Tipps und Grundrezept für dicke, knusprige Waffeln - frisch gebacken und tiefgefroren aus dem Toaster!

Samstag, 25. Juli 2015

Tipps und Grundrezept für dicke, knusprige Waffeln - frisch gebacken und tiefgefroren aus dem Toaster! Belgische Waffeln und Brüsseler Waffeln


Kennt ihr das?
Das man etwas so unbedingt haben möchte, dass man davon schon träumt?
Manchen geht das vielleicht so mit einem schicken Paar Schuhe oder einer edlen Handtasche.
Oder, um in unserer Foodie-Welt zu bleiben, von einer Kitchen Aid Küchenmaschine (nicht meine Welt) oder von einem tollen Ofen mit integrierter Dampffunktion (ok, das ist doch auch irgendwie mein Traum...).
Ich träumte aber von einem Waffeleisen.
Klingt merkwürdig, ist aber so. Nicht zuletzt seit meinem letzten Besuch in Belgien. Wir reden hier nicht von einem schnöden Waffeleisen für Herzchenwaffeln. Ich träumte von dicken, saftigen, belgischen Waffeln. Oder Brüsseler Waffeln. Oder Lütticher Waffeln. Ich träumte von einem großen, schweren, drehbaren Waffeleisen mit richtig viel Power. Für perfekte knusprige Waffeln. Das Waffeleisen von Kitchen Aid kam nicht in Frage, siehe oben. Außerdem wollte ich auf jeden Fall eckige Waffeln haben. Mein altes Waffeleisen hatte mir immer treu gute Dienste geleistet, aber die Waffeln wurden nie so wirklich knusprig und auch nicht wirklich gleichmäßig braun.

Und eines schönen Tages stolperte ich in diesem Internet über dieses Waffeleisen: Krups FDD95D Waffelautomat Professional*. Und träumte dann davon. Über 100€ für ein Waffeleisen ausgeben? Verrückt. Niemals. So oft isst doch kein Mensch Waffeln, dass sich das jemals lohnt.
Versuchte ich mir einzureden. Drei Wochen lang. Dann knickte ich ein und bestellte es doch. Ich kenn mich ja.
Wenn es um Küchengeräte geht, bin ich Jäger und Sammler. Ich schleiche so lange um meine Beute, wie ich es aushalte, dann schlage ich zu. Unerbittlich. Und so ist mein ausgelagertes Küchenlager im Arbeitszimmer mittlerweile größer als meine eigene Küche. Was anderen ihr begehbarer Kleiderschrank, ist mein Küchenzubehör-Fuhrpark: Mein Waffeleisen, mein Thermomix, mein Vakuumierer. Meine Küchenmaschine, mein Allesschneider, mein Kontaktgrill.

So hat irgendwie jeder seinen Spleen, oder? So ist der erste Jagdhunger erst mal wieder gestillt. Mal sehen, wie lange! Und das Waffeleisen ist wie erwartet genial. Es nimmt zwar recht viel Platz weg, ist aber schön stabil und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Man kann die Einsätze herausnehmen und so optimal sauber machen und auch die Einstellungsmöglichkeiten in insgesamt 6 Temperaturstufen sind super praktisch. Hoffentlich hab ich möglichst lang Vergnügen daran!

Tipps und Grundrezept für dicke, knusprige Waffeln (Belgische Waffeln oder Brüsseler Waffeln) - frisch gebacken und tiefgefroren aus dem Toaster!

Tatsächlich sind Waffeln so ein Ding. Man kann sie eigentlich immer essen. Also wir zumindest. Schon beim Backen selber liegt der Verlust beim Wegknabbern während des Vorgangs bei 25-50%. Wir mögen Waffeln zum Frühstück, zum Beispiel mit Ahornsirup oder nachmittags mit Puderzucker. Oder eben einfach ganz pur. Auch abends.

