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Müsli der Woche Nummer 18 - Heute: Overnight Oats mit Mandeln, Chia Samen, Ahornsirup und Blaubeeren

Freitag, 29. August 2014

Banner zur Wochenserie Müsli der Woche - Rezept für selbstgemachtes Knuspermüsli und Granola


Falls ihr denkt, dass ich vor lauter Euphorie und Freudentaumel meinen Müsli-Freitag vergesse... Quatsch! Da bin ich schon.
Wenn ihr heute genauer hinguckt, bemerkt ihr sicherlich, dass es hier heute nicht so wirklich knuspert. Eher im Gegenteil - es wird cremig und weich! Ich finde, man muss auch mal über den Tellerrand gucken. Und neben Müsliriegeln und Granola Cookies dürfen die Overnight Oats in meiner Müsli-Wochenserie natürlich nicht fehlen! Wer heutzutage mal nach Frühstück bei Instagram guckt, sieht sie überall: die über Nacht im Kühlschrank eingeweichten Haferflocken. Overnight Oats klingt natürlich ein bisschen stilvoller als der vorherige Satz. Und ich will mich hier ja keinen Trends verwehren, also heute hier auch mal ein richtiges Trendfrühstück. Und es kommt noch besser: in meine Overnight Oats kommen Chiasamen! An denen kommt heute ja auch kein Foodie mehr dran vorbei. Ehrlichgesagt bin ich nicht unbedingt ein großer Freund von diesen Superfoods und hab mich auch immer Flohsamen und ähnlichem erfolgreich verweigern können. Chia Seeds haben mich aber aufgrund ihrer Konsistenz und Quelleigenschaft neugierig gemacht und deswegen ist bei meinem letzten London-Besuch ein kleines Tütchen dieser Wundersamen in meine Einkaufstasche gewandert. Ich wusste aber bisher immer nicht so recht, was ich damit anstellen soll. Ich lese oft von veganem Pudding und ähnlichem, das reizt mich persönlich nicht wirklich. Für die dieswöchige Müsli-Kreation kamen sie aber gerade recht. In Flüssigkeit eingeweicht, werden sie zu einer puddingartigen Masse und quellen auf - das soll satt machen und vor allem auch lange satt halten. Ob das nun stimmt oder nicht - die Konsistenz war toll und ich war wirklich ziemlich lange satt vom Müsli. Wenn ihr aber nicht gleich mehrere Euro für ein kleines Tütchen bezahlen möchtet, könnt ihr sie auch einfach weglassen. Die Overnight Oats schmecken trotzdem! Ich hatte übrigens weiße Samen - die schwarzen finde ich nicht ganz so hübsch und appetitlich anzusehen.

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Zurück zum Müsli. Machen wir uns nix vor, im Grunde ist das nur eine trendige Variante eines Klassikers: dem guten altern Bircher-Müsli. Wer hats erfunden? Genau. Dabei wird nämlich auch eine Flockenmischung über Nacht in Flüssigkeit (meist Wasser oder Sahne) zusammen mit geriebenem Apfel eingeweicht und am nächsten Morgen verspeist. Nur dass Overnight Oats ganz oft noch vegan zubereitet werden und deswegen nur mit Wasser, Mandel- oder Sojamilch quellen. Nennt mich spießig, aber ich mag Milch und deswegen habe ich sie ganz simpel in normaler, köstlicher Bio-Vollmilch eingeweicht. Es liegt aber ganz bei euch und euerem Geschmack, welche Art von Flüssigkeit ihr verwenden mögt. 
Nur breiig und weich mag ich nämlich auch nicht wirklich, deswegen kann man prima ein paar knackige Nüsse dazugeben. Ich hab mich für relativ neutrale gehackte Mandeln entschieden. Ihr habt aber nur Walnüsse da? Kein Problem, nehmt die. Auch eine Fruchtvariante mit Rosinen, getrockneten Cranberries, Backpflaumen oder Aprikosen ist möglich.
Ich mag eine leichte Süße an meinem Müsli - auch das ist aber optional und ihr könnt diesen Zusatz entweder weglassen oder aber durch die oben genannten Trockenfrüchte oder eine fein gehackte getrocknete Dattel ersetzen. Ich hab mich für Ahornsirup entschieden, weil ich den Geschmack einfach mag. Flüssiger Honig, Agavendicksaft und andere flüssige Süße funktionieren aber ebenfalls.

