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Kartoffel-Gemüse-Suppe mit Lachs und Kokosmilch und ein paar Gedanken zu Tiefkühl-Produkten ((Werbung))

Samstag, 27. September 2014

Kartoffel-Suppe mit Erbsen, Lachs und Kokosmilch, in einem Suppenteller serviert
Ich guck ja eigentlich so gut wie nie Fernsehen. Klar, ich bin ein totaler Serienjunkie und kann problemlos an einem verregneten Novembersonntag den ganzen Tag lang vor der Flimmerkiste sitzen und mir eine Folge nach der anderen von meiner Lieblingsserie angucken. Aber normales Fernsehen macht mich wahnsinnig. Immer das gleiche, immer komische Gestalten und so schalte ich meist nur für den sonntäglichen Tatort oder eine ganz schlimme Trash-TV-Sendung mit meinen #trashsisters bei Twitter ein.
Manchmal kommen aber auch ganz interessante Sendungen und wenn ich dran denke und es schaffe, gucke ich gerne mal "hart aber fair" mit Frank Plasberg im Ersten. Da sind immer ganz spannende Menschen zu Gast und es wird auch schon mal hitzig diskutiert. Vor ein paar Wochen habe ich es mal wieder geschafft einzuschalten und es ging um das Thema "Essen aus der Truhe". Der Link führt zur Mediathek, da kann man sich die Sendung noch mal angucken. Insgesamt ist das Thema nämlich unheimlich spannend. Und so, wie ich vor kurzem über das Thema Discount geschrieben habe (Ja, ich kaufe auch mal beim Discounter ein!), gibt es nun eben mal meinen Senf zum Thema Tiefkühlkost (Ja! Ich kaufe auch Tiefkühlkost!).

Schnelle Suppe zum Feierabend mit Kartoffeln, Erbsen, Lachs und Kokosmilch, mit Petersilie auf einem Suppenteller serviert
Klar assoziiert man schnell TK-Pizza und Fischstäbchen, wenn man an Tiefkühlkost denkt. Und ja, ich hab auch ab und zu mal ne TK-Pizza für akute Kochunlust im Froster liegen. Hauptsächlich lagern da aber tatsächlich Bohnen, Erbsen, Himbeeren, Blaubeeren, Spinat und Fisch. Gerade Sachen, die ich gerne esse, die aber nur kurz im Jahr Saison haben. Oder wo die Herkunft problematisch sein kann bzw. wo mir die Lieferung oder der Transport nicht geheuer sind. Ich kaufe das alles in Bio-Qualität, zum Beispiel in meinem normalen Rewe, aber auch im Bio-Supermarkt.

Tiefkühl-Erbsen in einer Schüssel
Am Liebsten hab ich es immer noch gern regional und saisonal, aber auch dabei verliert frisches Obst und Gemüse schnell an Nährstoffen. Für den Verkauf als TK-Produkt werden die Sachen jedoch frisch vom Feld schockgefrostet. Dabei bleibt ein großer Teil an Nährstoffen erhalten und die Lebensmittel bleiben frisch und knackig. Auch dieses Thema wurde bei hart aber fair kontrovers diskutiert. Zur Frische von diesen Lebensmitteln gibt es aber auch einige Studien, die man sich online angucken kann*. Sie sind in Zusammenarbeit zwischen der Universität Hamburg und dem Deutschen Tiefkühlinstitut entstanden, deren Geschäftsführerin Sabine Eichner auch in der genannten Sendung dabei war. Mich bestätigt das, auch weiterhin mein Gemüse und meinen kontrollierten und zertifizierten Fisch tiefgekühlt zu kaufen. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird und die Sachen richtig gelagert werden. Auch dazu gibt es viele Tipps und Hinweise auf den Seiten des Deutschen Tiefkühlinstituts*.
Ich bin übrigens auch ein ganz großer Fan vom Einvakuumieren - wenn ich Packungen geöffnet habe, aber nicht direkt verbrauche, packe ich sie entweder in gut verschließbare, gefriergeeignete Gefäße oder vakuumiere und verschweiße sie. Damit wird verhindert, dass Gefrierbrand entsteht und außerdem ist es noch platzsparender.

