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Cheesecake-Brownies mit Himbeer-Sahne in den Foodblogger-Charts!

Mittwoch, 15. Mai 2013


Na, läuft euch auch das Wasser im Mund zusammen, wenn ihr diese Köstlichkeit seht?
Formt sich in eurem Kopf auch direkt ein "Mhhhhmmmmm"?

Dann seid ihr genau richtig bei den Foodblogger-Charts von Ninas kleiner Food-Blog!
Die liebe Nina hat sich diese ganz wunderbare Gastbeitragsreihe Anfang des Jahres ausgedacht und ich fühle mich wahnsinnig geehrt, dass ich daran teilnehmen darf.
Mein Song: "Mmm mmm mmm mmm" von den Crash Test Dummies - wenn das nicht passt!

Hier geht es direkt zu meinem Gastbeitrag und dem Rezept für die oberleckeren Cheesecake-Brownies mit Himbeer-Sahne:
Foodblogger-Charts: Moeys Kitchen mit "Mmm mmm mmm mmm"

Und hier könnt ihr die tollen Gastbeiträge der anderen Blogger lesen:
Foodblogger-Charts Archiv

Vielen lieben Dank noch mal an Nina, dass ich mitmachen durfte!

Knusprige Tarte mit Crème Pâtissière und karamellisiertem Rhabarber

Freitag, 10. Mai 2013



Das letzte Wochenende stand ganz und gar im Zeichen des Genusses.
Am Samstag trafen sich einige Foodblogger und andere Genussmenschen aus Köln und Düsseldorf zum 1. Kölner Hüttentreff des "Alles hausgemacht!"-Forum der Hüttenhilfe.
Als Special Guest war Regine von pinch of spice extra aus München angereist. Mit dabei waren außerdem Christina von feines gemüse und Patty von blog.vomessen sowie einige Nicht-Blogger.

Bei absolut großartigem Wetter stürmte unsere nette Truppe nach der ersten Begrüßung am Hauptbahnhof Richtung Kölner Kochhaus.
Ein so gut sortiertes Geschäft für Küchen- und Kochzubehör hat in Köln lange gefehlt. Auf drei Etagen findet man hier wirklich alles, was das Koch-Herz begehrt: vom Espressolöffel über den Staub-Bräter bis hin zum Big Green Egg. Alleine die Auswahl an Backformen in diversen Formen, Größen und Materialien ist unschlagbar. Und ja, es gibt auch reichlich eckige Tarteformen! Meine hatte ich im vergangenen Jahr extra noch aus Hamburg importiert, um dann im Sommer diese wunderbare Aprikosen-Tarte backen zu können. Sie kommt hier auch später noch mal zum Einsatz...

Weiter ging es mit einem kleinen Abstecher über Manufactum Köln in den English-Shop in der Innenstadt, wo wir uns mit reichlich Tee, Chips, Clotted Cream und Malt Vinegar eindecken konnten.
Nächster Halt war dann die Küchenabteilung im TK-Maxx am Neumarkt. Viele Leute wissen gar nicht, dass TK-Maxx nicht ein reiner Klamotten-Wühl-Laden ist, sondern auch eine hervorragende Küchenabteilung mit toller Auswahl und prima Angeboten hat. So sehr ich den Laden sonst auch meide, weil er immer voll ist und das Klamottenkaufen dort wahrlich keine Freude ist - die Küchenabteilung lohnt sich immer. Gerade weil es hier viele Dinge aus England gibt, die man in den "normalen" Geschäften selten findet. Auch hier ist die Auswahl an Geschirr und Backformen einfach gigantisch.
Und natürlich wurden wir am vergangenen Samstag wieder fündig, nachdem etwa die Hälfte meiner Backform-Kollektion ohnehin schon von hier stammt. Ich konnte wunderbares Emaille-Geschirr zum Backen und Braten nach Hause tragen! Näheres dann bei der ersten Verwendung.

Nachdem wir also erst mal erschöpft vom Shoppen waren, ging es in die Kölner Südstadt, zum derzeit allerallerbesten Burgerladen der Stadt in die "Fette Kuh". Und obwohl es sonst immer gerammelt voll ist, bekamen wir einen Tisch und konnten uns in Ruhe stärken.

Nachdem wir alle gesättigt waren ging es weiter zu Buchgourmet ins absolute Kochbuchparadies. Leider schließt der Laden jetzt nach 25 Jahren. Deswegen gibt es diesen Monat 50% aufs das gesamte Sortiment. Regine und ich hatten uns sicherheitshalber schon am vergangenen Freitag ein paar englischsprachige Schätze gesichert und in einer Postkiste zu mir nach Hause geschleppt (kein Scherz!).