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Das ganze Geheimnis der Overnight Oats besteht darin eure Lieblingszutaten kurz in einem hübschen Gläschen zusammen zu rühren, fest zu verschließen und über Nacht in den Kühlschrank zu stellen. Morgens habt ihr dann zum Frühstück oder im Büro eine leckere, sättigende und einigermaßen gesunde Mahlzeit ratzfatz auf dem Tisch. Etwas frisches Obst wie Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Bananen, Brombeeren oder auch Äpfel, Birnen, Mango usw. dazu und ihr könnt die Overnight Oats direkt genießen. Durch tausende von Variationsmöglichkeiten könnt ihr an jedem Tag im Jahr ein anderes Müsli genießen - probiert es also unbedingt mal aus! Mich konnte diese Art der Frühstücksvariante absolut überzeugen. Und wenn ich dran denke, versuche ich mir das jetzt auch öfter mal abends vorzubereiten...
Guten Appetit!

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Overnight Oats mit Mandeln, Chia Samen, Ahornsirup und Blaubeeren
für 1 Portion (ein Glas mit etwa 250 ml Inhalt)

25 g Haferflocken 
1 El Chia Samen
120 ml Vollmilch
2 Tl Ahornsirup
2 El gehackte Mandeln
2-3 El frische Blaubeeren zum Servieren

Alle Zutaten bis auf die Blaubeeren in ein fest verschließbares, ausreichend großes Glas geben und gut verrühren bzw. schütteln, bis sich alles vermischt hat. Nach oben hin sollten noch ein paar Zentimeter Platz zum Deckel bleiben.
Das Glas gut verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen mit den Blaubeeren zum Frühstück servieren. 

Es ist Sommer! Rustikale Tomaten-Ricotta-Galette für die schnelle Feierabendküche

Mittwoch, 27. August 2014

Ja, ich habe es getan. Ich habe Pflaumenmus gekocht. Das Rezept ist echt großartig und wird bald verbloggt. Aber der Prozess als solcher und die Verwendung von Zimtstangen, ließen mich in den Herbst-Modus verfallen. 
So ein Quatsch! Es ist Ende August, wir haben Sommer und Köln hat sich heute außerdem von seiner schönsten Seite gezeigt. Deswegen gibt es eine schnelle, simple, vegetarische und sommerliche Feierabendküche.

Tomaten-Tarte als Galette, frisch gebacken aus dem Ofen auf dem Blech


Vor kurzem erst habe ich das perfekte Rezept für den wunderbarsten, knusprigsten Tarteboden für herzhafte Tartes überhaupt gefunden und in einer ganz grandiosen Zucchini-Tarte mit Ziegenfrischkäse und Parmesan-Knusperboden verbacken. Letztes Jahr gab es auch schon eine Rustikale Zucchini-Galette mit Ricotta und Walnüssen. Diesmal sollte es aber die Kombination aus dem genialen Tarte-Boden mit dem rustikalen Charakter einer frei geformten Galette sein. Und es soll natürlich schnell und einfach gehen, so dass man sich sowas eben mal schnell nach Feierabend noch zaubern kann.

Bitteschön, ich präsentiere euch eine blitzschnelle Tomaten-Ricotta-Galette. Man braucht nur wenige Zutaten und wenig Zeit und hat den perfekten Begleiter für einen knackigen Salat gefunden. Die Tarte schmeckt sowohl warm als auch kalt und besonders hübsch sieht sie natürlich aus, wenn ihr bunte Tomaten verwendet.

frisch gebackene rustikale Tomaten-Galette, angeschnitten und auf dem Blech serviert


Rustikale Tomaten-Ricotta-Galette
für eine kleine Tarte für 2-4 Portionen

Für den Boden:
150 g Mehl
60 g Ricotta
70 g kalte Butter in Stückchen
1 Tl Weißweinessig oder Balsamico bianco
1/2 Tl Salz

Für den Belag:
150 g Ricotta
1 Ei
1 TL getrocknete italienische Kräuter
250 g Kirschtomaten
frisch gemahlener schwarzer Pfefer, Meersalz


Den Backofen auf 175 °C vorheizen und ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Teigzutaten für den Tarteboden in einem Multizerkleinerer oder mit dem Händen bzw. einem Messer zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und auf das Backpapier legen. Zu einem Kreis mit etwa 28 cm ausrollen. Vorsichtig den Teigrand rundherum etwa 5 cm breit umklappen, so dass der Rand dicht ist und eine Art Teigschale entsteht (das sieht man auf dem Bild ganz gut, wie der Teig umgelegt und etwas angedrückt aussieht).

