen und Tortenplatten von räder


Und ich habe echt was ganz tolles im Gepäck - nämlich den Bericht über die großartige Törtchenzeit*-Buchparty am 4. April in Köln!
Und es gibt direkt noch ein ziemlich oberleckeres Rezept für einen genialen Zimtschneckenkuchen aus dem Buch dazu...

Buchparty von Törtchenzeit im Exquisit, mit Deko von Blueboxtree, Tortenplatten von räder, Cupcakes von Törtchenzeit, Jessi Hesseler und Sonya Kraus


Zusammen mit vielen anderen Food- und Buch-Bloggern aus ganz Deutschland, haben uns Jessi, Sonya und der Lübbe-Verlag ins Exquisit in Köln eingeladen, um zusammen das Erscheinen von Törtchenzeit: All you need is sweet* zu feiern.

Jessi, Bloggerin vom gleichnamigen Blog Törtchenzeit ist ein ganz zauberhaftes Mitglied aus unserer wunderbaren Kölner Klüngeltruppe. Sie wiederum ist mit Sonya Kraus befreundet und gemeinsam haben sie dieses herrliche Törtchenzeit*-Buch herausgebracht. Amanda Berens, die man schon als Fotografin vom Blog kennt, hat auch die Fotos für das Buch beigesteuert und war natürlich auch mit dabei.

Buchparty von Törtchenzeit mit Kochbuch, Jessi Hesseler und Sonya Kraus und Tisch im Exquisit


Neben ziemlich viel Gequatsche und dem Austausch mit anderen lieben Bloggern, gab es prima Fingerfood und natürlich Törtchen!
Am meisten angetan waren alle von diesen entzückenden kleinen Karamell-Erdnuss-Cupcakes, die so verführerisch auf allen Tischen herumstanden. Doch das Rezept findet sich nicht im Buch - stattdessen hat Jessi es jetzt verbloggt. Falls euch also auch schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammenläuft, einmal hier entlang bitte zum Rezept: Ein dreifaches whoop whoop für Erdnuss-Karamell-Cupcakes, die Törtchenzeit-Buchparty und die Gewinnerin der KitchenAid

Cupcakes auf Tortenplatten von räder


Die beiden Gastgeberinnen haben sich unheimlich lieb um ihre Gäste gekümmert, mit jedem geplaudert, fleißig Signierungswünsche erfüllt und nebenbei noch Interviews gegeben.
Die Location dazu war auch echt ein Traum - fast hätte ich einen neuen Esstisch nach Hause getragen. Aber nur fast...

Buchparty Törtchenzeit im Exquisit, Teller von räder
Am Schluss gab es dann noch ein schönes Goodiebag samt Buch und ein paar netten Zugaben der Sponsoren. Meinen liebsten Dank dafür an den Lübbe-Verlag, räder, true fruits, garn und mehr, Pfeffersack und Söhne und Blueboxtree.

Vielen lieben Dank auch nochmal an Jessi, Sonya und das nette Team von Lübbe für die Einladung zu dieser tollen Buchparty. Es hat mir riesig Spaß gemacht!

Weitere Berichte findet ihr bei den lieben Bloggerkollegen, zum Beispiel hier:
Backbube“TÖRTCHENZEIT – All you need is sweet” – Über die sweeteste Buchparty des Jahres – ODER – Warum Jessi Hesseler und Sonya Kraus für mich ein Stück von ihrem Buch abbeißen wollten
Die Jungs... ...kochen und backenBuchparty "TÖRTCHENZEIT - All you need is sweet"
AllesSoKunterbuntTörtchenzeit - Buchparty in Köln
Catrins CribTörtchenzeit Buchparty
Sweet-Table: All you need is sweet – gewinne ein handsigniertes Törtchenzeit Backbuch von Sonya Kraus und Jessi Hesseler
Held am Herd: Törtchenzeit Träumchen


Und jetzt kommen wir - wie versprochen - zum Rezept.
Das Buch ist wirklich ein Traum - man erkennt Jessis Handschrift und den Blog wieder und auch die Fotografie von Amanda ist wirklich zauberhaft. Ich wusste gar nicht, wo ich mit dem Nachbacken anfangen sollte, so lecker sieht das alles aus. Die Entscheidung hat mir dann der Mann abgenommen, der eindringlich auf den Zimtschneckenauflauf tippte...