Nachdem wir dann genug Bücher gekauft hatten, konnten wir uns noch ganz gemütlich ins Brownies setzen und was trinken, bevor alle müde nach Hause fuhren.
Ich war wirklich froh, als ich meine schweren Taschen zu Hause endlich abstellen konnte...
Und anderem hatte mir ein ganz liebes Forummitglied schon morgens am Bahnhof eine Tüte mit frisch geerntetem Rhabarber aus dem eigenen Garten überreicht, den ich Stadtkind freudestrahlend den ganzen Tag mit mir herumgetragen habe, um daraus eine köstliche Tarte zu backen.


Soviel also zur Vorgeschichte dieses Rezepts.
Der erste Rhabarber des Jahres muss mindestens genauso gebührend zelebriert werden wie der erste Bärlauch, die ersten Erdbeeren und der erste Spargel.
Ihr findet zwar schon das ein oder andere oder noch andere Rezept mit Rhabarber bei mir im Blog, diese Tarte hier ist aber so dermaßen unglaublich phänomenal lecker, dass sie wirklich einen Ehrenplatz bekommen sollte.
Das bisher beste Rhabarber-Rezept, das ich je ausprobiert habe! So, wenn das nicht vielversprechend ist.


Zur Ideenfindung, was ich denn jetzt wunderbares aus dem schönen handgeernteten Rhabarber zaubern könnte, habe ich erst mal wieder meine liebste Inspirations-Quelle foodgwaker befragt und bin dabei über dieses schöne Rezept gestolpert: Rhubarb Earl Grey Custard Tart von a swoonful of sugar.
Ich mag jedoch keine parfümierten Süßspeisen und Earl Grey schon mal gar nicht. Aber die Idee mit den drei Schichten und das wunderschöne ziegelartige Anrichten des im Ofen karamellisierten Rhabarbers gefiel mir ausgesprochen gut, so dass ich das Rezept für meinen Geschmack und meine Tarte-Form angepasst und abgewandelt habe. Und es ist soooo unglaublich gut.
Deswegen unbedingt nachmachen!
Die Zubereitung ist zwar etwas zeitaufwendig (am besten morgens anfangen, wenn die Tarte nachmittags verspeist werden soll), ansonsten aber recht simpel.


Knusprige Tarte mit Crème Pâtissière und karamellisiertem Rhabarber
für eine eckige Tarteform mit den Maßen 33 x 10 cm, gebuttert und leicht bemehlt

Für den knusprigen Mürbeteig-Boden:
150 g Mehl
1 Prise Salz
35 g Zucker
90 g kalte Butter in Stückchen
1 Eigelb

Mehl, Salz und Zucker in einer Rührschüssel miteinander vermischen.
Butter und Eigelb dazugeben und das ganze mit den Fingerspitzen, den Knethaken des Handrührers, der Küchenmaschine oder einfach einem Messer rasch zu einem krümeligen Mürbeteig verarbeiten und dann kurz mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig möglichst flach drücken, in etwas Frischhaltefolie einschlagen und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
In der Zwischenzeit mit der Crème Pâtissière (unten) fortfahren.
Dann den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Nachdem der Teig fest geworden ist, diesen vorsichtig zwischen Frischhaltefolie in Größe der Tarteform ausrollen.
Den Teig in die vorbereitete Tarteform legen und einen Rand hochziehen.
Boden und Rand mehrfach mit einer Gabel einstechen und die Form in den Ofen stellen.
Den Tarteboden etwa 20 Minuten backen, bis er schön goldbraun ist.
Die Form auf ein Kuchengitter stellen und die Tarte bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen.
Den Ofen für den karmellisierten Rhabarber (unten) eingeschaltet lassen.

Für die Crème Pâtissière (oder auch schnöde: Vanillepudding oder Konditorencreme):
325 ml Vollmilch
Mark von 1/2 Vanilleschote sowie die ausgekratzte Schote selber
20 g Speisestärke (Maisstärke)
75 g Zucker
1 Ei
25 g weiche Butter