Ricotta, Ei, getrocknete Kräuter, Salz und Pfeffer in einem Mixer oder mit Hilfe eines Pürierstabs fein pürieren. Die Mischung in die Mitte der Galette gießen und den Teig darüber etwas andrücken.
Die Tomaten waschen, trocknen und gleichmäßig auf der Ricottamasse verteilen.

Die Galette auf der unteren Schiene im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen, bis die Ricottacreme andickt, die Tomaten gegart sind und der Rand leicht gebräunt ist.
Aus dem Ofen nehmen, etwa 10 Minuten auskühlen lassen und lauwarm oder ausgekühlt servieren. Dazu passt ein frischer, grüner Salat.

Einkochmarathon, Kalifornienvorfreude und dazu noch eine Portion Mango Frozen Yogurt!

Sonntag, 24. August 2014

So. 20 Gläser Bolognese, 6 Gläser Ofen-Tomatensauce und 4 Gläser Tomatenmarmelade später, ist mein Wochenende irgendwie schon wieder fast vorbei. Dafür stehe ich stolz vor meinen Schätzen und denke, dass wir so ganz gut über den Winter kommen sollten. Ein paar Sachen will ich noch machen, das meiste wäre aber schon mal geschafft.

Mitten während meinem Einkochmarathons gestern erreichte mich dann plötzlich die Nachricht: Ich fahr mit zur Walnussernte nach Kalifornien! Wie großartig, abgefahren und unglaublich ist das denn bitte?!
Ihr erinnert euch noch an meinen Beitrag überKalifornien und den Wettbewerb von Zorra, für den ich ein California-Walnuss-Törtchen mit Cream-Chesse-Frosting und Walnuss-Karamell kreiert habe? Die Idee für das Törtchen brachte mich schon in die zweite Runde und damit in die Top 15 der Teilnehmer. Gestern kam dann die Jury-Entscheidung: Ich habe gewonnen!

Ich fahr mit zur Walnussernte nach Kalifornien!
Ich schwebe immer noch irgendwo über dem Boden - die ganze Woche habe ich gebangt und gezittert und gehofft; mein Törtchen mit den anderen Kreationen verglichen und mir Gedanken gemacht. Und dann war ich einfach nur noch absolut überwältigt, musste direkt meine Mutter anrufen, bin durchs Wohnzimmer getanzt und hab gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd. Ich freu mich riesig auf die bevorstehende Reise und bedanke mich ganz herzlich bei der Jury und meinen Mitreisenden (aaahhh, meinen MITreisenden) Zorra, Sandra und Simone sowie natürlich den Kalifornischen Walnüssen.
Guckt euch unbedingt mal die Rezepte meiner "Konkurrenten" an, da sind ein paar tolle Sachen dabei:
Und ganz herzlichen Glückwunsch auch an Maria, die das iPad-Mini gewonnen hat!

Mango Frozen Yogurt, im Eisbecher serviert


Auf so viel Glück und den Schock jetzt aber erst mal ein Eis, oder?
Am Wochenende war es endlich wieder schön und man konnte sowas wie Sommer erahnen - deswegen haue ich euch gleich einen kalten Knaller raus. (Ich erwähne jetzt nicht, dass es just in diesem Moment anfängt zu regnen...)
Ich bin ja ein großer Fan von selbstgemachtem Eis und habe seit ein paar Monaten eine großartige Unold Cortina Eismaschine* im Schrank stehen, die regelmäßig zum Einsatz kommt. Schnell sind mal eben ein paar leckere Zutaten zusammengerührt und man kann auch relativ spontan ein Eis zaubern - sofern man die Eisbasis nicht erhitzen und erst durchkühlen lassen muss. Ansonsten ist das tolle an den Kompressormaschinen, dass sie sofort losrühren können.