Zimtschneckenauflauf in einer Springform


Zimtschneckenauflauf
für eine Springform mit 24-26 cm Durchmesser

Für den Hefeteig:
500 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
50 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
1 Ei
75 ml neutrales Sonnenblumenöl
Mehl für die Arbeitsfläche
weiche Butter für die Form

Für die Füllung:
100 g weiche Butter
85 g Zucker
1 Tl Zimt

Für den Zuckerguss:
6 El Puderzucker
4 El Milch


Das Mehl für den Hefeteig in eine große Rührschüssel oder die Schüssel der Küchenmaschine sieben.
Die Hefe zerbröseln und mit den Fingerspitzen in das Mehl einarbeiten.
Zucker und Salz dazugeben und alles gut verrühren.
Die Milch in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle erwärmen, bis sie lauwarm ist.
Das Ei in einer separaten Schüssel leicht verquirlen.
Milch, Eis und Öl zur Mehlmischung geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine, des Handrührers oder mit den Händen zu einem glatten und elastischen Hefeteig verkneten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und nochmal kräftig mit den Händen durchkneten.
Zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen.
Ein Küchentuch befeuchten, die Schüssel damit abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1 Stunde aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Eine Springform mit 24-26 cm Durchmesser am Boden mit Backpapier auslegen und festklemmen. Boden und Rand der Springform gut mit weicher Butter einpinseln. Am besten faltet ihr jetzt zwei Lagen Alufolie in Backformgröße, legt sie unter den Boden und knickt sie am Rand gut hoch. Erfahrungsgemäß läuft die Butter nämlich heraus und sorgt sonst für eine große Schweinerei am Ofenboden. Alternativ kann man die Form sonst auch auf einem kleinen Blech mit hohem Rand oder einem Pizzablech in den Ofen stellen.
Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Wer keine Umluft hat, stellt ihn einfach auf 175 °C Ober- und Unterhitze.

Den aufgegangen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche erneut gut durchkneten.
Mit Hilfe einer Teigrolle den Teig nun zu einem gleichmäßigen Rechteck in Backblechgröße ausrollen. Der Teig sollte dabei etwa 0,5 - 1 cm dick sein.
Die weiche Butter gleichmäßig auf dem Teig verstreichen - das geht am besten mit den Händen.
Zucker und Zimt für die Füllung gut miteinander vermischen und gleichmäßig auf der Butter verstreuen.

Den Teig nun gleichmäßig und fest von unten nach oben aufrollen. Der Länge nach in etwa 4 cm breite Stücke schneiden und diese Stücke nebeneinander von außen nach innen in die Springform setzen. Die Schnittkanten sollen dabei nach oben zeigen, damit das schöne Schneckenmuster beim Backen entsteht.

Den Zimtschneckenkuchen in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 20-25 Minuten backen, bis er goldbraun und knusprig ist.

Für den Guss den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben. Die Milch dazugeben und dabei alles gründlich mit einem kleinen Schneebesen verrühren, damit keine Klümpchen entstehen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Solange er noch leicht warm ist mit dem vorbereiteten Zuckerguss übergießen.

Hinweis: Alle mit einem * versehenen Links sind Amazon-Affiliate-Links. Weitere Erklärungen dazu finden sich im Impressum

Frühlingsfrisch: Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta + Gewinnerverkündung von "Daylicious"

Sonntag, 6. April 2014

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta


Nach der Tortenvöllerei von letzter Woche muss jetzt - passend zum Frühling - was leichteres und frischeres her.
Allerdings muss ich noch mal betonen, wie irre lecker dieser Coffee Cake ist!

Ich hab vor einiger Zeit in einer englischen Frauenzeitschrift ein eher unscheinbares Rezept entdeckt.
Die Kombination hörte sich allerdings ziemlich lecker an und deswegen musste ich es unbedingt nachbasteln.
Es handelt sich um einen Salat, dessen Hauptbestandteile Kichererbsen und Babymöhrchen sind.

