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Heute essen wir vegan, Bio und aus dem Discounter. Wie das geht: Ofengeröstete Möhren mit gedünstetem Brokkoli, knusprigem Tofu und Soja-Ingwer-Sesam-Sauce ((Werbung))

Montag, 28. Juli 2014

Wie ihr sicher mitbekommt, beschäftige ich mich viel mit dem Thema vegetarische Küche. Ich lebe zwar nicht vegetarisch, koche aber hauptsächlich ohne Fleisch. Es kommt zwar ab und an auf meinen Teller, genau wie Fisch, oft aber wirklich nur am Wochenende. Und wenn es Fleisch gibt, dann in guter Qualität. Insgesamt achte ich viel auf die Qualität von dem, was ich kaufe. Milchprodukte und Eier kaufe ich zum Beispiel ausschließlich in Bio-Qualität, Obst und Gemüse vorrangig regional, wenn möglich. Gute Qualität, fairer Handel und Bio hat aber natürlich auch seinen Preis und das merke ich auch beim Einkaufen. Immer wieder hört man, dass wir wir Deutschen wohl deutlich weniger Geld für Lebensmittel ausgeben als es in anderen Ländern der Fall ist. Bei mir zu Hause sind Lebensmittel allerdings mit die größte Ausgabe, einfach weil sie mir wichtig sind.

Ich weiß aber natürlich auch, dass es viele Menschen gibt, die es sich nicht leisten können immer im Bio-Supermarkt einkaufen zu gehen, aber trotzdem darauf achten möchten, was sie kaufen. Deswegen werfe ich mal das heikle Wort "Discounter" in den Raum. Heiß diskutiert, von den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter über Billigfleisch bis hin zu Grabbeltischen. All das verbinden viele Menschen einfach mit dem Begriff Discounter.

Ich oute mich deswegen mal: Hallo, ich heiße Maja und ich kaufe ab und zu mal im Discounter ein. Uff. bewerft mich nicht gleich mit Eiern! Ich finde Discounter per se nicht schlecht. So, jetzt ist es raus. Dass es nämlich auch anders geht, sieht man zum Beispiel beim Netto Marken Discount* mit ihrer hauseigenen Bio-Marke BioBio*. Und ich fahre gerne mal bei Netto vorbei, weil es da einen prima Mix aus Discountartikeln und Markenware gibt.

BioBio-Gemüse und Tofu für die Zubereitung eines veganen Gerichts

Gute Qualität und Bio muss nämlich gar nicht immer teuer sein: Von BioBio gibt es über 170 Lebensmittel aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft. Wer mit offenen Augen durch einen Laden geht, findet von frischem Obst und Gemüse über Molkereiprodukte und Eiern bis hin zu reichlich Tiefkühlkost und Konserven alles, was das Herz begeht. Außerdem gibt es zum Beispiel Nudeln, Reis und Tee. Alle diese Produkte stammen ausschließlich von BIO-zertifizierten Erzeugern und Lieferanten und entsprechen den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung. Unabhängige Kontrollen stellen dabei sicher, dass alle vorgeschriebenen Standards auch wirklich eingehalten werden.

Ich persönlich finde, dass das ein guter Kompromiss ist, wenn man wenig Geld zur Verfügung hat, aber trotzdem einigermaßen vernünftig einkaufen will. Deswegen habe ich mich direkt nach der netten Kooperationsanfrage mal auf eine Erkundungstour durch meinen Netto Marken-Discount gemacht, um zu testen, wie tauglich die Zutaten sind, speziell wenn man sich vegetarisch oder sogar vegan ernähren möchte. Dafür habe ich mir ein Rezept mit Tofu, Möhren und Brokkoli rausgesucht, das vegan ist und für mich damit auch offiziell Neuland (mal abgesehen vom grünen Smoothie und den meisten Müslimischungen) ist. Ich habe tatsächlich noch nie mit Tofu gekocht und das musste sich mal dringend ändern, um mitreden zu können - bei Netto habe ich gleich ein ganzes Sortiment von Tofuprodukten gefunden, mich aber für den Einstieg für die Natur-Variante entschieden, um sie zu marinieren und mich an die Konsistenz und den Geschmack heran zu tasten. Die Möhren, den Tofu und auch den verwendeten Knoblauch habe ich von BioBio bekommen, den Rest zugekauft. Brokkoli gibt es aber auch tiefgekühlt in Bio-Qualität.