Mango-Eis mit Joghurt, in einem Ice Cream Container


Ein schnell gemachtes Eis ist deswegen zum Beispiel ein Frozen Yogurt - man benötigt nur wenige Zutaten und bekommt ein ziemlich leckeres Ergebnis. Ich hatte noch zwei süße reife Mangos zu Hause und griechischen Joghurt im Kühlschrank stehen - da bot sich eine Kombination an. Das schöne ist, dass man ein Frozen Yogurt auch gut ohne Eismaschine machen kann - einfach alle Zutaten wie beschrieben miteinander vermengen und dann in ein gefriergeeignetes Gefäß geben. Am Anfang etwa alle 30 Minuten mit einer Gabel durchrühren, dann durchfrieren lassen und genießen! Wer eine Eismaschine hat, kommt entsprechend schneller in den Genuss, allerdings friere ich das Eis manchmal noch etwas nach. Den schönen Eisbehälter habe ich übrigens in einem niederländischen Laden entdeckt und er eignet sich perfekt für eigene Eiskreationen!
Auch wenn griechischer Joghurt die höchste Fettstufe mit 10% hat, würde ich dringend empfehlen, ihn aufgrund seiner Cremigkeit zu verwenden. Wir verzichten stattdessen komplett auf Sahne - und wen die Mango reif und süß ist, benötigt man auch keinen extra Zucker! Wer mag, kann ansonsten auch einfach einen Klecks Honig dazugeben.

Mango Eis mit frischer Mango und griechischem Joghurt, in einem Eisbecher


Mango Frozen Yogurt
für etwa 500 ml Eis

2 reife, süße Mangos
350 g griechischer Joghurt bzw. Sahnejoghurt (10% Fett)
1 El Zitronensaft
1 El Honig (optional)

Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Zusammen mit dem Joghurt, Zitronensaft und ggf. Honig (falls die Mangos nicht süß genug sind) in eine hohe Rührschüssel, einen Blender oder anderen Mixer geben und mit Hilfe eines Pürierstabs oder eben des Mixers alles gründlich durchmixen, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht.
Die Mischung nun entweder in die Eismaschine geben oder wie oben beschrieben in die Tiefkühltruhe stellen. Etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank nehmen.

Müsli der Woche Nummer 17: Selbstgemachtes Knuspermüsli - Heute: Crunchy-Kokos-Cashew-Knuspermüsli

Freitag, 22. August 2014

Müsli der Woche - Rezept für selbstgemachtes Knuspermüsli - Banner zur Wochenserie: jede Woche ein neues Rezept für ein Granola


Eigentlich wollte ich diese Woche ein Eisrezept verbloggen. Mindestens zwei köstliche Kreationen für leckeres, selbstgemachtes Eis habe ich in der Warteschleife. Schon beim Gedanken an Eis hat es mich in den den letzten Tagen dann aber so gefröstelt, dass ich lieber unter meine Bettdecke gekrochen bin.
Ich weigere mich standhaft die Heizung einzuschalten und habe bisher auch nur zwei Mal Socken getragen. Ende August und der Herbst naht mit großen Schritten - das will ich irgendwie nicht wahrhaben.
Gerade gestern habe ich es aber gemerkt: als um 20 Uhr mein Müsli für heute aus dem Ofen kam, war es nach dem Auskühlen bereits zu dunkel zum Fotografieren. Neiiiinnn! Das ist gar nicht gut. Deswegen konnte ich eben erst noch schnell knipsen und deswegen kommt der heutige Beitrag wieder etwas später.

hausgemachtes Knuspermüsli mit Cashews, Kokos und Mandelblättchen im Glas


Heute habe ich euch eine neue Mischung mitgebracht. Gut, das mache ich ja eigentlich jede Woche. Das wirklich Besondere an dem heutigen Rezept ist aber, dass dieses Müsli mit Ei gemacht wird. Mit Ei? fragt ihr euch sicher. Das klingt auch im ersten Moment etwas komisch, ich bin aber bereits über das ein oder andere Granola gestolpert, das Ei enthält und war neugierig. So neugierig, dass ich es auch ausprobieren musste. Das Müsli mit Ei wird relativ simpel trocken zusammengerührt und bekommt dann ganz am Ende steif geschlagenen Eischnee untergehoben. Das lässt sich alles wunderbar verbinden und das Ergebnis ist tatsächlich verblüffend! Man bekommt keine "Müsliplatte", die man in Stücke brechen muss, sondern schon beim Backvorgang richtig tolle knusprige Stückchen. Die Konsistenz wird richtig crunchy, bleibt dabei aber auch irgendwie fluffig und klebt nicht. Das Müsli fühlt sich hingegen richtig leicht und dabei knusprig an. Ich bin wirklich begeistert. Geschmacklich kommt das Eiweiß auch nicht raus, deswegen ist das wirklich eine tolle Art und Weise ein richtig geniales Knuspermüsli hinzubekommen. Probiert das unbedingt mal aus!