So oft backe ich tatsächlich keine Waffeln, aber ich backe sie mittlerweile auf Vorrat und friere sie ein. Das ist nämlich genial! Man kann sie wunderbar in verschließbare Gefrierbeutel packen, perfekt nebeneinander im Gefrierfach stapeln und hat so mit Hilfe eines Toasters immer, also auch spontan morgens unter der Woche, in wenigen Minuten knusprig frische Waffeln.
Die klare Empfehlung dafür ist, je nach Größe der Waffeln, ein Langschlitztoaster. Meiner hat locker 8 Jahre oder mehr auf dem Buckel und er leistet immer noch treue Dienste: Cloer 3710 Toaster für 4 Scheiben*. Natürlich verwende ich die Plastikbeutel immer und immer wieder zum Einfrieren des Waffelnachschubs, um nicht unnötig Müll zu produzieren. Die Waffeln kommen im tiefgekühlten Zustand direkt in den Toaster, die Beutel können deswegen schnell wiederverwendet werden. Nach 2-3 Minuten hat man duftende, knusprige Waffeln, die wie frisch gebacken schmecken. Probiert das unbedingt mal aus!

Tipps und Grundrezept für dicke, knusprige Waffeln (Belgische Waffeln oder Brüsseler Waffeln) - frisch gebacken und tiefgefroren aus dem Toaster!

Das Rezept, das ich heute mitbringe, ist wirklich ein total simples Grundrezept. Es ergibt ganz einfache, aber unglaublich leckere und knusprige Waffeln. Sie haben außen Biss und sind schön knackig, innen sind sie aber fluffig und saftig. Damit eignen sie sich auch hervorragend zum Einfrieren und Aufbacken. Sie enthalten auch keine Hefe, obwohl viele das bei belgischen Waffeln erwarten. Ich bilde mir ein, dass die eingefrorenen und aufgetoasteten Waffeln dadurch irgendwie zäh werden. Ich verzichte auch darauf das Eiweiß separat steif zu schlagen. Tatsächlich schmecken die Toast-Waffeln in der simplen Variante am Allerbesten und werden lecker und knusprig.

Das Rezept ist für einen pfannkuchenartigen Teig konzipiert und für dicke Waffeln entwickelt. Ich glaube nicht, dass er auch in einem dünnen Herzchenwaffeleisen gelingt. Man muss nicht so verrückt sein wie ich und direkt ein Waffeleisen für über 100 € kaufen. Wichtig ist eben nur, dass es ein tiefes Waffeleisen ist. Mein altes Eisen für um die 20 € hat dafür auch lange treue Dienste geleistet und ich kann es nachwievor absolut als "Einsteiger"-Gerät empfehlen: Tristar WF-2141 Waffeleisen 1000 Watt*.

Tipps und Grundrezept für dicke, knusprige Waffeln (Belgische Waffeln oder Brüsseler Waffeln) - frisch gebacken und tiefgefroren aus dem Toaster!

Grundrezept für dicke, knusprige Waffeln
für 8-10 belgische Waffeln

200 g weiche Butter
100 g Zucker
1 El Vanilleextrakt oder Vanillezucker
4 Eier
350 g Mehl
2 Tl Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
200 ml Milch
lauwarmes Wasser nach Bedarf
Butter oder neutrales Pflanzenöl für das Waffeleisen

Butter, Zucker und Vanilleextrakt mit Hilfe des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine schaumig rühren, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.
Die Eier einzeln unterrühren und die Mischung kräftig durchmixen.
Mehl, Weinsteinpackpulver und Salz in einer kleineren Schüssel gut vermischen und dann abwechselnd mit der Milch unterrühren, bis ein dicker Teig entstanden jetzt.
Jetzt so lange lauwarmes Wasser unter den Teig rühren, bis ein dickflüssiger, pfannkuchenartiger Teig entstanden ist, der vom Löffel fließt.
Den Teig abdecken und bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit das Waffeleisen nach Bedienungsanleitung auf der höchsten Stufe vorheizen und falls nötig mit etwas Butter oder Öl einpinseln.
Den Teig gleichmäßig in die Form gießen und je nach Gerätetyp in etwa 4-5 Minuten zu dicken, gleichmäßig gebräunten Waffeln ausbacken.
Die fertig gebackenen Waffeln vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Sofort warm genießen oder vollständig auskühlen lassen, um die Waffeln dann einzeln verpackt einzufrieren, um sie bei Bedarf aufzutoasten.
Die Waffeln schmecken pur, aber auch mit Puderzucker, frisch getoastet mit Ahornsirup und Bacon, mit heißen Kirschen und Vanilleeis, Erdbeeren und Sahne usw.

Tipps und Grundrezept für dicke, knusprige Waffeln (Belgische Waffeln oder Brüsseler Waffeln) - frisch gebacken und tiefgefroren aus dem Toaster!