ein asiatisch-veganes Gericht, serviert in einer Schüssel und mit Stäbchen


Mein Gericht eignet sich prima als "Einsteigeressen" für Neu-Vegetarier oder Neu-Veganer. Es ist mit Sojasauce, Sesam und Reis asiatisch angehaucht und überzeugt vor allem durch die ofengerösteten Möhren und den knusprigen Tofu. Tofu natur in der puren Variante ist leider so gar nichts für mich und kann mich weder geschmacklich noch von der Konsistenz her überzeugen. Wenn man ihn aber schön einlegt und mariniert, nimmt er prima den Geschmack an und hat durch das knusprige Braten auch eine wirklich angenehme Konsistenz - dafür hat es bei mir dann einen zweiten Anlauf gebraucht.
Insgesamt ein tolles, gesundes, veganes Gericht, dass sich prima für die Alltagsküche eignet. Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit!

asiatisches Gericht, vegan, stilecht in einer Reisschüssel und mit Stäbchen serviert

Ofengeröstete Möhren mit gedünstetem Brokkoli, knusprigem Tofu und Soja-Ingwer-Sesam-Sauce
für 2 Portionen
nach einer Idee von 1-2 Simple Cooking abgewandelt

200 g Tofu, natur oder geräuchert (nach Geschmack - ich mag keine geräucherten Sachen)
4-5 große Möhren (ca. 400-500 g)
2 Knoblauchzehen
3-4 Frühlingszwiebeln
1-2 Tl frisch geriebener Ingwer
2 El braunen Zucker
1 El Sesamöl
1 El gerösteter Sesam (selbstgemacht oder als Goma aus dem Asiamarkt)
1 Kopf Brokkoli
Olivenöl
Sojasauce für die Sauce und zum Marinieren
hitzebeständiges Erdnuss- oder Sonnenblumenöl zum Braten
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Basmati- oder Jasmin-Reis zum Servieren (siehe unten)


Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform oder ein kleines Backblech mit Olivenöl einfetten.
Den Tofu aus der Verpackung nehmen, trocken tupfen und in etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden.
Auf einen tiefen Teller legen, von beiden Seiten mit Sojasauce beträufeln und beiseite stellen.
Die Möhren gut putzen und die Enden abschneiden, aber nicht schälen. Schräg in etwa 0,5 mm dicke Scheiben schneiden und auf dem Backblech verteilen, dabei einmal wenden, damit die Möhrenstücke von beiden Seiten leicht mit dem Olivenöl benetzt sind.
Die Knoblauchzehen über die Möhren pressen und gut verteilen. Mit Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen und die Möhren im unteren Drittel des Ofens für 20-25 Minuten rösten, bis sie weich und leicht gebräunt werden.
In der Zwischenzeit auch den Reis nach Belieben aufsetzen: Ich bereite ihn am Liebsten nach der Quellreis-Methode zu und verwende für 2 Portionen ein kleines Glas Reis und zwei kleine Gläser Wasser. Zusammen in einen Topf geben, aufkochen, eine Minute kochen lassen, dann von der Hitze nehmen und mit geschlossenem, gut abgedecktem Deckel etwa 20 Minuten quellen lassen.
Die Frühlingszwiebeln gut putzen, in feine Ringe schneiden und beiseite stellen.
Für die Soja-Ingwer-Sesam-Sauce 60 ml Sojasauce in einen kleinen Topf geben. 1 El Wasser, den geriebenen Ingwer nach Geschmack, den braunen Zucker, das Sesamöl und den gerösteten Sesam dazugeben und unter Rühren bei niedriger Stufe erhitzen. Aufkochen und etwa 5 Minuten sanft einköcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt und cremig wird. Danach warm halten.
In der Zwischenzeit die Brokkoliröschen vom Strunk lösen, waschen und in wenig Wasser oder in einem Topf mit Dämpfeinsatz etwa 5-7 Minuten sanft dünsten. Der Brokkoli soll zwar garen, aber noch Biss haben.
Eine Pfanne auf höchster Stufe erhitzen und etwas Erdnuss oder Sonnenblumenöl hineingeben. Den marinierten Tofu von jeder Seite etwa 2-3 Minuten knusprig-kross braten, bis er leicht bräunt, danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Zum Anrichten den Reis auf zwei große Schüsseln verteilen, die Brokkoliröschen auf ein Drittel darauf verteilen, die gerösteten Möhren aus dem Ofen auf ein weiteres Drittel und schließlich den knusprig gebratenen Tofu auf das letzte Drittel verteilen. Die Sauce gleichmäßig darüber verteilen und sofort servieren.

asiatisch-veganes Reisgericht mit Brokkoli, Möhren, Tofu und Ingwer


*Werbehinweis | Sponsored Post: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung von Netto Marken-Discount und BioBio entstanden. Da ich dort tatsächlich ganz gerne mal einkaufe und auch das BioBio-Sortiment schätze, handelt es sich um meine eigene Meinung. Auch das Rezept habe ich mir passend zum Warensortiment selbst überlegt  bzw. abgewandelt und umgesetzt.