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta
Damit geht die Zubereitung ruck-zuck und der Salat ist eine prima Idee für den Lunch oder ein fixes Abendessen. Man spart sich bei den Möhren das Schälen, wenn man zu den vorbereiteten Mini-Möhrchen aus dem Kühlregal greift und die Kichererbsen dürfen hier gerne aus dem Glas bzw. aus der Dose kommen.

Das einzige, was etwas länger dauert ist der Schmorvorgang der Möhren im Ofen - dadurch werden sie aber wunderbar süß und mild und die Zubereitung ist ansonsten wirklich kinderleicht und schnell erledigt - versprochen!

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta


Ich wäre nie auf die Idee gekommen diese verschiedenen Zutaten in Verbindung mit Feta und Petersilie zu kombinieren, aber die Zusammenstellung ist wirklich einmalig und ich war schlichtweg begeistert von dem Knaller-Ergebnis aus so wenigen und so unterschiedlichen Zutaten.

Man kann den Salat auch gut vorbereiteten - er hält sich im Kühlschrank gut frisch und lässt sich so auch prima ins Büro oder zum Picknick mitnehmen.

Der Kichererbsen-Möhren-Salat schafft es auf jeden Fall auf die Liste der Lieblingssalate und wird bald wieder gemacht! Probiert es unbedingt mal aus!

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta


Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta
für 2 Portionen

250 g geschälte und geputzte Babymöhren aus dem Kühlregal
(alternativ: 250 g Karotten, geschält und in Scheiben oder Stifte geschnitten)
Schale und Saft von 1/2 unbehandelten Zitrone
1 Glas Kichererbsen (350 g) Hier: Alnatura
1-2 El glatte Petersilie, grob gehackt
100 g Feta
Olivenöl
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
1-2 El Olivenöl in eine kleine antihaftbeschichtete Backform geben.

Die Möhrchen längs halbieren, evtl. holzige Enden entfernen.
Möhren und Zitronenabrieb in die Form geben, mit Salz und Pfeffer würzen, gut vermengen und in den vorgeheizten Ofen stellen. Etwa 20-25 Minuten schmoren, bis die Möhren gar sind.

Kichererbsen abgießen und unter kaltem, fließendem Wasser abspülen, dann in eine Salatschüssel geben.
Die fertig gegarten Möhren samt Öl aus der Form über die Kichererbsen gießen.
Die gehackte Petersilie und den Zitronensaft dazugeben und gut untermischen. Wenn nötig noch 1 El Olivenöl unter den Salat mischen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Salat auf zwei Tellern verteilen, dann den Feta gleichmäßig darüber krümeln und servieren.

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta



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So, das war es hier aber noch nicht, denn ich habe noch einen glücklichen Gewinner aus meiner DAYlicious*-Aktion zu verkünden!
Hier hatte ich von der Buchparty berichtet und ein Exemplar als Giveaway ausgeschrieben:
RÜCKSCHAU: BUCHPARTY VON DAYLICIOUS IM KÖLNER KOCHHAUS - UND IHR KÖNNT JETZT HIER EIN EXEMPLAR VON DAYLICIOUS BEI MIR GEWINNEN!

Hier kommt jetzt die Auslosung!
Gewonnen hat: Kommentar Nummer 7:












Und der zugehörige Kommentar ist:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Elena!
Du bekommst Bücherpost von mir!

Allen anderen vielen Dank fürs Mitmachen und nicht traurig sein, dass ihr nicht gewonnen habt.
Schon ganz bald gibt es hier die nächste Buchverlosung zum Welttag des Buches.

Ich verabschiede mich jetzt für eine Woche nach London - wie immer könnt ihr über Twitter und Instagram dabei sein!

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Heute gibt es Coffee Cake - super saftig und lecker!

Sonntag, 30. März 2014

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso
Nach einem herrlichen Frühlingstag mit tollem Frühstück auf der Terrasse eines Cafés - im T-Shirt - sitze ich nun wieder am PC und will euch noch schnell einen oberleckeren Kuchen präsentieren, bevor ich mich noch ein bisschen der Arbeit 1.0 widme.
Es steht wieder ne stressige Woche bevor, so dass ein kleines Stückchen Kuchen doch gerade recht kommt, oder?