* Alle mit einem Sternchen versehenen Links sind Amazon-Affiliate-Links. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum.
Bei den verlinkten Geräten handelt es sich ausschließlich um meine persönliche Empfehlung und Produkte, die ich mir selber gekauft habe und selber nutze.

Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann.
Teil 1: Saft [WERBUNG]

Montag, 13. Juli 2015

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

Ja, liebe Leser, ihr habt richtig gelesen. Man kann mit einem Entsafter tatsächlich Saft herstellen. Kein Scherz!
Ich mag Saft. Eigentlich sogar noch mehr als Smoothies. Saftbars lösen Smoothiebars jetzt ab und so langsam aber sicher schwappen die hippen Läden aus England und den USA auch zu uns herüber. Kein britischer Bio-Supermarkt und kein kalifornisches Einkaufszentrum, die nicht ohne Saftstation auskommen. Und auch bei uns gibt es immer mehr Anbieter für frisch gepresste Supersäfte. 3-Tages-Saftkuren sind der neueste Schrei, es gibt Detox-Säfte, Leberreinigungs-Säfte, Wachmach-Säfte usw.
Ich möchte mich jetzt nicht nur noch von Säften ernähren und einen totalen Gesundheitshype darum machen. Ich mag Saft einfach - für mich ist es die einfachste Art Gemüse, Obst und Kräuter zu verarbeiten. Ich fühle mich danach wach und auch gesättigt und einfach fit.

Der Unterschied zwischen Saft und Smoothie ist recht simpel: für Smoothie verwendet man den kompletten Teil der Frucht oder des Gemüses und zerhäckselt alles fein, um es dann in dickflüssiger Form zu trinken. Damit nimmt man auch reichlich Ballaststoffe und Pflanzenfasern auf. Beim Saft finden sich auch alle Nährstoffe wieder, jedoch bleiben die reinen Ballaststoffe, also die ausgepressten Pflanzenfasern übrig. Dadurch hat man durch den Saft quasi eine Light-Variante. Und mit dem Trester kann man auf Wunsch auch noch einiges anstellen. Nicht nur, dass er sich prima auf dem Kompost macht - wie man ihn sonst noch zweitverwenden kann, zeige ich euch in einem späteren Beitrag auch noch.

Aber Saft ist nicht gleich Saft und so habe ich seit einem halben Jahr einen Kuvings Whole Slow Juicer* im Einsatz. Mit nur 60 Umdrehungen pro Minute ist die Saftausbeute bei einem solchen Slow Juicer deutlich höher als bei einem normalen Zentrifugal-Entsafter. Der Trester ist deutlich trockener, der Saft setzt kaum Schaum ab, Wasser und Fruchtanteil trennen sich nicht und angeblich bleiben dadurch mehr Vitamine und Mineralstoffe im Saft enthalten. Bei einem normalen Zentrifugalentsafter werden die Zutaten fein zerkleinert und bei hoher Geschwindigkeit ausgepresst - dadurch kommt mehr Sauerstoff an den Saft, außerdem entsteht Hitze. Die Nährstoffe verfliegen schneller und der Wasseranteil vom Saft setzt sich schnell an der Oberfläche ab.

Nach längerer Recherche im Internet hat mich dieses Modell besonders angesprochen, so dass ich den Perfekte Gesundheit Shop* nach einem Testgerät gefragt habe.
Nach längerem Gebrauch kann ich all die erhofften Vorteile bestätigen und möchte euch das Gerät deswegen jetzt etwas näher vorstellen. Falls ihr ebenfalls auf der Suche nach einem Entsafter seid, hilft euch das hoffentlich. Ich gebe ihn jedenfalls nicht mehr her!

Zugegeben, mit 399 € liegt dieses Gerät nicht gerade im unteren Preissegment und der Kauf will wohlüberlegt sein. Die Qualität ist jedoch hervorragend und das Ergebnis kann mich auch voll und ganz überzeugen, so dass der Entsafter bei mir mehrmals pro Woche zum Einsatz kommt und immer aufgebaut in meiner Küche bereit steht. Für den Gebrauch einmal im Monat lohnt sich die Anschaffung nicht - dafür reicht dann locker die Verwendung eines einfachen Zentrifugalentsafters. Trinkt man jedoch regelmäßig frischen Saft und rechnet man mal den Kauf frisch gepresster Säfte dagegen, macht sich die Anschaffung schnell bezahlt.