Eines meiner liebsten Rezepten für den Herbst ist eine schnelle Suppe, die man prima zum Feierabend machen kann. Dafür verwende ich Tiefkühl-Erbsen und nachhaltig gefangenen, ebenfalls tiefgefrorenen Lachs. Den Rest hat man schnell besorgt oder vielleicht ohnehin zu Hause. Bei mir ist die Suppe in den kalten Monaten jedenfalls ein echter Klassiker und eine tolle Abwechslung zur typischen Kürbissuppe im Herbst.

Schnelle, einfache Suppe mit Kartoffeln, Erbsen, Möhren, Lachs und Kokosmilch, in einem Suppenteller serviert

Kartoffel-Gemüse-Suppe mit Lachs und Kokosmilch
für 4 Portionen

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
750 g festkochende Kartoffeln
2-3 mittelgroße Möhren
1 l heiße Gemüsebrühe (selbstgemacht oder aus Bio-Brühpulver)
2 TK-Bio-Lachsfilets, je ca. 125 g (langsam aufgetaut)
1 Dose ungesüßte Kokosmilch (ca. 400 ml)
1-2 Tl rote Thai-Currypaste (optional)
200 g TK-Erbsen, extra fein
Olivenöl zum Dünsten
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
einige Spritzer Limettensaft
einige Spritzer Fischsauce (aus dem Asiamarkt)
glatte Petersilie, gehackt


Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Kartoffeln und Möhren ebenfalls schälen und in gleichmäßige, etwa 0,5-1 cm große Würfel schneiden.

Etwas Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin bei mittlerer Hitze sanft anschwitzen.
Kartoffel- und Möhrenwürfel dazugeben, rundherum anbraten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen.
Das Gemüse in der Brühe etwa 12 Minuten bei niedriger Temperatur sanft köcheln lassen.

Das Lachsfilet trocken tupfen und in gleichmäßige, ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Den Lachs zusammen mit der Kokosmilch, der Currypaste (wer es etwas scharf möchte) und die tiefgefrorenen jungen Erbsen zur Suppe geben. Diese erneut aufkochen, dann die Temperatur zurückschalten und den Lachs und die Erbsen etwa 5-7 Minuten darin ziehen lassen, bis sie gar nicht.

Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Fischsauce abschmecken und mit der gehackten Petersilie heiß servieren.
Man kann sie nach dem Abkühlen auch gut in ein fest verschließbares Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen. Sie schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt immer noch sehr gut.


*Werbehinweis | Sponsored Post: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung vom Deutschen Tiefkühlinstitut entstanden. Meine Meinung zum Thema Tiefkühlkost wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Auch das Rezept stammt von mir.

Sommer im Glas: cremige Rösttomatensauce aus dem Ofen - langsam gegart und voller Aroma

Dienstag, 23. September 2014

Pastasauce, serviert mit frischen Tagliatelle, Parmesan und Basilikum
Ich muss meine akute Faulheit mal so langsam überwinden. Ich hänge in meiner Planung mittlerweile schon wieder so hinterher, dass ich einige meiner Sommerrezepte aufs nächste Jahr verschieben oder euch irgendwann demnächst geschickt unterjubeln muss.
Heute ist plötzlich Herbst - zumindest meteorologisch. Innerlich ist schon lange Herbst und die Sehnsucht nach Suppen und Eintöpfen steigt. Ich muss euch heute aber noch unbedingt ein Rezept mit auf den Weg geben. Das hat es letztes Jahr nämlich schon nicht in den Blog geschafft. Dieses Jahr habe ich es erneut gemacht und fast hätte ich es wieder verpennt. Jetzt kommt es aber doch noch in letzter Sekunde.
Die Rede ist von einer so simplen wie genialen Rösttomatensauce aus dem Ofen. Dazu werden sonnengereifte Tomaten (die es aktuell noch gibt!) langsam mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern im Ofen schmurgeln gelassen. Es entsteht eine unglaublich intensive Sauce, die nach Sommer schmeckt. Und eingeweckt hat man das ganze Jahr etwas davon! Deswegen empfehle ich unbedingt die Sauce gleich auf Vorrat einzukochen. So mache ich es auch immer.
Im letzten Jahr habe ich die Sauce nicht verbloggt, weil ich sie mit der Schale der Tomaten verarbeitet habe. Damit hat man, trotz pürieren, immer noch Schalenstücke von der Tomatenschale in der Sauce und das ist irgendwie nicht schön.