Die Milch zusammen mit dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote in einen ausreichend großen Topf geben und einmal aufkochen lassen.
Währenddessen die Speisestärke zusammen mit dem Zucker und dem Ei in einem kleinen Schälchen glatt rühren.
Sobald die Milch einmal aufgewallt ist direkt vom Herd ziehen, die Vanilleschote entfernen und 2 El der heißen Milch in die Speisestärkenmischung rühren. Danach diese Mischung unter ständigem Rühren in die heiße Milch gießen.
Den Topf zurück auf den Herd stellen und die Mischung so lange bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Creme andickt. Nur wenn es leicht köchelt, verliert sich der Speisestärkengeschmack. Insgesamt bleibt die Creme aber weich und wird nicht zu fest.
Den Topf wieder vom Herd nehmen und die weiche Butter einrühren.
Danach den Pudding in eine Schüssel umfüllen, diese und die Oberfläche der Creme mit Frischhaltefolie bedecken (damit sich keine Haut bildet) und das ganze vollständig auskühlen lassen. Danach im Kühlschrank aufbewahren.

Für den karamellisierten Rhabarber:
etwa 5 gleichmäßig dicke Stangen Rhabarber
2-3 EL brauner Zucker

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Rhabarber waschen und "schälen", indem man die Fäden der äußeren Schicht abzieht.
Die Stangen diagonal in sehr schräge, etwa 5 cm lange Stücke schneiden und diese gleichmäßig auf dem Backpapier verteilen.
Die Rhabarberstücke mit braunem Zucker bestreuen, bis alle Stücke leicht gezuckert sind.
Das Blech ins obere Dritten des auf 175 °C vorgeheizten Ofen schieben und den Rhabarber etwa 8-10 Minuten rösten, bis der Zucker geschmolzen und der Rhabarber weich geworden ist, ohne zuviel Farbe anzunehmen.
Danach das Blech aus dem Ofen nehmen und den Rhabarber auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.


Nun, wenn alle Zutaten gut ausgekühlt sind, wird die Tarte zusammengesetzt:
Dazu den Tarteboden vorsichtig aus der Form lösen (meine Form hat einen herausnehmbaren Boden, das ist unbedingt empfehlenswert) und auf eine Kuchenplatte setzen.
Die Crème Pâtissière gleichmäßig auf dem Boden verstreichen.
Zum Schluß die Rhabarberstücke ganz vorsichtig vom Backpapier lösen und ziegelartig auf der Crème Pâtissière anrichten. das klappt am besten mit den Fingern.
Sofort servieren!

Die Tarte hält sich problemlos einige Tage luftdicht verpackt im Kühlschrank. Der Boden wird dabei zwar weich, insgesamt tut das dem Geschmack jedoch keinen Abbruch.


Und da es bei Küchenplausch gerade aktuell noch ein saisonales Rhabarber-Event gibt, nehme ich mit diesem Rezept gerne daran teil!

Blogger schenken Lesefreude - Wir haben einen Gewinner!

Dienstag, 30. April 2013

Mensch, ihr seid ja der Wahnsinn!
Ich hätte nicht mit einer so großen Resonanz bei meiner Verlosung zu "Blogger schenken Lesefreude" gerechnet!



128 Kommentare waren es letztendlich, die ihr in der vergangenen Woche abgegeben habt, um an der Verlosung von "Boutique Baking" von Peggy Porschen teilzunehmen.



Dabei war ich mir am Anfang gar nicht sicher, ob das Buch nicht vielleicht doch zu speziell ist...
Aber alle möglichen Zweifel wurden spätestens mit euren wunderbaren Kommentaren beseitigt.
Ein ganz herzliches Dankeschön für eure netten Worte und eure Gewinnspielteilnahme.

Leider kann es aber nur einen Gewinner geben...
Und diesen habe ich soeben per random.org auslosen lassen.

Nummer 1 bis 128 eingetragen und Button gedrückt. Die Maschine rattert, die Spannung steigt...

Und dann, eine Zahl! Es ist die Nummer...


48! Kommentar 48!
Und dieser führt nach dreimal Auszählen zum Kommentar von...


Natalie im Holunderweg - Herzlichen Glückwunsch, du bist die Gewinnerin!
Eine E-Mail mit der Gewinnbenachrichtigung ist schon unterwegs an dich.
Ganz viel Spaß mit diesem tollen Backbuch!

An dieser Stelle auch noch mal meinen herzlichsten Dank an den Fackelträger Verlag für die Zurverfügungstellung dieses schönen Buches.

An alle anderen: Seid nicht traurig, dass ihr diesmal nicht gewonnen habt. Herzlichen Dank noch mal für eure Teilnahme - die nächste Verlosung kommt bestimmt!


alle Amazon-Links sind Affiliate-Links

Blogger schenken Lesefreude - Ich verschenke "Boutique Baking" von Peggy Porschen!