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Meine Oma hat im Februar ihren 85. Geburtstag gefeiert - ich hatte ihr einen Cheesecake gebacken, der immer noch nicht perfekt, aber immerhin schon mal ganz lecker war. Hab ich natürlich verpennt zu verbloggen. Stattdessen brachte eine liebe Freundin der Familie einen Coffee Cake mit. Und der war so unglaublich lecker und überraschend von Geschmack und Konsistenz her, dass ich sofort himmelhoch jauchzend verliebt war in diesen Kuchen. Es handelt sich um ein ziemlich süßes amerikanisches Rezept und ich war glückselig, als sie es mir kurz darauf per E-Mail schickte. Das Originalrezept stammt von the one and only The Pioneer Woman: Coffee Cake. Literally.
Als ich endlich Zeit fand es auszuprobieren, wandelte ich die amerikanischen Zutaten direkt um und reduzierte den Zucker.

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Und was soll ich sagen?! Der Kuchen ist einfach irre. Die Kollegen waren ebenfalls begeistert. Das Leckerchen schmeckt intensiv nach Kaffee und hat dabei eine unglaubliche saftige Konsistenz. Viele erwarten beim Anblick einen Schokokuchen und sind dann doch überrascht vom Geschmack.
Auf den Kuchen kommt ein reichhaltiges Icing, das ebenfalls intensiv nach Kaffee schmeckt.
Wer geschickter im Tortenbauen ist als ich, kann auch eine zweilagige Torte aus den Zutaten bauen, indem man den Kuchenboden einfach waagerecht halbiert und das Icing in eine Cremeschicht und einen Guss aufteilt. Aber schon als Kuchen macht er gut was her, der Coffee Cake.
Abgedeckt hält er sich einige Tage sehr gut im Kühlschrank, das Icing wird dabei fest, der Geschmack bleibt aber fantastisch!

Vielen Dank, liebe Lisa und liebe Ree für diese Bereicherung der Kaffeetafel!

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Coffee Cake
für eine Springform mit 24 cm Durchmesser

Für den Teig:
250 g Zucker
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Weinsteinbackpulver
250 g Butter
3 El Instant-Espressopulver
250 ml kochendes Wasser
2 Eier (Größe L)
125 ml Buttermilch
2 Tl Vanillezucker oder -extrakt
etwas Mehl und weiche Butter für die Form

Für das Icing:
90 g Butter
250 g Puderzucker, gesiebt
1 El Instant-Espressopulver
1 Prise Salz
2 El Schlagsahne


Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Form am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand festklemmen und Boden und gut mit weicher Butter einpinseln. Etwas Mehl in die Form streuen, alles gut verteilen und den Rest gut ausklopfen.

Zucker, Mehl, Salz und Backpulver in einer großen Rührschüssel oder der Schüssel der Küchenmaschine verrühren und beiseite stellen.

Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze sanft schmelzen.

In der Zwischenzeit das Espressopulver im kochenden Wasser auflösen, dann diese Flüssigkeit zur geschmolzenen Butter gießen. Alles gründlich verrühren und einmal aufkochen lassen. Etwa 10 Sekunden köcheln lassen, dann vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

In einer weiteren Schüssel die beiden Eier mit der Buttermilch und dem Vanillezucker oder -extrakt gründlich verrühren.

Jetzt die Butter-Espresso-Mischung mit einem Schwung zur Mehlmischung gießen und nur grob verrühren, bis sich alles verbunden nicht. Nicht zu lange oder fest verrühren! Als nächstes die Ei-Buttermilch-Mischung dazu gießen und vorsichtig, aber gründlich unterrühren.

Den vorbereiteten Teig in die Springform gießen. Nicht wundern - der Teig ist sehr flüssig.
Die Form ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens stellen und den Kuchen etwa 30-40 Minuten backen. Am besten eine Stäbchenprobe machen - der Kuchen soll zwar durchgebacken sein, aber schön saftig bleiben.

Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter in der Form vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten:
Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mithilfe der Küchenmaschine oder des Handmixers einige Minuten lang zu einer dickschaumigen, homogenen Creme aufschlagen, bis sich Puderzucker und Espresso gut aufgelöst haben.