hausgemachtes Knuspermüsli, serviert in zwei kleinen Schälchen


Dazu gibt es heute eine zwar recht einfache, aber dennoch geschmacklich ganz weit vorne liegende Müslimischung. Die Basis bilden wieder kernige Haferflocken, Kleie, Körner und Saaten gibt es diesmal nicht. Stattdessen überzeugt die tolle Geschmackskomposition aus Cashewkernen, gehobelten Mandeln und Kokoschips. Sie werden durch etwas braunen Zucker, Honig und Kokosöl verfeinert und bekommen einen Hauch Zimt und Vanille ab. Für mich eine der bisher leckersten Mischung, auch wenn sie sehr schlicht klingt.
Auch wenn das Müsli lang und heiß genug gebacken wird, verwende ich frisches Eiweiß von Bio-Eiern.

Selbstgemachtes Knuspermüsli mit Cashews und Kokos im Bügelglas


Crunchy-Kokos-Cashew-Knuspermüsli
für etwa 850 g Müsli (ca. 17 Portionen zu je 50 g)
abgewandelt nach einer Idee von lickmyspoon.com

400 g Haferflocken, Großblatt (kernige Haferflocken)
100 g Cashewkerne, grob gehackt
50 g Mandelblättchen
50 g Kokoschips (keine Kokosflocken)
50 g brauner Zucker
60 g Kokosöl, Zimmertemperatur
40 g Honig
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl Vanilleextrakt
2 frische Bio-Eiweiß
1 Prise Salz


Den Backofen auf 150 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Die Haferflocken und grob gehackten Cashewnüsse zusammen mit den Mandelblättchen, den Kokoschips und dem braunen Zucker in eine sehr große Schüssel geben. Alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Das flüssige Kokosöl (ggf. vorher etwas erwärmen) mit dem Honig verrühren und Zimt und Vanilleextrakt unterrühren. 

Die flüssige Mischung zu der Haferflocken-Mischung gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

Die beiden sorgfältig getrennten Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz in eine saubere, fettfreie Rührschüssel oder die Schüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Handmixer oder Ballonbesen der Küchenmaschine zu steifem Schnee schlagen.
Den Eischnee mithilfe eines Teigspatels gründlich unter die Müslimischung heben und gut verrühren, bis alles gut miteinander vermengt ist.

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels auf dem Blech verteilen. 

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 20 Minuten backen, bis es etwas bräunt und leicht duftet. Nach Ablauf der Zeit alles auf dem Blech einmal gut durchmischen und das Müsli weitere 10 Minuten backen, bis es goldbraun ist.

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig. Sobald alles vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose und innerhalb von einigen Tagen verbrauchen.

SUMMER OF SUPPER 2014 IM MARIENECK IN KÖLN - last day: Klüngel met Jemös mit Nata und Joerg

Sonntag, 17. August 2014

gedeckter Tisch im Marieneck, der Supperclub kann starten
Mensch, warum sagt denn niemand was? Da war ich doch vor zwei Wochen schon bei meinem zweiten Supper-Club im Rahmen des summer of supper und vergesse dann komplett, darüber noch was zu schreiben! Fahre am nächsten Morgen übers Wochenende weg und schon ist alles aus den Augen, aus dem Sinn. Bis ich eben beim Sichten meiner Bilder über die Fotos gestolpert bin und sofort wieder den Geschmack des hammermäßigen Bohnenpürees, des knusprigen Brots und den von Crystal Speck auf der Zunge habe. Deswegen kommt hier noch blitzschnell mein kleiner Bericht in Text und Bildern.

Nata und Joerg rühren hochkonzentriert in den Töpfen für Klüngel met Jemös
Schön wars nämlich mit Nata und Joerg alias pastaciutta und kappesklub bzw. utecht schreibt und ihrem rheinländischen Menü "Klüngel met Jemös". Entspannt und locker und außerdem natürlich lecker. Viele Foodblogger sind wieder angereist und weitere liebe Menschen waren zu Gast, so dass es wieder ein ganz herrlicher, wunderbarer Abend in Marcos Marieneck war. Nata und Joerg hatten sich außerdem noch Schelli eingeladen, der das unfassbar leckerste Brot überhaupt serviert hat. Köstlich war es!