Müsli der Woche: Selbstgemachtes Knuspermüsli - heute: Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli

Freitag, 25. Juli 2014

Banner zur Wochenserie "Müsli der Woche: selbstgemachtes Knuspermüsli" - jede Woche ein neues Granola-Rezept.

Ich hoffe der kleine Müsliriegel-Ausflug vergangene Woche hat euch gefallen. Ich hab hier immer noch ein paar von den Riegelchen und luftdicht verpackt sind die immer noch frisch und lecker und perfekt für müde Nachmittage am Schreibtisch.
Trotzdem switchen wir heute wieder wie gewohnt zum Löffel-Müsli aus der Schüssel. Und passend zum subtropischen Klima gibt es diesmal ein ganz exotisches Knuspermüsli namens "Tropicana-Granola". Ich fand das irgendwie ganz sinnvoll. In Köln hatten wir die ganze Woche um die 28-30 °C, dazu schwülwarme Luft und immer wieder Regen, Gewitter und sogar Hagel. Selbst nachts wurde es kaum kühler als 20 °C. Wenn wir nicht zur Südsee können, kommt sie eben einfach zu uns! Und deswegen finde ich genau dieses Müsli total passend. Das perfekte Sommermüsli!

Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli in der Schüssel
Die Idee schwirrte mir schon länger im Kopf herum und jetzt habe ich sie endlich passend umgesetzt. Die Basis ist ein ganz schlichtes Knuspermüsli mit Kokosöl und knackigen Mandelstücken, das nach dem Backen um die exotischen Zutaten wie Kokosraspeln, Bananenchips, Mangostückchen und Ananaswürfeln ergänzt wird. Auch hier darf wieder bunt gemischt werden: Kokos weglassen und stattdessen Papaya nehmen, Mango durch Feigen ersetzen oder Banane durch Datteln. Erlaubt ist, was schmeckt und Exotik verspricht! Deswegen habe ich einfach mein Lieblingsobst genommen und diesmal durch feine Kokosraspeln ergänzt. Das passt alles super zusammen und verspricht den Sommer in der Schüssel! Ich hab wie immer Bio-Obst verwendet, das schonen getrocknet und teilweise auch noch schön saftig ist. Ihr findet die Zutaten wie immer im Bio-Supermarkt, von Alnatura bei dm oder mittlerweile sogar in immer mehr normalen Supermärkten. Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli in der Müslischale
Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli
für etwa 900 g Müsli (ca. 18 Portionen zu je 50 g)

400 g Haferflocken, Großblatt bzw. kernige Haferflocken
50 g Haferkleie
100 g gehackte oder gestiftelte Mandeln
70 g Kokosöl, nativ
70 g Rohrohrzucker
70 g getrocknete Mangostreifen, grob gehackt
50 g Bananenchips, grob zerbröselt
40 g getrocknete Ananasstücke, grob gehackt
40 g feine Kokosflocken


Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Haferflocken zusammen mit der Haferkleie und den Mandelstückchen in eine sehr große Schüssel geben und alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Kokosöl und braunen Zucker zusammen in einen ganz kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur langsam erhitzen, bis sich beides gut vermischt hat. Nicht zu heiß werden lassen, nur flüssig und warm werden lassen.

Die heiße Mischung nun über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 10-12 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. Doch jeder Ofen ist anders, fangt deswegen lieber mit 10 Minuten an und lasst das Blech noch etwas im Ofen, wenn euch das Müsli noch nicht goldbraun genug ist. Ggf. nach etwa 6-7 Minuten einmal gründlich durchmischen, wieder andrücken und noch mal für die gleiche Zeit in den Ofen schieben.

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig und zu einer Art "Müsliplatte". Sobald diese vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli nun in Stücke brechen, mit einem Pfannenwender teilen oder zwischen den Händen in die gewünschte Größe zerreiben.
Erst wenn es ganz abgekühlt ist die Mangostückchen, Bananenchips, Ananasstücke und Kokosflocken locker untermischen.
Danach gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen.

Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli in der Schüssel

Exklusive Wein-Geschmacksreise ins Chablis | Weinverkostung im Osman 30 in Köln | Chardonnay in seiner schönsten Form

Dienstag, 22. Juli 2014

Chablis-Weine: Petit Chablis, Chablis, Chablis Grand Cru und Chablis Premier Cru aus der Bourgogne


Meine letzte Wein-Geschmacksreise führte mich nach Argentinien, die heutige hingegen ist nicht ganz so weit entfernt: Machen wir uns auf in eine feine kleine Weinregion in den Norden der Bourgogne, etwa 180 km südöstlich von Paris am Rand der Champagne: ins Chablis.
Chablis-Weine, aus der Rebsorte Chardonnay gewonnen, sind schon lange kein Geheimtipp mehr, der nur Weinkennern vorbehalten ist. 2013 wurden immerhin fast 2,5 Millionen Flaschen Chablis nach Deutschland importiert. Das macht uns zum drittstärksten Exportmarkt und die Chablis-Weine zum Bourgogne-Verkaufsschlager in Deutschland, machen sie doch 69% der Weißweinlieferungen aus der Bourgogne aus!