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

DAS GERÄT

Gewicht: 6,4 kg (Nettogewicht)
Motor: 240 Watt
Schnecke U/min. ca. 60 U/min
Maße in mm (B x T x H): 228 x 208 x 448
BPA-frei

Zubehör:
Stopfer für das Pressgut, Saftsieb, Press-Schnecke, drehbarer Siebhalter, Saft-Auffangbehälter, Trester-Auffangbehälter, Reinigungsbürste, Reinigungsvorrichtung für das Sieb

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

DIE ANWENDUNG

Mit nur 60 Umdrehungen pro Minute, werden die Zutaten unheimlich schonend und langsam ausgepresst. Dadurch erhält man eine höhere Saftausbeute und einen deutlich trockeneren Trester als bei konventionellen Entsaftern.

Zur Vorbereitung sollten die Zutaten in etwa 5-10 cm große Stücke geschnitten und nur langsam eingefüllt werden. Man schaltet den Entsafter über einen Startknopf ein und kann ihn während des kompletten Entsaftungsvorgangs weiter laufen lassen, während man nach und nach die Stücke zugibt. Aufgrund der Breite des Einfüllschachts von 7,5 cm, könnte man auch kleinere Äpfel ganz hineingeben, ich schneide die Teile jedoch lieber etwas kleiner, damit der Entsafter nicht verstopft.
Der zweite Knopf stellt den Rückwärtslauf ein, falls der Entsafter doch mal verstopfen sollte. Dadurch werden die Stücke wieder hochgeschoben. Mit Hilfe eines Einfüllstopfens kann man sie und leichtere Zutaten wie Kräuter oder Gräser einfach herunterschieben. Es empfiehlt sich die saftigsten Sorten immer zuerst auszupressen und alles andere dann hinterher durchlaufen lassen. Ich wechsel aber lieber immer ab - rein gefühlsmäßig denke ich, dass so am meisten rauskommt.
Bei Äpfeln und Birnen reicht es zur Vorbereitung zum Beispiel nur den Stiel zu entfernen - Kerngehäuse und Kerne können mit gepresst werden. Bei Zitrusfrüchten muss nur die äußere Schale entfernt werden, der weiße Teil kann ebenfalls mit entsaftet werden.


DIE REINIGUNG

An diesem Entsafter gefällt mir besonders, dass er platzsparend und vor allem aber leicht zu reinigen ist: die wenigen Teile sind schnell zusammen- und wieder auseinandergebaut, dank eines praktischen Aufsatzes lässt sich das Saftsieb in nullkommanix unter fließendem Wasser reinigen und zwei kleine Bürsten sorgen dafür, dass alle anderen Teile auch in nur wenigen Minuten sauber sind.
Da ist es auch nicht schlimm, dass die Einzelteile nicht spülmaschinentauglich sind.

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

DER SAFT

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Saftausbeute ist unglaublich hoch, der Trester dafür umso trockener. Man hat kaum Verluste. Etwas Fruchtfleisch ist beim Auspressen auch immer dabei, allerdings setzt sich bei dieser Art des Entsaftens kein Wasser ab. Der Saft kann deswegen auch über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden, ohne zu verderben oder sich zu trennen.

Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte für den Einstieg ist das Folgende für einen Karotten-Apfel-Ingwer-Saft. Er ist reich an Pektinen, Carotinen, Vitaminen wie Vitamin A und C und Mineralstoffen wie Kalium und Eisen und gibt durch die Schärfe des Ingwers einen richtigen Kick. Fangt mit geringen Mengen Ingwer (etwa daumennagelgroß) an und tastet euch langsam an die Schärfe heran. Ich trinke mittlerweile locker ein 5 cm-Stück Ingwer in einem Glas Saft, das zieht einem nicht so versierten Ingwerfreund aber schnell die Schuhe aus.
Natürlich lässt sich dieser Saft auch in einem einfachen Zentrifugalentsafter herstellen. Er ist ein ganz simples Einsteigerrezept mit nur drei Zutaten und hilft dabei ein Gefühl für den Entsafter zu entwickeln.

Soviel zum Einstieg - was der Kuving Whole Slow Juicer* aber noch so kann, zeige ich euch im nächsten Teil - dann geht es mit einem richtig schönen Grünen Saft weiter!