Pastasauce, serviert mit frischen Tagliatelle, Parmesan und Basilikum
Deswegen empfehle ich, die Tomaten unbedingt vor der Verarbeitung zu häuten. Das geht auch echt simpel - einritzen und Eiswasser kann man sich sparen. Ich nehme einfach einen großen Topf und bringe Wasser zum Kochen. Die Tomaten am Stück kommen einfach so in den Topf und die Haut platzt nach etwa 30 Sekunden auf. Sobald das passiert, nimmt man sie einfach aus dem Wasser und lässt sie etwas abtropfen und auskühlen. Danach kann man sie problemlos enthäuten und den Strunk herausschneiden. Das war es auch schon.
Der Rest funktioniert im Ofen quasi von alleine - super simpel. Dabei entstreht eine unheimlich tolle Farbe und eine geniale Cremigkeit der Zutaten.
Sobald die Sauce fertig gegart ist, wird sie nur püriert und abgefüllt - man kann sie sowohl in gefriergeeignete Behälter füllen und portionsweise einfrieren oder aber in geeignete Gläser umfüllen und einkochen. So spart man sich Platz im Froster und hat das ganze Jahr über eine schmackhafte Sauce im Vorratsschrank. Wie genau ich die Sauce einkoche, schreibe ich unten.
Jetzt kommen wir aber erst mal zum Rezept, für dieses Stückchen Sommer im Glas.

eingekochte Tomatensauce aus dem Ofen im Glas


Pastasauce, serviert mit frischen Tagliatelle, Parmesan und Basilikum

Rösttomatensauce aus dem Ofen
für 2 große Bleche (ca. 6-8 Gläser)

30 mittelgroße reife Tomaten (Strauchtomaten, Romatomaten o.ä.)
1 kleine Knolle Knoblauch
4 mittelgroße Zwiebeln
einige Zweige italienische Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Majoran
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
extra natives Olivenöl


Den Backofen auf 150 °C Ober- und Unterhitze oder 130 °C Heißluft bzw. Umluft vorheizen.
Zwei große Backbleche bzw. Fettpfannen großzügig mit Olivenöl beträufeln und alles gründlich einfetten.
Die Tomaten gründlich waschen, häuten (siehe oben) und den Stielansatz entfernen.
Halbieren und die Tomatenhälften mit der Schnittkante nach unten auf die Bleche legen. Auf jedes Blech sollten etwa 30 Tomatenhälften passen, sie können auch überlappen und aufeinander liegen.
Den Knoblauch schälen, zerteilen und pro Blech etwa 3-6 Zehen (je nach Geschmack) locker zwischen den Tomaten verteilen.
Die Zwiebeln ebenfalls schälen und vierteln. Gleichmäßig auf die beiden Bleche verteilen.
Kräuter nach Belieben waschen, trocken schütteln und am Zweig gleichmäßig auf die Bleche verteilen.
Die Bleche bei Umluftverwendung gleichmäßig im Ofen verteilen und gleichzeitig einschieben. Bei Verwendung von nur einem Blech oder von Ober- und Unterhitze, das Blech auf der mittleren Leiste in den Ofen schieben.
Die Tomaten bei geschlossener Ofentür etwa 2 Stunden langsam garen lassen, bis sie leicht karamellisieren und weich werden.
Die Temperatur auf 200 °C Ober- und Unterhitze bzw. 180 °C Heiluft (oder Umluft) erhöhen und die Tomaten noch etwa 20-30 Minuten weitergaren, bis sie schön bräunen, aber nicht verbrennen.
Bei der Verwendung von zwei Blechen gleichzeitig, sollten sie jeweils nach der Hälfte der Zeit getauscht werden, damit alles gleichmäßig gart.
Die fertigen Tomaten aus dem Ofen nehmen, die Zweige entfernen und alles in einen hitzefesten Blender (oder Thermomix) geben bzw. in eine große, hitzebeständige Schüssel oder in einen Topf. Mit dem Blender, Thermomix oder mit einem Pürierstab die Sauce mixen, bis die gewünschte stückige oder glatte Konsistenz erreicht ist. Mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken.
Danach kann die Sauce portionsweise in gefriergeeignete Behälter umgefüllt und eingefroren werden.
Oder aber ihr kocht sie ein, um sie haltbar zu machen und länger aufzubewahren, damit ihr auch im Winter noch etwas davon habt.
Natürlich kann man sie ansonsten auch sofort mit frischer Pasta (ich benutze am Liebsten die Sorten von Ppura dafür, auf den Bildern sind die Pappardelle zu sehen) und frisch geriebenem Käse servieren.