Die Appellationen in der Region Chablis © BIVB
© BIVB

Die Chablis-Rebflächen umfassen rund 5400 Hektar mit 47 Lagen ("Climats" genannt) entlang des Flusses Serein. 300 Winzer produzieren hier 40 Millionen Flaschen Chablis pro Jahr. Den größten Anteil macht dabei der einfache Chablis aus, gefolgt vom Petit Chablis, dem Chablis Premier Cru und dem Chablis Grand Cru. Alle Chablis-Weine aus dem Anbaugebiet stammen aus sortenreinen Chardonnay-Trauben, deren jahrhundertealten Traditionen bis auf die Zeit der Römer zurückgehen und die in der Bourgogne ihren Ursprung haben. Besondere Merkmale, die den Chardonnay hier besonders gut gedeihen lassen, sind die mageren und besonders kalkhaltigen Böden der Region, die auf einem 150 Millionen Jahre alten Gesteinssockel liegen und sich deswegen durch ihr ganz besonderes Terroir auszeichnen.
Der Fachverband de Bourgogne-Weine BIVB (Bureau Interprofessionnel des Vins de Bourgogne), in dem sich alle Winzer vereinigen, startet zwischen 2014 bis 2016 eine große Kampagne für die Region und lädt deswegen zu Verkostungen und besonderen Events ein, um die Vielfalt und Einzigartikeit ihrer Chablis-Weine vorzustellen.

Bild von der Fassade des KölnTurm im Kölner MediaPark

So war ich zusammen mit ein paar Händlern, Pressevertretern und als weiterem Blogger Torsten Goffin ins Osman 30 im Kölner MediaPark zu einem exklusiven Dinner mit entsprechender Weinbegleitung eingeladen. Das Restaurant befindet sich im 30. Stock des KölnTurm mit spektakulärem Blick auf Köln und einladender Terrasse.
Verschiedene Winzer und Mitglieder des BIVB stellten ihre Region und die verschiedenen Appellationen ausführlich vor. Zu jedem Gang gab es verschiedene Weine zur Verköstigung, mit entsprechendem Hinweis auf die möglichen Bezugsquellen und mit spannenden Hintergrundinformationen zu den genauen Lagen.

Chablis-Empfang auf der Terrasse des Osman 30 im KölnTurm im MediaPark

Kampagnenbotschafterin für die Chablis-Weine ist die in Köln lebende französische Sommelière Patricia Morozov (oben links im Bild), die uns ganz charmant durch den Abend begleitet hat. Unterstützt wurde sie dabei von der überaus charismatischen und bezaubernden Joëlle Bouchard (oben rechts im Bild), Winzerin der Domaine Bouchard und Repräsentantin für den BIVB.

Chablis-Empfang auf der Terrasse des Osman 30 im KölnTurm im MediaPark
Der erwähnte Fachverband für Chablis-Weine BIVB wird in Deutschland vom "Informationsbüro für Chablis-Weine" unterstützt. Dahinter steckt die Agentur Sopexa S.A., Deutschland. Louis Moreau (oben rechts im Bild) von der Domaine Moreau ist Präsident der Sektion Chablis beim BIVB und konnte uns viel über die Region erzählen und kompetent unsere Fragen beantworten.

Chablis-Empfang auf der Terrasse des Osman 30 im KölnTurm im MediaPark

Der Blick von der Terrasse im 30. Stock ist wirklich atemberaubend und dank des schönen Wetters, konnten wir unseren Apéritif, in diesem Fall einen Petit Chablis von 2012 aus der Domaine William Fèvre dort draußen mit Blick über Köln genießen. Der Petit Chablis passte ganz hervorragend zum Flying Fingerfood, schmeckte er doch frisch, fruchtig und leicht. Genau der richtige Sommerwein für laue Abende auf der Terrasse. Der "kleine" Chablis schmeckt nicht ganz so mineralisch wie die großen Brüder, hat aber auch schon leichte Ansätze in diese Richtung. Die frischen und leicht floralen Noten überwiegen hier aber noch.