Dienstag, 23. April 2013

Heute ist der Welttag des Buches.
Als begeisterte Leseratte, ehemalige Verkäuferin in einem Kinderbuchladen, Verlagsmitarbeiterin und außerdem leidenschaftliche Kochbuchsammlerin kommt mir dieser Tag gerade recht.




Umso schöner finde ich die ins Leben gerufene Aktion "Blogger schenken Lesefreude" anlässlich des heutigen Ehrentag des Buches.

Über 1000 Blogger haben sich zusammengefunden, die heute reinste Lesefreude in Form von Büchern verschenken wollen und dürfen.
Hier findet ihr die komplette Liste mit allen teilnehmenden Bloggern.

Neben den zahlreichen Bücher-Blogs, nehmen auch die ein oder anderen Foodblogger teil: bei Alice, Sandra, Julia und auch Michaela könnt ihr ebenfalls tolle Kochbücher gewinnen.

Und ich bin natürlich auch gerne mit dabei und darf ein tolles Buch für euch verlosen!

von Peggy Porschen

Bei mir gibt es das wunderbare, entzückende und vor allem
sehr süße Backbuch zu gewinnen, juchu!

Dieses Buch wurde mir für die Verlosung freundlicherweise direkt vom Fackelträger Verlag zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dankeschön dafür und für die Teilnahme des Verlags an dieser tollen Aktion!

Das schreibt der Verlag über das Buch:

Peggy Porschen
Boutique Baking

Köstliche Kuchen, Cupcakes und Teatime-Leckereien

Backtradition trifft auf Kuchendesign
  • Die besten Rezepte aus Peggy Porschens Londoner „Kuchen-Paradies“
  • Über 55 Rezepte für Cakepops, Cupcakes und Motivtorten der nächsten Generation
  • Extrakapitel mit Tipps, Tricks und Techniken zum perfekten Dekorieren
Peggy Porschen ist eine der prominentesten und innovativsten Persönlichkeiten im Konditoreigewerbe und nicht nur im Vereinigten Königreich längst eine Marke. In der Verbindung von traditionellem Backhandwerk mit schickem, einfach zu erstellendem Design, gelingen ihr die köstlichsten Kunstwerke. In ihrem neusten Buch Boutique Baking hat sie eine große Auswahl an exquisiten und ausgefallenen Leckereien zusammengestellt, die auch ihre deutschen Wurzeln nicht leugnet: Von Springerle und Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes über eisgekühlte Cakepops und Mini-Zimt-Donuts bis hin zu Klassikern im neuem Gewand wie einem Neapolitanischen Marmorkuchen.

Mit über 300 Farbabbildungen, zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Tipps, Tricks und kleinen Kniffen, ist dieses Buch auch für Einsteiger und Hobbybäcker gemacht.

gebunden, mit Schutzumschlag, farb. Abb.
192 Seiten, Format 19,7 x 25,3 cm
ISBN: 978-3-7716-4518-2

Warum ich mich für dieses Buch entschieden habe?

Erinnert ihr euch mich an meinen Kulinarischen Reisebericht London von vergangener Woche?
Erst am Donnerstag war ich selber bei Peggy Porschen Cakes, habe einen wunderbaren Cupcake gegessen, Peggy Porschen gesehen und war ganz begeistert von ihrer sympathischen Art und dem netten, sehr mädchenhaften und einladenden Café.
Seit nunmehr zwei Monaten gibt es "Boutique Baking" jetzt auch auf Deutsch - und damit kann jeder die vielen tollen Köstlichkeiten, die man im Café genießen kann, jetzt auch zu Hause nachmachen.
Das Buch trifft perfekt den Stil des Cafés und ich habe wirklich viele der Rezepte aus dem Buch im Geschäft wieder gefunden. Ich habe das Buch selber in meiner Sammlung und freue mich sehr aufs Nachbacken!

Hier nochmal ein paar Impressionen von Peggy Porschen Cakes:








Wie ihr das Buch gewinnen könnt?

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und schreibt mir, warum ihr dieses Buch gerne haben möchtet.