Dazu werden 6-8 saubere Einmachgläser (Marmeladengläser, Saucengläser usw. sind natürlich auch möglich) mit etwa 200 ml Inhalt auf einem Backblech im 150 °C heißen Ofen 15 Minuten lang sterilisiert.
Die Deckel werden 5 Minuten in kochendem Wasser vorbereitet.
Die noch heiße Rösttomatensauce wird mit einem Einmachtrichter direkt in die ausgekühlten Gläser abgefüllt und mit den noch heißen Deckeln gut verschlossen.
Ich stelle die Gläser nun in einen Topf, entweder mit einem passenden Drahtgitter oder einem Geschirrhandtuch auf dem Boden und gieße soviel warmes Wasser an, bis die Gläser zu 3/4 im Wasser stehen.
Ich bringe das Wasser zum Kochen, schalte dann auf eine niedrige Stufe herunter und lasse die Gläser für 45 Minutem im köchelnden Wasser stehen.
Danach kühlen sie auf einem Gitter auf Raumtemperatur aus.
Sobald sie abgekühlt sind, kann man testen, ob alle Gläser ein Vakuum gezogen haben. Sollte sich ein Deckel wölben oder auf Druck nachgeben, sollte man das Glas lieber in den Kühlschrank stellen und bald verbrauchen.

Rösttomatensauce, eingekocht und aus dem Ofen, als Pastasauce im Glas auf Vorrat

Sommer, bleib noch ein bisschen! Rezept für blitzschnelles Crème-fraîche-Eis - mit nur zwei Zutaten und ohne Eismaschine

Freitag, 12. September 2014

So, nach einer tollen Geburtstagssause in Hamburg und einer Woche Blogauszeit melde ich mich kurz mal wieder. Ich hab da nämlich noch ein Rezept, das ich unbedingt raushauen will, so lange es noch schön ist. Es geht mal wieder um Eis! Und nachdem ich diese Woche die ersten Kürbisse gekauft habe und mich so langsam aber sicher nach Suppen und Eintöpfen sehne, möchte ich mit den letzten Sonnenstrahlen noch ein wirklich einfach und geniales Eisrezept veröffentlichen. Bevor ich mich für dieses Wochenende wieder verabschiede - diesmal geht es an die schöne Mosel zu einem Weinevent mit ein paaar Bloggerkollegen. Ich freu mich drauf!



Jetzt aber erst mal zum Eis: es ein Eis-Rezept zu nennen, wäre eigentlich etwas übertrieben, besteht das ganze doch aus gerade mal zwei oder wahlweise auch drei Zutaten: Crème fraîche und gezuckerter Kondensmilch. Und dann, ganz nach Geschmack, kann man etwas Vanille mit untermischen. Ich habs mal mit und mal ohne gemacht und finde beide Varianten prima.
Gezuckerte Kondensmilch bekommt man mittlerweile als "Milchmädchen" in so ziemlich jedem Supermarkt, oft aber auch noch günstiger in der polnischen oder russischen Abteilung größerer Supermärkte. Mit eingekochter Dulce de leche habe ich das Rezept noch nicht ausprobiert, das sollte aber auch funktionieren. 
Und noch eine gute Nachricht: Man braucht keine Eismaschine! Ich hab das Eis sowohl in der Eismaschine (geht schneller) gemacht als auch in einem einfachen Behälter und es funktioniert beides ganz wunderbar. Durch die Zutatenzusammenstellung entwickelt es auch ohne gerührt zu werden eine cremige, kaum auskristallisierende Konsistenz. Ich bin sehr begeistert!