Den ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen und mit dem Icing bestreichen. Ich habe dafür eine kurze Palette verwendet.
Wer mag, kann die Creme aber auch in einen Spritzbeutel füllen und den Kuchen damit kunstvoll verzieren.

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Rückschau: Buchparty von DAYlicious im Kölner Kochhaus - und ihr könnt jetzt hier ein Exemplar von DAYlicious bei mir gewinnen!

Sonntag, 23. März 2014

Die Autorinnen von DAYlicious im Kölner Kochhaus


Ein bisschen später als geplant, möchte ich euch noch unbedingt von der tollen DAYlicious-Buchparty am 22. Februar im Kölner Kochhaus berichten.

Der Neue Umschau Buchverlag hatte zusammen mit den Bloggermädels (v.l.n.r. auf dem Foto oben) Susanne von La Petite Cuisine, Dani von Ein klitzeklein(es) Blog, Lisa (und in Abwesenheit auch Julia) von Liz and Jewels, Jessi von Törtchenzeit und Rike von Lykkelig zur Präsentation des gemeinsamen Bloggerbuchs DAYlicious: 1 Tag, 5 Blogs, 50 Rezepte, 1000 Ideen* eingeladen.

Collage mit Eindrücken aus dem Kölner Kochhaus


Und mal ehrlich, welcher Foodie träumt nicht davon sich bei leckeren Häppchen, spannenden Gesprächen und einer tollen Buchvorstellung nach Feierabend in ein Geschäft für Koch- und Backzubehör einschließen zu lassen? Eben!
Und so bin ich der netten Einladung liebend gerne gefolgt und habe einen ganz wunderbaren Abend mit vielen tollen Bloggerkolleginnen verbracht.

DAYlicious Buchparty vom Neuen Umschau Buchverlag im Kölner Kochhaus


Die DAYlicious-Autorinnen haben sich zusammengetan und gemeinsam ein wirklich wunderschönes Buch mit einem großartigen Konzept vorgelegt: 5 Blogs stellen jeweils 10 Rezepte für einen Tagesablauf dar.
Vom Frühstück über den Lunch, Kaffee und Kuchen bis hin zum Abend und kleinen Mitternachtssünden. So ist für jeden Geschmack und jeden Anlass sicher etwas dabei.
Besonders gut gefällt mir außerdem, dass die Persönlichkeit und der Fotostil jedes einzelnen Blogs erhalten geblieben sind. Und trotzdem harmoniert alles ganz wunderbar zusammen.

Collage von der DAYlicious Buchparty im Kölner Kochhaus


Ich hatte mir das Buch tatsächlich schon gleich nach Erscheinen selber gekauft und viele schöne Ideen und Anregungen darin gefunden.

Zusammen mit der Einladung zur Buchparty habe ich vom Verlag noch kosten- und bedingungsfrei ein weiteres Exemplar erhalten, das ich jetzt an dieser Stelle an euch verlosen möchte.

Es scheint da draußen ja tatsächlich noch ein paar Leute zu geben, die das Buch noch nicht haben.
Und da leiste ich dann mal meinen Beitrag dazu, nicht wahr?
Coverabbildung des Buchs DAYlicious - (c) Neuer Umschau Buchverlag
(c) Neuer Umschau Buchverlag

Alles, was ihr dafür tun müsst, ist es mir bis zum 30. März 2014 um 20:00 Uhr unter diesem Beitrag einen Kommentar zu hinterlassen, in dem ihr mir diese Frage beantwortet:
Warum möchtest ausgerechnet du das Buch gewinnen?

Giveaway-Logo

  • Mitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und über eine Postadresse in Deutschland verfügt (keine Packstation, kein Postfach!).
  • Der Gewinner wird von mir nach dem Zufallsprinzip (random.org) ermittelt und per E-Mail angeschrieben.
  • Anonyme Kommentierer, die nicht eingeloggt sind, müssen mir ihren Kommentartext parallel per E-Mail an maja(at)moeyskitchen.com schicken, damit ich sie im Falle des Gewinns kontaktieren kann. Andernfalls kann der Kommentar leider nicht am Gewinnspiel teilnehmen.
  • Kommentare, die die oben gestellte Frage nicht beantworten, sind von der Teilnahme an der Verlosung ausgeschlossen.
  • Der Einsendeschluss ist wie oben angegeben Sonntag, 30. März 2014 um 20:00 Uhr. Später eingehende Kommentare können nicht berücksichtigt werden.
  • Der Rechtsweg ist natürlich auch wie immer ausgeschlossen!
Viel Erfolg!