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

Karotten-Apfel-Ingwer-Saft
für 2 kleine Gläser oder 1 großes Glas

5-6 frische Karotten (gerne junge Bundmöhren)
1 großer Apfel oder 2 kleine Äpfel (z.B. Rubinette oder Pinova)
1 Stück Ingwer

Karotten gründlich putzen, aber nicht schälen. Die Enden abschneiden und die Karotten in etwa 4-5 Teile schneiden.
Die Äpfel gründlich putzen, aber nicht schälen. Den Stiel entfernen und die Äpfel vierteln.
Den Ingwer schälen.
Alles nach und nach in den Entsafter geben und entsaften.
Den Saft sofort genießen oder fest verschlossen bis zu einem Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Nachdem ich mich für diesen Entsafter entschieden hatte, wurde er mir freundlicherweise auf meine Anfrage hin kostenfrei als Testgerät vom Perfekte Gesundheit Shop* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Im Shop findet ihr viele weitere spannende Geräte wie Mixer, Dörrgeräte oder auch Getreidemühlen.

* Alle mit einem Sternchen versehen Links führen direkt zum Online-Angebot meines Kooperationspartners PGS. Keine Affiliate-Links.

Schnelles Feierabend-Essen: Gebratene Hähnchenbrust mit Bohnen-Ziegenfrischkäse-Püree und Salbeibutter

Donnerstag, 9. Juli 2015

Rezept für schnelle Feierabendküche: Saftige Hähnchenbrust mit Bohnen-Ziegenfrischkäse-Püree und Salbeibutter

Man könnte hier glatt meinen, dass ich unmittelbar nach Ende der Rhabarbersaison in ein tiefes Loch gefallen wär. Es gibt keinen Rhabarber mehr? Dann muss ich den Blog wohl zu machen...
Nein, nein. Tatsächlich ist es so, dass ich ich einfach total faul war. Es war heiß und schwül und stickig und ich hab mich lieber mit ner Wassermelonenlimo vor den Ventilator gesetzt anstatt mit den warmen Laptop auf die Knie zu legen. Und dann war es zu warm zum Denken, dann hatte ich Urlaub und überhaupt.

Rezept für schnelle Feierabendküche: Saftige Hähnchenbrust mit Bohnen-Ziegenfrischkäse-Püree und Salbeibutter

So langsam kommen die Lust aufs Kochen, Bloggen und Tippen aber zurück und ich hab da an diesem Sommerpause-Tag mal ein perfektes Feierabend-Essen mitgebracht. Heute mal nicht vegetarisch, sondern mit saftiger Hähnchenbrust vom freilaufenden Gockel.
Dazu gibt es ein köstliches Bohnenpüree aus weißen Bohnen und Ziegenfrischkäse und würzige Salbeibutter.
Flottes Soulfood für lange Arbeitstage und kurze Abende. So wie heute.

Rezept für schnelle Feierabendküche: Saftige Hähnchenbrust mit Bohnen-Ziegenfrischkäse-Püree und Salbeibutter

Saftige Hähnchenbrust mit Bohnen-Ziegenfrischkäse-Püree und Salbeibutter
für 2 Portionen
abgewandelt nach einem Originalrezept von Donna Hay

Für die Hähnchenbrust:
2 Hähnchenbrustfilets
50 g Butter
frische Salbeiblätter
Sonnenblumen- oder Rapsöl zum Braten
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für das Bohnen-Püree:
1 Dose Cannellini-Bohnen (400 g)
1 Knoblauchzehe
100 g Ziegenfrischkäse
Butter zum Braten
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1-2 El neutrales Öl in einer Pfanne auf hohe Temperatur erhitzen.
Die Hähnchenbrust von Fett und Sehnen befreien und gut salzen und pfeffern.
Das Filet von beiden Seiten in der vorgeheizten Pfanne jeweils etwa 4-5 Minuten braten, bis es gar und gebräunt ist. Aus der Pfanne nehmen und gut in Alufolie einwickeln oder in den auf 50 Grad eingestellten Ofen legen, warm halten.
Die Pfanne kurz mit etwas Küchenpapier auswischen, dann die Butter bei mittlerer Temperatur schmelzen lassen.
Die Salbeiblätter gut waschen, gründlich trocken tupfen und in der Butter knusprig braten.

Währenddessen die Bohnen in ein Sieb abgießen und gründlich mit fließendem Wasser durchspülen. Die Bohnen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer gründlich zerstampfen.
Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen.
Den Knoblauch schälen, fein hacken und in der Butter andünsten. Die Bohnen dazu geben und rundherum unter Rühren erhitzen.
Den Ziegenfrischkäse unter die Bohnen rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gründlich vermischen.