Übrigens verwende ich am Liebsten einfache Kastenformen zum Backen als Eisbehälter zum Einfrieren - da bekommt man das Eis ganz prima wieder raus und kann schöne Kugeln formen. Einfache Plastikschüsseln erfüllen aber natürlich auch ihren Zweck.
Wer also ab und zu mal keine Lust hat Eis auf Eigelb-Sahne-Basis anzurühren, vorzukühlen und dann zuzubereiten, dem kann ich dieses wirklich flotte, kinderleichte und wirklich unglaublich leckere Eis sehr ans Herz legen!
Mit Schmand oder Saurer Sahne, also Milchprodukten mit geringerem Fettanteil habe ich es noch nicht ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, dass es nicht ganz so gut gelingt. Wer Lust hat: gerne mal ausprobieren und dann berichten!
Und jetzt macht schnell noch das Eis, bevor der Herbst kommt. Ich stelle es mir aber auch gerade prima zu frischen Waffeln und heißen Kirschen oder Himbeeren sehr gut vor...
Habt ein schönes Wochenende!



Crème-fraîche-Eis
für etwa 800 ml Eis
nach einem Rezept von Lady and Pups

1 Dose gezuckerte Kondensmilch (ca. 400 g)
450 g Crème fraîche
optional: 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark von 1 ausgekratzten Vanilleschote

Alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen gut durchrühren, bis eine glatte Masse ohne Klümpchen entstanden ist.
Die Creme nun entweder in eine Eismaschine geben und zur gewünschten Konsistenz gefrieren lassen oder in einen gefriergeeigneten Behälter geben und mindestens 4 Stunden einfrieren.
Etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Froster nehmen.

Happy Birthday to me - Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup

Freitag, 5. September 2014

Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup auf einem Servierteller angerichtet
Einen schönen guten Morgen allerseits!
Falls ihr an dieser Stelle die beliebte Wochenserie "Müsli der Woche" erwartet, muss ich euch leider enttäuschen. Heute gibt es mal zur Abwechslung kein Knuspermüsli bei moey's kitchen. Dafür gibt es ein anderes schönes Rezept, klickt also nicht gleich wieder weg, falls ihr wegen des Müslis hier seid!
Heute ist nämlich mein Geburtstag. Das ist ja schon mal grundsätzlich ganz schön. Und deswegen schenke ich mir hier heute selber einen ganz schlichten, simplen, aber unheimlich leckeren Kuchen. Und euch quasi gleich mit. Zumindest das Rezept. Der Kuchen passt ziemlich zu mir und meinem Blog und ich empfehle euch ihn ganz dringend nachzubacken! Ich hab ihn in einer alten Ausgabe der Australia Women's Weekly entdeckt und etwas abgewandelt. Deswegen heute kein Müsli, vielen Dank für Ihr Verständnis.
Heute ist nicht irgendein Geburtstag. Ansonsten würde man einfach glückselig lächeln und sich über Glückwünsche freuen. Nein, heute beginnt eine neue Ära, eine neue Dekade, ein neuer Lebensabschnitt! Will man mir zumindest suggerieren. Ich bin ab sofort kein Twen mehr, sondern so richtig erwachsen. Heute ist mein 30. Geburtstag. Und das ist auch gut so. Ein Geburtstag wie jeder andere, nur mit anderer Zahl. Also quasi wie jedes Jahr. Ich feiere keine rauschende Party und fühle mich dabei unglaublich erwachsen. Stattdessen fahre ich lieber weg, so wie jedes Jahr. Und weil es eben mein Geburtstag ist, habe ich mich dazu entschlossen einfach mal kein Müsli zu präsentieren - öfter mal was Neues und eine Überraschung!
Ich esse jetzt Geburtstagskuchen, freue mich wie jedes Jahr über die Glückwünsche und nutze meinen alljährlichen Bestimmertag voll und ganz aus.
Habt ein feines Wochenende und erfreut euch am großartigen und so simplen, saftigen und einfach unglaublich leckeren Kuchen.