Teilnahmebedingungen

  • Teilnehmer kann jeder Leser, der mir bis zum 29. April 2013, 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlässt. Ihr müsst selber kein Blogger sein.
  • Es zählt nur ein Kommentar pro Person.
  • Der Gewinner wird von mir am 30. April 2013 über random.org ausgelost und per E-Mail über den Gewinn benachrichtigt.
  • Das Buch wird innerhalb Europas verschickt.
  • Bitte hinterlasst einen Namen und eine E-Mail-Adresse im Kommentar, über die ich euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann.
  • Ich gebe die Versandadresse des Gewinners  an den Verlag weiter, damit das druckfrische Buch direkt an euch verschickt werden kann.
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Und jetzt drücke ich euch die Daumen und wünsche euch viel Glück für die Verlosung!


alle Amazon-Links sind Affiliate-Links

Ofenrisotto mit Bärlauch und Frühlingsgemüse

Sonntag, 21. April 2013


Pünktlich zum tatsächlichen Frühlingsbeginn hat sich zum Glück auch der Bärlauch zurückgemeldet.
Man hasst ihn oder man liebt ihn einfach. Ich gehöre zu letzterer Spezies - die Saison ist immer viel zu kurz und ich freue mich jedes Jahr aufs neue auf den ersten Bärlauch.
Allerdings pflücke ich ihn lieber nicht selber, vermutlich würden dann eher giftige Pflanzen bei mir auf dem Tisch landen - stattdessen besorge ich ihn mir lieber beim Gemüsestand meines Vertrauens oder direkt auf dem Wochenmarkt.

Das erste Gericht der diesjährigen Bärlauch-Saison musste wieder ein Risotto sein.
Schon vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich ein Rezept für ein Bärlauch-Risotto mit grünem Spargel veröffentlicht. Der Spargel lässt sich in diesem Jahr aber noch Zeit, deswegen musste eine Alternative her.
Seitdem ich es einmal ausprobiert habe schwöre ich ja zudem auf Risotto aus dem Ofen, wie von Donna Hay abgeguckt. Mein Lieblings-Ofenrisotto mit Mangold und Ziegenfrischkäse habe ich ja schon verbloggt - Gemüse und Käsesorte sind dabei aber beliebig austauschbar, solange die Grundzubereitung stimmt.
Und so durften dieses Mal frühlingsfrischer Bärlauch, Frühlingszwiebeln und Erbsen mit in die Auflaufform hüpfen. Da Bärlauch schon recht dominant ist, habe ich mich dieses Mal für ganz normalen Frischkäse entschieden und diesen unter das Risotto gerührt.
Das Ergebnis ist ein ganz wunderbar cremiges, geschmackvolles grünes Frühlingsrisotto aus dem Ofen, das man auch nach Feierabend noch blitzschnell auf den Tisch zaubern kann.
Unbedingt nachmachen!


Ofenrisotto mit Bärlauch und Frühlingsgemüse
für 2 Portionen

200g Risottoreis (hier Arborio)
700 ml kochend heiße Gemüsebrühe (aus selbstgemachtem Gemüsebrühenpulver oder guten Bio-Brühwürfeln)
40 g frische Bärlauchblätter
3-4 Frühlingszwiebeln
70 g junge Erbsen (TK)
40 g frisch geriebener Grana Padano (oder auch Parmesan, Pecorino...)
40 g Butter
100 g Doppelrahmfrischkäse
frisch gemahlener Pfeffer

Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Reis und Brühe in eine große flache Auflaufform geben, so dass der Boden etwa 1-2 cm hoch bedeckt ist.
Die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für 20 Minuten auf das Backrost ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens stellen.

In der Zwischenzeit die Bärlauchblätter verlesen und putzen. Große Blätter längs halbieren, dann alle Blätter quer in etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden.
Die Frühlingszwiebeln putzen und Wurzeln und den dunkelgrünen Blattteil wegschneiden. Den weißen und hellgrünen Teil in dünne Ringe schneiden.

Nach 20 Minuten Backzeit die Auflaufform aus dem Ofen nehmen, die Alufolie vorsichtig öffnen (es dampft sehr) und Bärlauchstreifen (evtl. einige Blättchen zum Garnieren zurückbehalten), Frühlingszwiebelringe und tiefgekühlte Erbsen kurz unter den Reis rühen.
Die Form wieder abdecken und für weitere 10 Minuten in den Ofen stellen.

Nach der Garzeit aus dem Ofen nehmen, wieder vorsichtig die Alufolie entfernen und sofort den frisch geriebenen Käse und die Butter unterrühren. Das klappt am besten mit einem Holzlöffel direkt in der Auflaufform. Es dauert ungefähr 1-2 Minuten, bis Käse und Butter geschmolzen sind und alles eine sehr cremige Konsistenz bekommt. Zum Schluss noch den Frischkäse unter das Risotto rühren.
Das Risotto direkt auf zwei Teller verteilen, frisch gemahlenen Pfeffer und verbliebene Bärlauchstreifen darüber streuen und sofort servieren.

 

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