Chablis-Empfang auf der Terrasse des Osman 30 im KölnTurm im MediaPark

Chablis-Empfang auf der Terrasse des Osman 30 im KölnTurm im MediaPark

Das Dinner selber bestand dann noch aus vier weiteren, saisonal und regional passenden Gängen, bei dem die restlichen Weine ganz gut auftrumpfen konnten und sich von Gang zu Gang steigerten. Zum Vorspeisenteller und Zwischengang gab es jeweils zwei verschiedene Chablis bzw. Chablis Premier Cru und zum Hauptgang schließlich vier Premier und Grand Cru.

Chablis-Empfang auf der Terrasse des Osman 30 im KölnTurm im MediaPark

Der Vorspeisenteller war mein klarer Favorit mit den verschiedenen Texturen, Temperaturen und Geschmacksrichtungen. Gerade hier konnte man wieder schön erkennen, wie toll die Weine zum Essen harmonieren. Der Chablis von 2012 aus der Domaine Vocoret et Fils aus Chablis schmeckte mir pur nicht ganz so gut. Insgesamt wirke er eher langweilig und flach - in Kombination mit der Vorspeise wurde er jedoch wunderbar harmonisch und überzeugte durch seine Frische und die mineralischen, fast schon erdigen und metallischen Töne. Insgesamt enthält er nicht viel Säure und duftet leicht nach Pfirsichen - pur etwas schwach, in der Kombination aber wirklich unheimlich empfehlenswert.
Der zweite angebotene Chablis, ebenfalls von 2012 und aus der Domaine Gautheron aus Fleys hingegen konnte pur absolut überzeugen. Frisch und leicht mit einer sanften Erd- und Grasnote, Noten von Zitrus und einer milden Säure konnte er mich absolut überzeugen. Direkt nach dem Öffnen riecht er süß und blumig, dieses Aroma verfliegt aber recht schnell. Zur Vorspeise wirkte er im Gegensatz zu seinem Vorgänger allerdings viel zu dominant.

Im Zwischengang, einem Spargelrisotto - konnte man das mit zwei verschiedenen Chablis Premier Cru erneut sehr gut sehen: Der Chablis Premier Cru Montmains von 2011 "Les Vieilles Vignes" von Pascal Bouchard passte ganz hervorragend zum Risotto. Er riecht blumig, süßlich und leicht, etwas würzig mit Rosmarinduft und dezent holzig und schmeckt auch entsprechend frisch, kräuter-würzig und mit einer leicht salzig-mineralischen und floralen Note, ohne zu dominant zu sein.
Der Chablis Premier Cru Vau Logneau von 2011 aus der Domaine Louis Moreau hingegen hat die Aromen von reifem Obst, süßen Apfel und Ananas und duftet schon viel parfümierter, als er jedoch letztendlich schmeckt. Er überzeugt durch ein kraftvolles Bouquet, das vor allem mineralisch und nach Feuerstein schmeckt, ist dabei aber ausreichend frisch und angenehm ausbalanciert - für das Spargelrisotto war er jedoch zu dominant und entwickelte in der direkten Kombination zu viel Säure.

Als Hauptgericht gab es eine Maispoularde mit einer Rahmsauce und Kartoffel-Sellerie-Püree - hier stellten sich geich zwei Chablis Premier Cru dem direkten Vergleich. Mein klarer Favorit - aus allen vier der zum Hauptgang präsentierten Weine, um das schon mal vorweg zu nehmen - ist der Chablis Premier Cru Vaulorent von 2011 aus der Domaine Nathalie et Gilles Fèvre. Er duftet frisch und fruchtig nach süßem, reifen Obst wie Mango und Pfirsich, mit mineralischen Noten und schmeckt dabei frisch, mineralisch und kräuterreich, ohne zu viel Säure zu haben.  
Der Chablis Premier Cru Montée de Tonnerre von 2011 von der Winzergenossenschaft La Chablisienne hingegen wirkt im Vergleich etwas schwach und geht etwas unter. Geschmacklich und vom Duft her ist er ganz ähnlich, ist in seinen Aromen aber milder und dezenter und erinnert mehr an erdige Noten, ohne dabei muffig zu sein.
Mein Favorit der Grand Crus ist der Chablis Grand Cru Les Clos von 2010 von Garnier et Fils. Er hat eine dezente Süße, duftet kräuter-würzig und leicht mineralisch mit feinen Kräuteraromen. Er schmeckt saftig und intensiv, enthält aber etwas mehr Säure als mein favorisierter Premier Cru und landet deswegen nur auf Platz zwei.
Der Chablis Grand Cru Blanchor von 2009 aus der Domaine Long-Depaquit hat mich im Vorfeld sehr interessiert. Das Weingut stammt aus dem 18. Jahrhundert und wird seit den 1980er Jahren von Albert Bichot geführt. Der Grand Cru duftet nach Ananas und Rosmarin, frischer Wiese und Gras, hat im Geschmack aber sehr wenig Säure, auch wenn er frisch und "grün" schmeckt. Im Vergleich mit den anderen Premier und Grand Crus konnte er mich jedoch am wenigsten überzeugen - leider ist er einfach etwas untergegangen. Die 2010er und 2011er Jahrgänge konnten mich deutlich mehr überzeugen.