Ein Stück Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup auf dem Teller, im Hintergrund der angeschnittene Kuchen
Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup
für eine hohe Springform mit 20 cm Durchmesser

Für den Kuchen:
3 Eier
200 g weiche Butter
200 g feinster Zucker
1 El frisch abgeriebene Zitronenschale
150 g Mehl
2 Tl Weinstein-Backpulver
150 g Semolina bzw. fein vermahlener Hartweizengrieß
250 g griechischer Joghurt (10% Fett)

Für den Sirup:
200 g Zucker
70 g Zitronensaft


Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit weicher Butter ausstreichen. Etwa Mehl hineingeben, gut verteilen, bis die Form damit bedeckt ist, den Rest vorsichtig herausklopfen.
Die Eier vorsichtig trennen. Das Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Rührschüssel mit Hilfe des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine zu steifem Schnee schlagen, dann beiseite stellen.
Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und der Zitronenschale in einer weiteren Rührschüssel zu einer dickschaumigen Creme aufschlagen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Dann das Eigelb dazu geben und noch mehr gründlich unterrühren.
Mehl, Backpulver und Grieß in einer kleinen Schüssel vermengen, dann zusammen mit dem Joghurt zur Butter-Ei-Mischung geben und kurz, aber gründlich unterrühren. 
Zuletzt den Eischnee mit einem Teigschaber oder Kochlöffel vorsichtig unter die Masse heben.
Den Teig in die vorbereitete Form gießen, glatt streichen und auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen.
Den Kuchen etwa 50-60 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Danach aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter etwa 15 Minuten auskühlen lassen. Vorsichtig aus der Form lösen und auf einen Servierteller legen. Mit Hilfe eines Schaschlikspieß viele Löcher in den gesamten Kuchen pieksen.
Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Temperatur erwärmen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Erst dann einmal aufkochen und noch heiß esslöffelweise über den Kuchen gießen, so dass der Sirup in die Löcher und an den Seiten herunterfließen kann.
Vor dem Servieren noch etwas auskühlen und durchziehen lassen.
Der Kuchen hält sich gut verpackt problemlos mehrere Tage im Kühlschrank und schmeckt noch lange frisch und saftig.

Der Anschnitt vom Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup


Ein weiterer Anschnitt vom Semolina-Joghurt-Kuchen mit Zitronensirup

Müsli der Woche Nummer 18 - Heute: Overnight Oats mit Mandeln, Chia Samen, Ahornsirup und Blaubeeren

Freitag, 29. August 2014

Banner zur Wochenserie Müsli der Woche - Rezept für selbstgemachtes Knuspermüsli und Granola


Falls ihr denkt, dass ich vor lauter Euphorie und Freudentaumel meinen Müsli-Freitag vergesse... Quatsch! Da bin ich schon.
Wenn ihr heute genauer hinguckt, bemerkt ihr sicherlich, dass es hier heute nicht so wirklich knuspert. Eher im Gegenteil - es wird cremig und weich! Ich finde, man muss auch mal über den Tellerrand gucken. Und neben Müsliriegeln und Granola Cookies dürfen die Overnight Oats in meiner Müsli-Wochenserie natürlich nicht fehlen! Wer heutzutage mal nach Frühstück bei Instagram guckt, sieht sie überall: die über Nacht im Kühlschrank eingeweichten Haferflocken. Overnight Oats klingt natürlich ein bisschen stilvoller als der vorherige Satz. Und ich will mich hier ja keinen Trends verwehren, also heute hier auch mal ein richtiges Trendfrühstück. Und es kommt noch besser: in meine Overnight Oats kommen Chiasamen! An denen kommt heute ja auch kein Foodie mehr dran vorbei. Ehrlichgesagt bin ich nicht unbedingt ein großer Freund von diesen Superfoods und hab mich auch immer Flohsamen und ähnlichem erfolgreich verweigern können. Chia Seeds haben mich aber aufgrund ihrer Konsistenz und Quelleigenschaft neugierig gemacht und deswegen ist bei meinem letzten London-Besuch ein kleines Tütchen dieser Wundersamen in meine Einkaufstasche gewandert. Ich wusste aber bisher immer nicht so recht, was ich damit anstellen soll. Ich lese oft von veganem Pudding und ähnlichem, das reizt mich persönlich nicht wirklich. Für die dieswöchige Müsli-Kreation kamen sie aber gerade recht. In Flüssigkeit eingeweicht, werden sie zu einer puddingartigen Masse und quellen auf - das soll satt machen und vor allem auch lange satt halten. Ob das nun stimmt oder nicht - die Konsistenz war toll und ich war wirklich ziemlich lange satt vom Müsli. Wenn ihr aber nicht gleich mehrere Euro für ein kleines Tütchen bezahlen möchtet, könnt ihr sie auch einfach weglassen. Die Overnight Oats schmecken trotzdem! Ich hatte übrigens weiße Samen - die schwarzen finde ich nicht ganz so hübsch und appetitlich anzusehen.