Die beiden Verlagsmitarbeiterinnen auf einem Gruppenfoto zusammen mit den Autorinnen von DAYlicious


Mein herzlichster Dank geht natürlich an die Autorinnen von DAYlicious* und Eva und Vanessa vom Neuen Umschau Buchverlag.
Vielen Dank für die nette Einladung und den schönen Abend!

Weitere Berichte über das Event findet ihr z.B. hier:
HerzStück
Fräulein Ordnung
monsieurmuffin
180°Salon
Lisbeths Cupcakes and Cookies
Liz and Jewels

Außerdem waren u.a. noch folgende Bloggerinnen dabei:
relleoMein, was eigenes, Frau Hölle, AllesSoKunterbunt, Emilia und die Detektive, Garn und mehr, Love Nonpareille, Törtchen... und andere Leckereien u.v.m.

Hinweis: Alle mit einem * versehenen Links sind Amazon-Affiliate-Links. Weitere Erklärungen dazu finden sich im Impressum

Es ist Eiszeit! Sahniges Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge an diesem Frühlingssonntag

Sonntag, 9. März 2014

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge in einer Kastenform
Hallo, Frühling! Schön, dass du da bist.
Ungewohnt, so ein Herbst, der direkt in den Frühling übergeht. Aber echt nicht verkehrt.
Ich freu mich schon tierisch auf den ersten Bärlauch und Rhabarber - lange muss man ja nicht mehr drauf warten.

In Köln war es wirklich unglaublich mild im vergangenen halben Jahr. Ich kann mich nur an 2 oder 3 Nächte mit Frost erinnern. Öfter musste ich auch nicht Eis kratzen. Nur leider hatten wir auch keinen Schnee.
Ich hoffe sehr, dass der Frühling bleibt und nicht doch noch ein Wintereinbruch kommt. Zum ersten Mal sockenlos unterwegs - großartig!

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge in einer Kastenform
Um das Thema Eis aber mal wieder aufzugreifen. Wenn das Wetter schon kein Eis bringt, machen wir uns eben selber welches!
Vor ein paar Wochen ist eine neue Eismaschine* bei mir eingezogen:

Kompressormaschine Unold Cortina bei - 26 °C im Einsatz


Ich hatte ja bisher nur eine mit Kühlakku für die Kennwood. Das klappte zwar ganz gut, man braucht aber immer Platz im Gefrierschrank und muss den Akku mindestens 24 Stunden vorher einfrieren. Spontan Eis machen ist damit unmöglich.
Jetzt habe ich eine richtige Kompressormaschine und auch den spontanen Eiskreationen steht nichts mehr im Weg.

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge in einer Kastenform

Deswegen habe ich direkt mal mit der Eissaison losgelegt und präsentiere euch passend zum herrlichen Frühlingssonntag heute gleich einen richtigen Knaller.
Sahniges Vanilleeis trifft auf knackige Schoko-Erdnüsse und cremiges Schoko-Fudge - kann es etwas besseres geben?

Eine Kugel Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge, serviert in einem Gläschen.

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge
für etwa 750 ml Eis

Für das Vanilleeis: (nach einem Rezept von David Lebovitz)
150 ml frische Vollmilch
100 g Zucker
300 g Sahne
Mark von 1 ausgekratzter Vanilleschote
4 ganz frische Bio-Eigelb

Für die Schoko-Erdnüsse:
100 g Edelherb- oder Zartbitterschokolade
125 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse

Für das Schoko-Fudge: (nach einem Rezept von Cynthia Barcomi)
75 g Butter
100 g Edelherb- oder Zartbitterschokolade
100 g Vollmilch-Schokolade
1 Tl Goldsaft (Hellen Rübensirup) oder Light Corn Sirup
150 g gezuckerte Kondensmilch
80 g Sahne


Für das Vanilleeis die Vollmilch zusammen mit dem Zucker, 100 g der Sahne und dem Vanillemark samt Schote in einen großen Topf geben mit schweren Boden geben und auf mittlere Temperatur (etwa 50-60 °C) erhitzen.