Das Bohnen-Ziegenfrischkäse-Püree noch heiß auf zwei Tellern anrichten. Die Hähnchenbrust darauflegen und alles mit der Salbeibutter beträufeln. Sofort servieren.

Rezept für schnelle Feierabendküche: Saftige Hähnchenbrust mit Bohnen-Ziegenfrischkäse-Püree und Salbeibutter

Zum Abschluss der diesjährigen Rhabarber-Saison: Rhabarber-Baiser-Pie

Samstag, 20. Juni 2015

Zum Abschluss der diesjährigen Rhabarber-Saison: Rhabarber-Baiser-Pie aus Mürbeteigboden, Rhabarber-Curd und Eischnee-Haube

Habt ihr mal einen Blick in den Kalender geworfen? Ich will jetzt nicht auf "Der kleine November möchte bitte im Juni abgeholt werden" oder ähnlich frustrierte Wo-ist-der-Sommer-Thematiken eingehen. Ich bin bisher ganz zufrieden, aber ich mag es auch gerne kühl.
Nein, ich meine das Datum! Morgen ist der 21. Juni und das bedeutet Sommersonnenwende und das wiederum ist meist das Ende der diesjährigen Spargel- und Rhabarbersaison. Spätestens am Johannistag, am 24. Juni ist Schluss. Mit dem Spargel habe ich schon ganz gut abgeschlossen. Aber ein Endes des Rhabarberkonsums? Neeeeiiiiiinnnn...
Doch es heißt jetzt: Abschied nehmen.

Zum Abschluss der diesjährigen Rhabarber-Saison: Rhabarber-Baiser-Pie aus Mürbeteigboden, Rhabarber-Curd und Eischnee-Haube

Deswegen habe ich kurz vor knapp und ein letztes Rhabarberrezept für dieses Jahr dabei. Das stand nämlich schon ganz lange auf meiner Liste und sollte Rhabarber und Baiser vereinen. Ich wollte aber nicht so einen klassischen Rhabarberkuchen mit Baiserhaube machen, sondern lieber eine Art Pie, wenn auch nicht mit Teigkruste. Ich nenne es trotzdem Pie, weil es ja quasi einen Deckel hat.
Und so habe ich kurzerhand mein Rhabarber-Curd in einen knusprigen Mürbeteig gepackt und mit einer knackigen Baiserhaube abgeschlossen. Schwupps, schon haben wir einen ziemlich genialen Rhabarber-Baiser-Pie. Für alle, die keine Stücke mögen oder denen Rhabarber pur zu intensiv ist. 
Das klappt sicher auch als Zitronen-Baiser-Pie mit einer Lemon Curd Füllung ganz hervorragend und muss auch noch ausprobiert werden.

Zum Abschluss der diesjährigen Rhabarber-Saison: Rhabarber-Baiser-Pie aus Mürbeteigboden, Rhabarber-Curd und Eischnee-Haube

Als Grundlage für den Boden habe ich mich am Rezept von Stephs Tarte au Citron orientiert, weil der so richtig schön keksknusprig wird. Mein Rhabarber-Curd-Rezept hat ganz prima dazu gepasst und das verbliebene Eiweiß aus der Herstellung hat die tolle Baiser-Haube ergeben, so dass es auch gleichzeitig eine gute Resteverwertung darstellt. Ursprünglich habe ich das Rezept für den Thermomix entwickelt, weil man da alles gleichzeitig reinpacken kann und sich um nichts kümmern muss. Wer keine Thermoküchenmaschine hat, soll aber natürlich auch auf seine Kosten kommen, deswegen stelle ich das Rezept noch mal vor und habe es noch mal etwas ergänzt.

Zum Abschluss der diesjährigen Rhabarber-Saison: Rhabarber-Baiser-Pie aus Mürbeteigboden, Rhabarber-Curd und Eischnee-Haube

Rhabarber-Baiser-Pie
für 1 klassische Pie-Form

Für den Boden:
250 g Mehl
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und kurz mit den Händen oder mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
Den Teig in Folie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Zwischenzeitlich die Rhabarberfüllung vorbereiten.