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Zurück zum Müsli. Machen wir uns nix vor, im Grunde ist das nur eine trendige Variante eines Klassikers: dem guten altern Bircher-Müsli. Wer hats erfunden? Genau. Dabei wird nämlich auch eine Flockenmischung über Nacht in Flüssigkeit (meist Wasser oder Sahne) zusammen mit geriebenem Apfel eingeweicht und am nächsten Morgen verspeist. Nur dass Overnight Oats ganz oft noch vegan zubereitet werden und deswegen nur mit Wasser, Mandel- oder Sojamilch quellen. Nennt mich spießig, aber ich mag Milch und deswegen habe ich sie ganz simpel in normaler, köstlicher Bio-Vollmilch eingeweicht. Es liegt aber ganz bei euch und euerem Geschmack, welche Art von Flüssigkeit ihr verwenden mögt. 
Nur breiig und weich mag ich nämlich auch nicht wirklich, deswegen kann man prima ein paar knackige Nüsse dazugeben. Ich hab mich für relativ neutrale gehackte Mandeln entschieden. Ihr habt aber nur Walnüsse da? Kein Problem, nehmt die. Auch eine Fruchtvariante mit Rosinen, getrockneten Cranberries, Backpflaumen oder Aprikosen ist möglich.
Ich mag eine leichte Süße an meinem Müsli - auch das ist aber optional und ihr könnt diesen Zusatz entweder weglassen oder aber durch die oben genannten Trockenfrüchte oder eine fein gehackte getrocknete Dattel ersetzen. Ich hab mich für Ahornsirup entschieden, weil ich den Geschmack einfach mag. Flüssiger Honig, Agavendicksaft und andere flüssige Süße funktionieren aber ebenfalls.

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Das ganze Geheimnis der Overnight Oats besteht darin eure Lieblingszutaten kurz in einem hübschen Gläschen zusammen zu rühren, fest zu verschließen und über Nacht in den Kühlschrank zu stellen. Morgens habt ihr dann zum Frühstück oder im Büro eine leckere, sättigende und einigermaßen gesunde Mahlzeit ratzfatz auf dem Tisch. Etwas frisches Obst wie Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Bananen, Brombeeren oder auch Äpfel, Birnen, Mango usw. dazu und ihr könnt die Overnight Oats direkt genießen. Durch tausende von Variationsmöglichkeiten könnt ihr an jedem Tag im Jahr ein anderes Müsli genießen - probiert es also unbedingt mal aus! Mich konnte diese Art der Frühstücksvariante absolut überzeugen. Und wenn ich dran denke, versuche ich mir das jetzt auch öfter mal abends vorzubereiten...
Guten Appetit!

Overnight Oats: über Nacht im Kühlschrank eingeweicht und zum Frühstück mit frischen Blaubeeren serviert


Overnight Oats mit Mandeln, Chia Samen, Ahornsirup und Blaubeeren
für 1 Portion (ein Glas mit etwa 250 ml Inhalt)

25 g Haferflocken 
1 El Chia Samen
120 ml Vollmilch
2 Tl Ahornsirup
2 El gehackte Mandeln
2-3 El frische Blaubeeren zum Servieren

Alle Zutaten bis auf die Blaubeeren in ein fest verschließbares, ausreichend großes Glas geben und gut verrühren bzw. schütteln, bis sich alles vermischt hat. Nach oben hin sollten noch ein paar Zentimeter Platz zum Deckel bleiben.
Das Glas gut verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen mit den Blaubeeren zum Frühstück servieren. 

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