Sommerzeit ist Eiszeit: Sahniges Vanille-Kirsch-Eis mit Schokostückchen

Donnerstag, 27. August 2015

Es ist Eiszeit: Rezept für sahniges Vanille-Kirsch-Eis mit Schokostückchen (Vanille-Kirsch-Stracciatella)

Huch. In ein paar Tagen ist meteorologischer Herbstanfang. Das ging wieder schnell. Obwohl ich mich ehrlichgesagt auch ziemlich auf den Herbst freue. Auf meinen Geburtstag natürlich (auch wenn der kalendarisch gesehen noch im Sommer liegt, jawohl!), auf die frische kalte Luft am Morgen, die gemütlichen Klamotten (mein Poncho!) ...

Aber Stopp! Es ist Spätsommer und der zeigt sich am Wochenende noch mal von seiner schönsten Seite. Höchste Zeit also, um noch mal ein selbst gemachtes Eis zu genießen. Und ich bin zugegeben recht spät dran, man bekommt nur noch wenig frische Kirschen für mein Kirsch-Eis (Kirscheis sieht irgendwie komisch aus). Ich bin da aber sonst auch ganz entspannt - wer keine frischen Kirschen mehr bekommt, nimmt einfach ordentliche TK-Ware oder was Gutes aus dem Glas. Doch wenn ihr irgendwo noch Kirschen bekommt - greift zu!

Eiszeit - Das Eisevent vom 1.8. bis 31.8.

Ich bin so auf den letzten Drücker dran, weil meine liebe Bloggerfreundin Simone von der S-Küche so ein tolles Eisevent veranstaltet, das ich mir nicht entgehen lassen will!

Es ist Eiszeit: Rezept für sahniges Vanille-Kirsch-Eis mit Schokostückchen (Vanille-Kirsch-Stracciatella)

Die Eisbasis ist ganz klassisch und besteht vor allem aus Eigelb und Sahne - so wird zunächst ein köstlich-sahniges Vanilleeis im Topf oder Thermomix angerührt, das später noch mit den leicht eingekochten Kirschen und knackigen Schokostückchen verfeinert wird. Und so wird das ganze quasi zum Vanille-Pseudo-Amarena-Stracciatella-Eis - alle Lieblingssorten in ein leckeres Eis gepackt. Bäm!

Wie immer sollten die Zutaten schon richtig gut sein, damit auch ein gutes Eis dabei herauskommt. Bio-Eier und Bio-Milchprodukte sind für mich selbstverständlich - und ganz abgesehen vom ökologischen Vorteil, schmeckt man den Unterschied.

Auch bei Schokolade finde ich die Herkunft wahnsinnig wichtig - sie sollte mindestens Fair Trade sein. Wer mehr darüber wissen will,wie unsere konventionelle Schokolade als Kakaobohne geerntet wird, findet im Netz reichlich Infos. Mich bewegt das dazu meine Schokolade im Bio-Supermarkt zu kaufen und da deutlich mehr Geld rein zu investieren.

Es ist Eiszeit: Rezept für sahniges Vanille-Kirsch-Eis mit Schokostückchen (Vanille-Kirsch-Stracciatella)

Vanille-Kirsch-Eis mit Schokostückchen
für etwa 750 ml

Für die Eisbasis:
5 Eigelb
350 g Schlagsahne
250 ml Vollmilch
Mark von 1 Vanilleschote (Schote aufbewahren)
100 g Puderzucker
1 Prise Salz

Zum Fertigstellen:
200 g frische Kirschen
2 El Zucker
70 g dunkle Schokolade (70% Kakao)

Wird die Eisbasis im Thermomix zubereitet, einfach alle Zutaten (ohne die ausgekratzte Schote) zusammen in den Mixtopf geben und das ganze 20 Minuten/85 °C/Stufe 1 ohne Deckel rühren lassen, bis die Masse leicht andickt.
Danach die Vanilleschote dazugeben, die Eismasse auf Raumtemperatur auskühlen lassen und danach wie unten angegeben weiter vorgehen.

Für die Zubereitung im Topf Sahne, Milch, Vanillemark und Salz einmal aufkochen, gut verrühren, die ausgekratzte Schote in die Mischung geben und alles etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur auskühlen lassen.
Zwischenzeitlich das Eigelb mit dem Puderzucker dickschaumig aufschlagen. Langsam 5 El der warmen Milch-Sahne-Mischung unter das Eigelb rühren, danach die Eimasse langsam und unter gründlichem Rühren unter die restliche Milch-Sahne-Mischung rühren (dazu ggf. die Schote zwischenzeitlich entfernen) und diese langsam bei niedriger Temperatur erhitzen. Die Mischung darf nicht kochen, sondern soll nur erhitzt werden, bis sie langsam andickt. Das kann schon 15-20 Minuten dauern, dabei muss immer wieder gerührt werden.

Sobald die Eisbasis angedickt ist, bei Raumtemperatur abkühlen lassen, dann umfüllen und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Erst unmittelbar vor dem Anrühren die Vanilleschote entfernen. Die Eismasse dann nach Gebrauchsanleitung der Eismaschine in etwa 45 Minuten zu einem cremigen Eis anrühren.