Für die Rhabarber-Füllung:
400 g Rhabarber, ungeschält, geputzt, in kleinen Stücken
125 g Zucker
optional für die Farbe: 10 frische oder TK-Himbeeren oder Erdbeeren
3 frische Bio-Eier
4 frische Bio-Eigelb
125 g Butter

Rhabarberstücke, Zucker, optional die Himbeeren bzw. Erdbeeren und 150 g Wasser in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze in etwa 20 Minuten unter ständigem Rühren zu einem dicken Kompott kochen.
Die Mischung durch ein feines Sieb streichen und 175 g der erhaltenen Flüssigkeit abmessen und auskühlen lassen.
Die Eier und Eigelb über einem Wasserbad schaumig rühren, das Eiweiß für den Baiser kühl stellen. Die auf Raumtemperatur abgekühlte Rhabarberflüssigkeit unter ständigem Rühren zur Eiermasse geben. Die Butter in Stücken hinzufügen und so lange mit einem Schneebesen weiter über dem warmen Wasserbad rühren, bis eine dickflüssige Creme entsteht. Das kann durchaus 20-30 Minuten dauern. Wichtig ist, dass die Masse nicht direkt mit dem kochenden Wasser in Berührung kommt, da das Ei sonst ggf. stockt.
Wer einen Thermomix hat, gibt einfach alle Zutaten gleichzeitig in den Mixtopf und rührt die Creme 25 Minuten/Stufe 2-3/85 °C ohne Messbecher.

Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Pie- oder Tarteform gut einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der wenig bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen. Über das Nudelholz legen und in die Form geben oder die Form auf den Teig legen und ihn vorsichtig hineinstürzen. Den Teig gleichmäßig andrücken und einen etwas überstehenden Rand formen.
Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen, eine Lage Backpapier darauf legen und das Papier mit Backgewichten, zum Beispiel getrockneten Hülsenfrüchten beschweren.
Den Teig 10 Minuten auf der mittleren Schiene blind backen. Danach Papier und Gewichte entfernen und den Boden weitere 5-7 Minuten im Ofen lassen.
Zwischenzeitlich das Baiser vorbereiten.


Für das Baiser:
4 frische Bio-Eiweiß (von den für das Rhabarber-Curd verwendeten Eiern)
1 Prise Salz
150 g Zucker

Zwischenzeitlich für das Baiser die Eiweiß in einer sauberen Schüssel zusammen mit einer Prise Salz zu einem festen Eischnee steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und die Masse weitere 5 Minuten schlagen, bis ein glänzender, fester Eischnee entstanden ist.

Zum Zusammenfügen:
Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und das Rhabarber Curd gleichmäßig darauf verteilen. 
Den Eischnee darüber streichen und ebenfalls gleichmäßig verteilen. Wer mag kann ihn auch mit einer Spritztülle in Form bringen - ich mag es lieber rustikal.
Den Kuchen zurück in den Ofen stellen und weitere 20-25 Minuten backen, bis das Baiser gleichmäßig gebräunt und fest geworden ist.

Den Pie aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Den Kuchen vor dem Servieren am besten mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Zum Abschluss der diesjährigen Rhabarber-Saison: Rhabarber-Baiser-Pie aus Mürbeteigboden, Rhabarber-Curd und Eischnee-Haube

Die Metro-Kochherausforderung: vegetarische Einweihungsparty mit Bulgur-Sushi, Tomaten-Gin-Süppchen, Zuckerschoten-Salat, gerösteten Kichererbsen und mehr

Montag, 15. Juni 2015

Die Metro-Kochherausforderung: vegetarische Einweihungsparty mit Bulgur-Sushi, Tomaten-Gin-Süppchen, Zuckerschoten-Salat, gerösteten Kichererbsen und mehr

Ich mag Herausforderungen.
Ich habe an einem verkaufsoffenen Sonntag im Düsseldorfer ZWILLING-Store gestanden und für die Kundschaft gekocht und gebacken.
Ich habe ein Kochbuch geschrieben.
Ich habe eine Woche lang streng regional eingekauft und daraus gekocht.
Deswegen habe ich mich auch direkt gemeldet, als Carmen und Anna vom METRO Genussblog zu einer neuen Kochherausforderung aufgerufen haben. Sonst schaffe ich es fast nie dabei zu sein - das letzte Mal hab ich vor exakt zwei Jahren mitgemacht und ein Drei-Gänge-Menü gezaubert. Dieses Mal lautete das Thema "Einweihungsparty", der Warenkorb ist rein vegetarisch und da sag ich doch nicht Nein.

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