Die Eigelb in einer Rührschüssel oder in der Küchenmaschine dickschaumig aufschlagen.

Die erwärmte Milchmischung nun ganz langsam und unter ständigem Rühren zu den Eigelb gießen. Alles sehr gründlich verrühren.

Die ganze Mischung zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren auf etwa 80-90 °C erhitzen. Dabei die ganze Zeit mit einem Teigschaber am Topfboden rühren, damit nichts ansetzt. Die Mischung darf auch nicht kochen, weil das Ei sonst zu Rührei wird. Es dauert nun ca. 10 Minuten bei ständigem Rühren und gleichbleibender Hitze, dass die Mischung etwas andickt.

Die restlichen 200 g Sahne in eine große Schüssel geben. Ein feines Sieb in die Schüssel einhängen.
Die Eimischung nun durch das Sieb auf die Sahne gießen und alles verrühren. Dabei die Vanilleschote entfernen.
Die vorbereitete Eis-Grundmasse in eine fest verschließbare Plastikdose geben und mindestens 2-3 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die beste Temperatur zur Eisfertigung beträgt etwa 6-8 °C.

Für die Schoko-Erdnüsse die Schokolade in einem kleinen Topf oder in einem Wasserbad sanft schmelzen.
Dann die Erdnüsse dazugeben und gut verrühren, bis alle mit Schokolade überzogen sind.
Etwas Antihaft-Backpapier auf ein Backblech geben und die Schoko-Erdnuss-Mischung auf das Backpapier gießen. Glatt streichen und alles vollständig erkalten lassen, ggf. auch noch mal in den Kühlschrank legen. Erst danach in mundgerechte Stücke zerbrechen und bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen.

Für das Fudge die Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Die beiden Schokoladen-Sorten in Stücke brechen und zusammen mit allen anderen Zutaten zur Butter geben.
Mit einem Kochlöffel gut verrühren, bis sich alles aufgelöst hat.
Die Mischung erneut aufkochen und bei kleinster Temperatur etwa 10 Minuten ganz sanft köcheln lassen, dabei immer wieder mit einem Schneebesen gut durchrühren, damit nichts anbrennt.
Das Fudge in ein Weckglas oder eine fest verschließbare Plastikdose umfüllen und vollständig auskühlen lassen. Dann bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank gut durchkühlen.

Wenn alles soweit vorbereitet und kühl ist, wird das Eis zubereitet.
Für die Verwendung in einer Kompressormaschine bedarf es keiner weiteren Vorbereitungen. Bei der Verwendung einer Eismaschine mit Kühlelement, muss der Kühlakku mindestens 24 Stunden eingefroren werden.
Die Vanilleeismasse nach Bedienungsanleitung der jeweiligen Eismaschine für etwa 30-40 Minuten, je nach Gerät, zu Eis gefrieren lassen. Es soll zwar fest werden, dabei aber noch cremig bleiben.

Die Schoko-Erdnüsse nun von Hand unter das Vanilleeis heben.

1/3 der Eismasse in eine Brotbackform oder Kastenform (oder eine nicht zu flache Plastikdose mit Deckel) geben und glatt streichen. Etwa 2-3 EL Fudge nach Geschmack vorsichtig darüber träufeln, aber nicht mit dem Eis vermischen. Das nächste 1/3 des Vanilleeis darüber geben, wieder eine Schicht Fudge darüber träufeln und mit dem restlichen Vanilleeis abschließen.

Die Form ins Gefrierfach stellen und das Eis je nach Konsistenz noch mindestens 1-2 Stunden durchfrieren lassen. Danach aus dem Gefrierschrank nehmen, mit einem Eisportionierer Kugeln abnehmen und das Eis nach Belieben mit zusätzlichem Fudge servieren.
 

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