Mein herzlichster Dank geht an das Informationsbüro für Chablis-Weine bzw. Sopexa SA sowie den Fachverband de Bourgogne-Weine BIVB (Bureau Interprofessionnel des Vins de Bourgogne) für die Einladung zum exklusiven Chablis-Dinner und die Verfügungstellung der im ersten Foto abgebilderten Chablis-Weine zum Verkosten.
Chablis ist eine Weinregion, die ich zugegebenermaßen vorher gar nicht so sehr auf dem Schirm hatte, deren Weine mich aber vor allem durch ihre Komplexität, den mineralischen, frischen Geschmack und das sanfte, nicht übertrieben parfümierte Bouquet überzeugen konnten. Vielen Dank für den spannenden Einblick!
Weitergehende Informationen finden sich unter http://www.chablis-weine.de/

Müsli der Woche: Selbstgemachtes Knuspermüsli - heute: Granola to go - Studentenfutter-Power-Müsliriegel

Freitag, 18. Juli 2014

Banner zur Wochenserie "Müsli der Woche" jede Woche ein Granola-Rezept


3 Monate Müsli. 12 Wochen, jede Woche eine neue Kreation. Mir macht das weiterhin total Spaß, aber in der letzten Woche bin ich ein bisschen ins Grübeln gekommen. Macht das Projekt weiterhin Sinn? Könnt ihr Müsli noch sehen? Oder ist jetzt auch mal gut? Eigentlich habe ich überlegt das Müsli der Woche jetzt mal so langsam in Schönheit sterben zu lassen. Als ich das ein paar Freunden und Bloggerkollegen mitteilte, erntete ich entsetzte Blicke. Ok, ok, noch zu früh, das Projekt ist noch zu jung. Um aber mal ein bisschen Abwechslung reinzubringen, werde ich das Spektrum ein wenig erweitern.

selbstgemachte Müsliriegel, in Packpapier und Bäckergarn präsentiert


Müsliriegel - das sind praktische Müsliportionen zum Mitnehmen. Ob als schnelles Frühstück, weil morgens nicht genug Zeit bleibt, als Powerstärkung vor dem Sport oder aber als kleine Stärkung im Büro, wenn das Nachmittagstief gerade auf einen zu galoppiert. Deswegen finde ich, dass Müsliriegel auch ganz wunderbar in diese Serie passen. Schon lange wollte ich mal verschiedene Variationen selbstgemachter Müsliriegel ausprobieren. Es gibt sie von roh und gesund bis hin zu gebacken und pappig-süß, mit Nüssen, Puffreis oder Schokolade. Und natürlich jede Menge dazwischen.
Den Anfang macht jetzt genau so ein Mittelding. Ich nenne ihn den Studentenfutter-Power-Riegel. Eine ganz klassische Mischung mit verschiedenen Nüssen, Rosinen und Honig. Keine Schokolade, kein Schnickschnack. Ein schlichter, kräftiger Müsliriegel, der ganz schnell neue Power gibt. Die Zubereitung ist wirklich super einfach und ähnlich wie beim Knuspermüsli.

2 selbstgemachte Müsliriegel mit Studentenfutter


Die Zutaten sind auch ganz ähnlich wie beim Granola, hier habe ich die Basics aber noch durch eine Bio-Studenfutter-Mischung ergänzt. Da sind drin: Rosinen, Sultaninen, blanchierte Mandeln, Haselnusskerne, Cashewkerne und Walnusskerne - ganz klassisch also. Aber wie immer gilt: mischt alles nach eurem eigenen Geschmack. Wer keine Rosinen mag, greift einfach auf eine rosinenfreie Mischung zurück oder nimmt statt dem Studentenfutter eine einfache Nusskernmischung. Wichtig ist nur, dass es ordentlich Biss hat und die Gewichtsangaben stimmen. Kokosöl schmeckt man später nicht so stark raus, ich verwende es nur sehr gerne für solche Sachen, weil es nicht so schnell ranzig wird wie Butter und eine tolle Konsistenz hat. Außerdem duftet es ganz toll!
Wichtig ist, dass man die Müslimischung sehr gut in der Backform andrückt und gleichmäßig verteilt. Die Mischung ist insgesamt etwas weicher und feuchter als die normale Knuspermischung. Sie muss ganz fest und bündig in der Form verteilt werden, damit man später Riegel daraus schneiden kann.