Schelli schneidet sein frisch gebackenes Brot
Wie in einer gut sortierten Bäckerei: Schellis Backwerke


Die drei kochten, backten und erzählten und dann servierten sie uns ein ganz wunderbares Menü mit lauter tollen Komponenten. Torsten fehlte diesmal leider, Marco managte die Wein- und Bierbegleitung aber in würdiger Vertretung, bevor es sich in seinen wohlverdienten Sommerurlaub verabschiedete.

Nata und Joerg stellen ihr Menü im Supperclub vor
Los gings nämlich mit einem feinen Matjes auf frisch gebackenem Brot von Schelli als 'ne schöne Jrooß aus der Küche. Frei nach dem Motto "Ich hab da mal was vorbereitet", standen die Platten schon fertig auf der Anrichte, als ich ankam. Die machten gleich mal den Mund wässrig. Auch Brot, Öl, Salz und Quark standen schon auf den Tischen und brachten den perfekten Start in einen gemütlichen Abend nach einem langen Tag...


Matjes auf frisch gebackenem Anisbrot


Frisch aufgeschnittenes Brot auf den Tischen


Das eigentliche Menü teilte sich dann auf in eine Vorspeise namens Sauerampfer, Pfannekuchen, Ziegenkäse und war so köstlich und stimmig. Einer meiner Lieblingsgänge des Abends!
Weiter ging es mit Bohnen, Bohnen, Bohnen - als großer Bohnenfan war das für mich ein weiteres Highlight, vor allem das tolle Püree!
Das Hauptgericht trumpfte mit Schwein, Endivie, Kartoffel und der Geheimwaffe Crystal Speck. Und hinterher gab es noch einen wunderbaren Sommerfrüchte-Teller mit Joghurteis und Biskuit namens Gartenfrüchte - hier gibt es auch schon das Rezept von Nata zum Nachmachen: Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht? Da seht ihr übrigens auch die Bilder dazu. Ich hab irgendwie verpennt Fotos zu machen und den Nachtisch lieber gleich verputzt...

Dreierlei Bohnen, Sauerampfer und Pfannekuchen mit Ziegenkäse und Schwein mit Endivie, Kartoffeln und Crystal Speck


Vielen Dank für den gelungenen Abend, das tolle Essen und das nette Beisammensein an die Gastgeber! Es hat mir wieder großen Spaß gemacht und auch der zweite Supperclub war für mich sicher nicht der letzte. Danke auch noch mal an Marco für die Bereitstellung der Location. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr eine Wiederholung gibt! Und vielleicht traue ich mich dann ja auch mal selber mitzumachen, mal sehen...

Nata rührt in einem großen Topf und bereitet das Menü für den Supperclub vor

Übrigens gibt es noch weitere Berichte. Unter anderem habe ich mich riesig gefreut, dass Astrid extra für dieses Event angereist ist und den zwei Wochen zuvor von Dorothée, die meine Tischnachbarin beim ersten Supperclub (SUMMER OF SUPPER 2014 IM MARIENECK IN KÖLN - DAY 1: STADT LAND FOOD MIT SIMONE UND SOPHIA) war, bei mir in Pflege gegebenen Knubbel (Nymphenburger Knubbel ist eine Chilisorte, Anm. d. Red.) mitgenommen hat. Auch davon gibt es Bilder, also Knubbel-Selfies. Irgendwo, bei irgendwem... Außerdem waren wir Tischnachbarn und hatten eine Menge Spaß. Hier ist jedenfalls der unheimlich lustige Bericht von Astrid - müsst ihr lesen: Summer of supper im Marieneck, Köln | Arthurs Tochter trifft Menschen, hat Schwein, isst Bohnen und setzt sich in den Nachtisch.
Bernd, der mittlerweile irgendwie zum Marieneck-Inventar gehört, war natürlich auch dabei und hat schon längst darüber geschrieben: “Summer of supper” in Köln – die letzte Runde.
Tina war auch schon wieder dabei und hat auch direkt was geschrieben: [Summer of Supper] Klüngel met Jemös
princess_cgn und davednb waren auch gleich zweimal dabei und haben darüber auch berichtet: Supperclubs beim Summer of Supper.
Und dann hab ich mich noch gefreut Julia von Löffelgenuss kennen zu lernen und Nicole von Querbeet natürlich kochen mal wieder zu sehen.
Bis hoffentlich zum nächsten Mal - der nächste Supperclub kommt bestimmt!

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