Zwischenzeitlich die Kirschen vorbereiten: Gründlich waschen und entsteinen und zusammen mit dem Zucker und 1 El Wasser in einen kleinen Topf geben. Die Kirschen unter regelmäßigem Rühren bei mittlerer Temperatur etwa 5-7 Minuten einkochen, bis sie Saft ziehen und dieser zu einem Sirup wird. Danach vollständig auskühlen lassen.

Die Schokolade entweder mit einem scharfen Messer oder auf einer groben Reibe in Stückchen hacken bzw. reiben.

Sobald das Eis cremig gerührt ist, in eine Schüssel umfüllen und vorsichtig Kirschen und Schokolade unterheben. Das funktioniert am besten mit einem Teigschaber oder Holzlöffel.
Die Masse in ein gefriergeeignetes Gefäß umfüllen und im Gefrierfach noch mal etwa 2 Stunden nachfrieren lassen.
Etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen.

Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann.
Teil 2: Drink your greens! Grüne Säfte

Samstag, 22. August 2015

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Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann. Teil 2: Drink your greens! Grüner Saft

Mhhmm. Eine große Schüssel Salat. Knackig und grün, lecker! Doch irgendwie fehlt das Dressing. Und Äpfel und Trauben neben Sellerie in der Schüssel?
Klingt erst mal komisch. Doch das, was da alles so hübsch drapiert in der Schüssel liegt, wird nicht etwa gemampft, sondern verwandelt sich ruckzuck in zwei Gläser Saft. In grünen Saft nämlich.

Diese grünen Säfte sind DER neueste Trend neben den grünen Smoothies. In Deutschland vielleicht noch nicht so sehr wie in den USA oder England. Smoothies sind schon fast wieder out, zu viele Carbs, zu viele Füllstoffe, you know.... Die reinen Nährstoffe sollen also im Saft stecken. Nicht umsonst ist Saftfasten, zum Beispiel in Form von 5-days-cleansing-Kuren der neueste Schrei. Fat, Sick and Nearly Dead 1 und 2 sind unfassbar erfolgreiche Dokumentationen, die auch zum Beispiel über YouTube und Netflix abrufbar sind. Da verändern die Menschen ihr Leben, indem sie nur noch Saft trinken und schlank, gesund und fit werden.

Nein, ich bin kein Saftjünger. Nein, ich glaube nicht, dass ich davon dauerhaft ausschließlich leben kann. Aber ja, ich finde grüne Säfte unfassbar lecker und fühle mich fit. Smoothies sind mir oft einfach zu sättigend und füllend und die Konsistenz kann manchmal fies sein. Mit nem Glas Saft kriegt man aber schon ganz schöne viele Nährstoffe in sich (oder den Mann, die Kinder...) rein. Und lustig dabei ist, dass selbst Gemüse, das ich in meinem normalen Essen nie dulden würde (Stangensellerie! Fenchel!!) im Saft total super schmecken. Hab ich mich quasi selbst überlistet. Pfiffig.
Es geht super einfach und schnell und ich benutze dafür am liebsten meinen coolen Kuving Whole Slow Juicer*, den ich ich euch hier schon vorgestellt habe: Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann. Teil 1: Saft

Entsafter: Kuvings Whole Slow Juicer vom Perfekte Gesundhet Shop - grüne Säfte aus dem Slowjuicer

Die Saftausbeute ist einfach immens und auch aus Blattgemüse und Kräutern wird das letzte Tröpfchen Flüssigkeit gequetscht. Und alleine die Geräusche, wenn das Gerät Apfelstücke zermalmt oder wenn Gurken im Schneckentempo darin zerdrückt werden. Das ist besser als Fernsehen.
Andere Dinge, die man gerne in einen Smoothie püriert, zum Beispiel Avocado, sollte man auch besser weiterhin mixen und nicht entsaften. Die Saftausbeute ist einfach zu gering und der Verlust zu hoch.

Ja, es bleibt Trester übrig. Und ja, der kommt da wirklich ziemlich trocken raus. Ich hab ihn spaßeshalber mal probiert, er schmeckt so ziemlich nach nix. Ist also vielleicht was dran, mit den Nähr- und Geschmacksstoffen. Wer einen Kompost hat, kann den Trester wunderbar dafür verwenden. Ansonsten sind es natürlich nachwievor Pflanzenfasern und Ballaststoffe, die man eben auch für Suppen, als Bindung im Hackbraten oder in Muffins verwenden kann. Ich werfe ihn aber in der Regel weg, weil ich weder einen Garten habe noch allzu oft Suppen oder Hackbraten zubereite. Es ist aber eben auch nicht schlimm, weil die guten Dinge alle im Saft stecken, der am anderen Ende des Behälters herauskommt.

Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann. Teil 2: Drink your greens! Grüner Saft

Hier kommt jetzt deswegen mal mein Basisrezept für einen leckeren, grünen Saft. Er besteht hauptsächlich aus Gemüse, ein bisschen grünes Obst ist aber auch drin. Für den Geschmack und so. Erlaubt ist was schmeckt und es kann beliebig getauscht werden: Birne statt Apfel, Melone statt Trauben, Romanasalat oder junge Grünkohl- bzw. Palmkohlblätter gegen den Spinat, Sellerie gegen grüne Paprika. Die Variationsmöglichkeiten sind gigantomanisch. Das hier ist aber eine Saftmischung, die ich ziemlich lecker, nährstoffreich und angenehm trinkbar finde.

Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann. Teil 2: Drink your greens! Grüner Saft

Grüner Saft
für 2 große Gläser

1 Handvoll Babyspinat (ca. 70 g)
1/2 Salatgurke
1 Stange Sellerie
1 grüner Apfel
150 g grüne Trauben
75 g Brokkoliröschen
1 kleine Handvoll Petersilie
1/2 Zitrone
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)

Alle Zutaten gründlich waschen und abtrocknen.
Die Gurke nicht schälen, aber in kleinere Stücke schneiden. Den Sellerie ebenfalls in Stücke zerteilen. Den Apfel vierteln, Stiel und Kerngehäuse entfernen. Die gelbe Schale der Zitrone abschälen und den Ingwer ebenfalls schälen.
Alle Zutaten abwechselnd nach und nach in den Entsafter geben. Ich hab die beste Erfahrung damit gemacht das saftigste Obst und Gemüse zuerst zu entsaften, das Blattgemüse fest zusammengerollt zwischendurch und das knackigste Gemüse zum Schluß, damit nichts hängen bleibt und alles schön entsaftet wird.
Den Saft auf zwei Gläser verteilen und sofort genießen oder in in einer fest verschlossenen Flasche 1 Tag im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Genuss kurz aufschütteln.

Natürlich kann man den Saft mit diesen Zutaten auch in einem normalen Entsafter herstellen, dann kommt nur vermutlich etwas weniger Flüssigkeit heraus. Zunächst die saftigen und festen Stücke entsaften, zum Schluss Spinat und Petersilie. Umrühren und sofort genießen.

Nachdem ich mich für diesen Entsafter* entschieden hatte, wurde er mir freundlicherweise auf meine Anfrage hin kostenfrei als Testgerät vom Perfekte Gesundheit Shop* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Im Shop findet ihr viele weitere spannende Geräte wie Mixer, Dörrgeräte oder auch Getreidemühlen.

* Alle mit einem Sternchen versehen Links führen direkt zum Online-Angebot meines Kooperationspartners PGS. Keine Affiliate-Links.

Werbung in eigener Sache: Besucht mich auf der eat & lifestyle in Frankfurt am 29. August zum chefkoch.de-Workshop "Pimp your Salad"

Mittwoch, 19. August 2015

Bild von Chefkoch.de

Juchu, heute darf ich auch mal ein bisschen Werbung in eigener Sache machen! Ich hab mich mal wieder getraut - raus aus der Komfortzone und rein in das Abenteuer Workshop.
Am Samstag, den 29. August bin ich auf der eat & lifestyle in Frankfurt (die in diesem Jahr übrigens parallel zur Messe Tendence stattfindet) und darf dort im Auftrag von chefkoch.de zwei Workshops zum Thema Pimp your Salad geben.

Schoko-Pavlova mit Schlagsahne und Sommerbeeren - oder: Warum man fast nie eine angeschnittene Pavlova in Blogs sieht

Sonntag, 16. August 2015

Schoko-Pavlova (Baiser mit Schokolade und Kakao) mit Schlagsahne und Sommerbeeren: Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren

Kennt ihr das? Wunderschöne und opulente Torten, verziert mit Sahne und frischen Früchten, die aussehen wie gemalt? Ich frag mich dann immer: Sind die echt? Und wie sehen die wohl angeschnitten aus? Es gibt da einfach so ein paar Sachen, die sieht man eigentlich nie als Ausschnitt, sondern immer nur im hübschen, fotogenen Ganzen. Warum eigentlich? Na, darum!

Die Mädchenküche kocht zusammen #3: Gurkensalat -
hier: Gurken-Dinkel-Salat mit Hüttenkäse

Mittwoch, 12. August 2015


Sodele, da sind wir schon wieder beim Thema GURKEN. Das gemeinsame Gericht der Mädchenküche steht nämlich heute an und wir alle widmen uns auf jeweils ganz eigene Art und Weise dem Thema GURKENSALAT. Die Links zu den anderen Ideen findet ihr am Ende meines Beitrags und wir hoffen, dass sich möglichst viele Leser angesprochen fühlen ihre liebsten Gurkenrezepte bei uns einzureichen. Denn ab sofort seid ihr mit von der Partie! Alle Infos dazu findet ihr diesmal bei der lieben Simone von LeckerBox!

Gurkensalat, das ist so ein Klassiker. Bei uns zu Hause gab es ihn immer mit einer Sauren-Sahne-Sauce mit Mayo, Balsamico und getrockneten Dillspitzen. So esse ich ihn bis heute gern. Asia-Gurkensalat mit einem Dressing aus Sesam und Soyasauce funktioniert auch immer. Oder ein weiterer Klassiker: Gurken-Kartoffel-Salat. Lecker! 

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