Ein Stapel selbstgemachter Müsliriegel mit Studentenfutter


Kokosöl und Honig sorgen hier für den tollen Geschmack und die klassische Konsistenz. Durch das Rösten im Ofen wird der Eigengeschmack der verschiedenen Nüsse noch verstärkt - ich finde das prima. Zur Haltbarkeit kann ich nur noch keine verlässlichen Angaben machen - die Riegel sollten auf jeden Fall luftdicht aufbewahrt werden - dann bleiben sie tendenziell weich, aber eben auch ein paar Tage frisch. Achtet darauf die einzelnen Riegel mit etwas Pergamentpapier voneinander getrennt zu halten, da sie sonst schnell zusammenkleben. Und dann steht dem Müsliriegel-Genuss nichts mehr im Weg - statt Schokoriegel lieber Müsliriegel! Da weiß man, was drin steckt und kriegt direkt Superpower für Hirn und Körper. Ein Müsliriegel nach diesem Rezept ist recht groß und auch ziemlich sättigend. Er enthält aber nur 5 g Fett vom Kokosöl, plus das der enthaltenen Nüsse. 10 g Zucker aus dem Honig und dem braunen Zucker stecken außerdem mit drin. Immer noch besser als ein Schokoriegel. Die Honigmenge kann auch leider nicht reduziert werden, ohne dass die Konsistenz des Riegels drunter leidet. Der braune Zucker dient ein bisschen zum Ausgleich des Honig-Geschmacks - es soll ja ein Müsliriegel, kein Honigkuchen sein. Er kann aber auch weggelassen werden.
So eine fiese kleine Schoko-Schweinerei folgt hier bestimmt auch noch. Hüpft doch mal so lange zu Luxuria rüber, die hat gerade ganz tolle Erdnussbutter-Schokostück-Granolabars im Angebot. Die hören sich auch echt unheimlich lecker an!
Hier gibt es jetzt erst mal das Rezept. Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Selbstgemachte Müsliriegel in Pergamentpapier und mit Bäckergarn präsentiert


Studentenfutter-Power-Müsliriegel
für 20 große Müsliriegel

400 g Haferflocken, Großblatt bzw. kernige Haferflocken
100 g gehobelte Mandelblättchen
150 g Kokosflocken
200 g Studentenfutter
50 g Weizenkleie
100 g Kokosöl
150 g cremiger Honig
50 g Bio-Mascobado-Zucker
1 Tl Vanilleextrakt (optional)


Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein Backform mit etwa 30 x 40 cm Größe und mind. 5 cm hohem Rand großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Haferflocken zusammen mit den Mandelblättchen, den Kokosflocken, dem Studentenfutter und der Weizenkleie in eine sehr große Schüssel geben und alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Kokosöl, Honig und braunen Zucker zusammen mit dem Vanilleextrakt in einen kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur zum Kochen bringen und etwa eine Minute lang sanft wallend köcheln lassen, bis sich alles aufgelöst und gut vermischt hat.

Die heiße Mischung nun direkt über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe. Alternativ habe ich herausgefunden, dass der Vorgang auch prima in der großen Küchenmaschine mit dem Rühraufsatz klappt! Wobei meine 6 l Kenwood-Schüssel dabei auch schon ziemlich voll ist...

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Blech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht. Dabei sollte es ungefähr 0,5 - 1 cm hoch stehen, damit später auch Riegel entstehen können.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und die Mischung etwa 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. 

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsliriegelmasse vollständig auskühlen lassen. Das dauert so etwa 1-2 Stunden. Danach kann die Masse vorsichtig mit Hilfe des Backpapiers aus der Form gehoben werden. Auf eine Arbeitsfläche legen, die Seitenränder gleichmäßig und gerade abschneiden und mit Hilfe eines großen Messers etwa 20 Müsliriegel zurechtschneiden.
Zur weiteren Aufbewahrung luftdicht aufbewahren und innerhalb weniger Tage genießen.

Summer of Supper 2014 im Marieneck in Köln - Day 1: Stadt Land Food mit Simone und Sophia

Sonntag, 13. Juli 2014

Der gedeckte Tisch wartet auf den Supper Club im Marieneck
Gestern war ich zum ersten Mal überhaupt in einem Supper Club. Noch vor ein paar Jahren hatten Supper Clubs den Ruf von illegalen Guerilla-Treffen, mit Codewort vor dem Eintreten in düstere Privatwohnungen in hippen Großstädten. Lauter fremde Menschen aus aller Welt am Tisch von Herrn Müller oder Frau Schmidt, die in ihren Standard-WG-Küchen 5-Gänge-Menüs für leidenschaftliche Foodies auf Sterneniveau gezaubert haben. Streng geheim und immer an anderen Orten, mit Spezial-Einladungen für ausgewähltes Publikum und der Angst im Nacken, erwischt zu werden...

Das ist natürlich alles Quatsch! Supper Clubs sind eine großartige Gelegenheit von fantastischen Hobbyköchen auf hohem Niveau bekocht zu werden und dabei tolle Leute zu treffen, das gute Essen zu genießen, tolle Weine zu trinken und nette Gespräche zu führen.

So hat Marco, Inhaber der Kochschule Marieneck, den Summer of Supper - 3 weeks of food, drinks...and love ins Leben gerufen. Die Kochschule, in der auch unter anderem schon die Buchvorstellung "Deutschland vegetarisch" von Stevan Paul stattgefunden hat, ist aber auch tatsächlich der perfekte Ort für eine solche Veranstaltungsreihe: 30 Sitzplätze und eine große, offene Küche, in der man alles mitbekommt. Und praktischerweise nur 10 Minuten Fußweg von meinem Zuhause entfernt...

Gestern ging es also los und den Auftakt machten meine lieben Bloggerkolleginnen Simone von Pi mal Butter und Sophia von Cucina Piccina mit Ihrem Supper Club Abend "Stadt Land Food".

Die Gastgeberinnen: links: Sophia von Cucina Piccina, rechts: Simone von Pi mal Butter

Die Gastgeberinnen: links: Simone von Pi mal Butter, rechts: Sophia von Cucina Piccina
Die Gastgeberinnen: links: Sophia von Cucina Piccina, rechts: Simone von Pi mal Butter

Die Gastgeberinnen: links: Sophia von Cucina Piccina, mitte: Kochschulen-Inhaber Marco, rechts: Simone von Pi mal Butter
Torsten lieferte wie auch schon zum vegetarischen Menü von Stevan wieder die passende Wein- und Bierbegleitung zum Menü, Marco mixte auf Wunsch außerdem noch tolle Cocktails dazu - Herz, was willst du mehr?

Und wie das in unserer kleinen Blogger-Klüngel-Welt so ist, waren wir wieder ziemlich unter uns: Dorothée von Bushcooks Kitchen kam zusammen mit einer Freundin extra aus München (!) angereist, Die Düsseldorf-Connection um Bernd von Chez Uli (der übrigens auch schon einen Beitrag geschrieben hat: “Summer of supper” in Köln – die erste Runde), Christina von Feines Gemüse und Denise von Foodlovin stellte fest, dass sie irgendwie alle Nachbarn sind. Dazu kamen noch Tina von Foodina und meine neue Selfie-Freundin Stefanie von Lesen-Leben.Lachen und natürlich unsere Blog-Klüngel-Mädels Nicole von Querbeet - Natürlich kochen und meine liebste Bianca von Kleine-feine Köstlichkeiten.






Jetzt zum Menü, das natürlich noch mal besonders erwähnt werden muss:
Als Amuse gab es Melone mit Orangenabrieb, Fenchelcaramel und Culatello, gefolgt von einem Ajo Blanco mit geeisten Trauben und Pistazien. Danach gab es einen fantastisch arrangierten Teller namens Caprese heiß und kalt mit einem göttlichen Tomatensorbet. Als Hauptgang lockte ein perfekt gegartes Rumpsteak sous-vide mit geeistem Kichererbsenpüree und grünem Gemüse - eine absolute Offenbarung! Und als krönenden Abschluss servierten unsere Köchinnen uns noch eine großartige Basilikum Panna Cotta mit Pfeffer-Erdbeeren und Balsamico.
Insgesamt ein wirklich stimmiges und rundes Menü, das absolut meinen Geschmack getroffen hat. Vielen Dank für das tolle Dinner und den schönen Abend!

Super Club Stadt Land Food Menü: v.l.n.r. im Uhrzeigersinn: Caprese heiß und kalt, Melone mit Orange und Fenchelkaramell, Ajo blanco mit geeisten Trauben
Super Club Stadt Land Food Menü: oben: Rumpsteak sous-vide mit geeistem Kichererbsenpüree und grünem Gemüse, unten: Basilikum Panna Cotta mit Pfeffer-Erdbeeren und Balsamico
Und das beste ist: das war erst der Anfang - noch drei Wochen lang könnt ihr euch im Marieneck kulinarisch von Supper Clubs verwöhnen lassen. Guckt doch mal, ob noch was für euch dabei ist: Summer of Supper 2014!
Wir sehen uns am 1. August zum letzten Termin wieder. Dann kochen Nata von Pastasciutta und Joerg von Utecht schreibt im Kappesclub ein regionales, rheinisches Menü - ich freu mich schon sehr drauf!

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